zum letzenmal gespielt hatte und nun Anstalt machte, zum erstenmal das allerletztemal zu spielen.
Georg Christoph Lichtenberg
Was mich betrifft, ich bin stolz auf meine Liebe, und sei sie auch töricht und hoffnungslos – sie ist meinem Herzen doch ein guter Geist, sie veredelt und erhebt mich – und seit ich weiß, daß du mich liebest, seitdem ist mir, als wäre ich ein besserer Mensch geworden: Ich bin großmütiger und sanfter, und so mancher tolle Einfall, zu dem mich sonst mein lebhaftes Temperament verführt hätte, unterbleibt jetzt, ich achte und liebe mich jetzt selber mehr, weil du mich liebst, und in mein Leben sind Ordnung und Zweck gekommen. Aber auch so notwendig ist mir diese Liebe geworden, daß ich mich ohne derselben gar nicht denken kann.
Adalbert Stifter
Niedergang
»Er sinkt, er fällt jetzt« – höhnt ihr hin und wieder;
Die Wahrheit ist: er steigt zu euch hernieder!
Sein Überglück ward ihm zum Ungemach,
Sein Überlicht geht eurem Dunkel nach.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Wer nicht bereits, sich zu bekennen
zu seinem Volk und seiner Pflicht,
der mag vielleicht sich Deutscher nennen,
jedoch in Wahrheit ist er’s nicht.
© Erich Limpach
Des Herzens Adel macht den Mann,
und Reichtum ändert nichts daran.
Saadî
Jede Frau halt' ihren Namen, feurig ausgesprochen, für die schönste, geistreiche Red'.
Johann Nepomuk Nestroy
Das Gedicht braucht eine Spannung an der Oberfläche,
aus der die Worte brechen.
© Elmar Schenkel
Deswegen sind wir Freunde, daß wir einander nutzen.
Johannes Chrysostomus
Einem Torso – kann man nichts abschlagen.
© Erhard Horst Bellermann
Georg Christoph Lichtenberg
Was mich betrifft, ich bin stolz auf meine Liebe, und sei sie auch töricht und hoffnungslos – sie ist meinem Herzen doch ein guter Geist, sie veredelt und erhebt mich – und seit ich weiß, daß du mich liebest, seitdem ist mir, als wäre ich ein besserer Mensch geworden: Ich bin großmütiger und sanfter, und so mancher tolle Einfall, zu dem mich sonst mein lebhaftes Temperament verführt hätte, unterbleibt jetzt, ich achte und liebe mich jetzt selber mehr, weil du mich liebst, und in mein Leben sind Ordnung und Zweck gekommen. Aber auch so notwendig ist mir diese Liebe geworden, daß ich mich ohne derselben gar nicht denken kann.
Adalbert Stifter
Niedergang
»Er sinkt, er fällt jetzt« – höhnt ihr hin und wieder;
Die Wahrheit ist: er steigt zu euch hernieder!
Sein Überglück ward ihm zum Ungemach,
Sein Überlicht geht eurem Dunkel nach.
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Wer nicht bereits, sich zu bekennen
zu seinem Volk und seiner Pflicht,
der mag vielleicht sich Deutscher nennen,
jedoch in Wahrheit ist er’s nicht.
© Erich Limpach
Des Herzens Adel macht den Mann,
und Reichtum ändert nichts daran.
Saadî
Jede Frau halt' ihren Namen, feurig ausgesprochen, für die schönste, geistreiche Red'.
Johann Nepomuk Nestroy
Das Gedicht braucht eine Spannung an der Oberfläche,
aus der die Worte brechen.
© Elmar Schenkel
Deswegen sind wir Freunde, daß wir einander nutzen.
Johannes Chrysostomus
Einem Torso – kann man nichts abschlagen.
© Erhard Horst Bellermann