Riesenböcke zur Welt kommen!
© Thomas S. Lutter
Wenn der Mensch sich als Krönung der Schöpfung sieht, sollte er nicht die Technik über den Menschen stellen.
© Helga Schäferling
Ausruhen
Du hast dein Leben neu aufgebaut.
Ich habe meines zur Ruine verkommen lassen.
Du hast die Frau fürs Leben gefunden.
Ich den Mann dazu verloren.
Fassungslos betrachte ich das, was von
meinem früheren Leben heute noch übrig ist.
Ein einziges Chaos.
Mein Zuhause von einst ist zu einem
Trümmerfeld geworden.
Wie konnte ich das nur zulassen?
Langsam wandle ich durch dieses
Feld der Zerstörung.
Hebe hier ein Stück Erinnerung auf und
dort eine Scherbe von dem Glück
aus vergangenen Tagen.
Unter dem ausgefransten Ende einer
herunter gerissenen, rosaroten Wolke finde
ich etwas, dessen Existenz ich fast vergessen
hatte. Oder verdrängt?
Du hast es mir vor langer Zeit geschenkt.
Ich halte es in der Hand, betrachte es.
Nein, tragen könnte ich dieses kleine Stück
Verbundenheit nie wieder.
Aber es ist zu schade dafür, um zwischen all
dem Staub und den Steinen zu verrotten.
Ich werde es dir zurück geben.
Vielleicht kann eine andere es tragen.
Ihn tragen.
Ich habe keinen Platz mehr für solche Dinge.
Ich muß zusehen, daß ich dieses Feld
der Zerstörung wieder aufräume.
Neu aufbaue.
Neu anfange.
Ich will es dir gleich tun.
Wieder aufstehen.
Weitergehen.
Doch meine Beine wollen mich nicht
richtig tragen.
Sie wollen hier bleiben.
Mein ganzer Körper, mein ganzes
Ich ist müde.
Einfach hier hinlegen.
Mitten in die Überbleibsel meines
einst so glücklichen Lebens, von dem
ich erst heute weiß, WIE glücklich es war.
Ausruhen.
Die Augen schließen.
Nicht weitergehen.
Einfach schlafen.
Schlafen und vergessen.
© Sarah Razak
© Thomas S. Lutter
Wenn der Mensch sich als Krönung der Schöpfung sieht, sollte er nicht die Technik über den Menschen stellen.
© Helga Schäferling
Ausruhen
Du hast dein Leben neu aufgebaut.
Ich habe meines zur Ruine verkommen lassen.
Du hast die Frau fürs Leben gefunden.
Ich den Mann dazu verloren.
Fassungslos betrachte ich das, was von
meinem früheren Leben heute noch übrig ist.
Ein einziges Chaos.
Mein Zuhause von einst ist zu einem
Trümmerfeld geworden.
Wie konnte ich das nur zulassen?
Langsam wandle ich durch dieses
Feld der Zerstörung.
Hebe hier ein Stück Erinnerung auf und
dort eine Scherbe von dem Glück
aus vergangenen Tagen.
Unter dem ausgefransten Ende einer
herunter gerissenen, rosaroten Wolke finde
ich etwas, dessen Existenz ich fast vergessen
hatte. Oder verdrängt?
Du hast es mir vor langer Zeit geschenkt.
Ich halte es in der Hand, betrachte es.
Nein, tragen könnte ich dieses kleine Stück
Verbundenheit nie wieder.
Aber es ist zu schade dafür, um zwischen all
dem Staub und den Steinen zu verrotten.
Ich werde es dir zurück geben.
Vielleicht kann eine andere es tragen.
Ihn tragen.
Ich habe keinen Platz mehr für solche Dinge.
Ich muß zusehen, daß ich dieses Feld
der Zerstörung wieder aufräume.
Neu aufbaue.
Neu anfange.
Ich will es dir gleich tun.
Wieder aufstehen.
Weitergehen.
Doch meine Beine wollen mich nicht
richtig tragen.
Sie wollen hier bleiben.
Mein ganzer Körper, mein ganzes
Ich ist müde.
Einfach hier hinlegen.
Mitten in die Überbleibsel meines
einst so glücklichen Lebens, von dem
ich erst heute weiß, WIE glücklich es war.
Ausruhen.
Die Augen schließen.
Nicht weitergehen.
Einfach schlafen.
Schlafen und vergessen.
© Sarah Razak