indem er sich verliert.
© Henri Le Saux
Es ist nichts schwerer, als mit sich selbst Geduld haben – seine eigene Schwachheit zu tragen.
Novalis
I
Wie vor dem Einzug, wie in leeren Gemächern,
hämmert der Specht an dem Stamme der kahlen
Ulme. Von Zukunftsplänen strahlen
die Winde über den Dächern.
Dies wird einmal der Sommer sein.
Eine vollendete Wohnung.
Welches Gedränge an der Tür!
Alles zieht selig ein.
Wie zur Belohnung.
Wofür?
Rainer Maria Rilke
Glockengeläute
Hörst du der Glocken tiefatmendes Läuten,
Wie von der Höhe zur Tiefe es sinkt?
Fühlst du den tauigen Sabbat sich breiten,
Wie ihn die Seele voll Seligkeit trinkt?
Der ist der Sonntag der gründenden Palmen,
Dunklem Karfreitag das lachende Tor:
Siehe, so grenzen die jubelnden Psalmen
Und Miserere im klagenden Chor.
Ludwig Giesebrecht
Zwei Seelen, ach, wo ist die dritte.
© Manfred Hinrich
Selbsterkenntnis wäre die Voraussetzung zur Selbstverwirklichung.
Doch wer ist selbst?
© Raymond Walden
Er hielt Einkehr und bewirtete sich fürstlich.
© Emil Baschnonga
Seit 100 Generationen üben wir die Nächstenliebe.
Wann ist eigentlich die Uraufführung?
© Erhard Blanck
© Henri Le Saux
Es ist nichts schwerer, als mit sich selbst Geduld haben – seine eigene Schwachheit zu tragen.
Novalis
I
Wie vor dem Einzug, wie in leeren Gemächern,
hämmert der Specht an dem Stamme der kahlen
Ulme. Von Zukunftsplänen strahlen
die Winde über den Dächern.
Dies wird einmal der Sommer sein.
Eine vollendete Wohnung.
Welches Gedränge an der Tür!
Alles zieht selig ein.
Wie zur Belohnung.
Wofür?
Rainer Maria Rilke
Glockengeläute
Hörst du der Glocken tiefatmendes Läuten,
Wie von der Höhe zur Tiefe es sinkt?
Fühlst du den tauigen Sabbat sich breiten,
Wie ihn die Seele voll Seligkeit trinkt?
Der ist der Sonntag der gründenden Palmen,
Dunklem Karfreitag das lachende Tor:
Siehe, so grenzen die jubelnden Psalmen
Und Miserere im klagenden Chor.
Ludwig Giesebrecht
Zwei Seelen, ach, wo ist die dritte.
© Manfred Hinrich
Selbsterkenntnis wäre die Voraussetzung zur Selbstverwirklichung.
Doch wer ist selbst?
© Raymond Walden
Er hielt Einkehr und bewirtete sich fürstlich.
© Emil Baschnonga
Seit 100 Generationen üben wir die Nächstenliebe.
Wann ist eigentlich die Uraufführung?
© Erhard Blanck