an?
© Ernst Ferstl
Augentrost
O laß es gern geschehen,
Daß dir dein Auge blind!
Was willst du denn noch sehen,
Altes, betrognes Kind?
Willst du den Lenz erzwingen
Durch buntgefärbtes Glas?
Soll dir noch Blumen bringen
Das längst verwelkte Gras?
Die lichten Regenbogen,
Die Schlösser in der Luft,
Alter! sind fortgezogen,
Du siehst nur eis'gen Duft.
Lenz, Sommer sind geschieden,
Nur Winter siehest du.
Alter! o schließ in Frieden
Die müden Augen zu.
Justinus Kerner
Schenk deiner Seele Zeit zum Baumeln.
Sie dankt es dir mit Freudentaumeln.
© Wolfgang Lörzer
Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben,
um zu wissen, wie weit er spritzt.
Wilhelm Raabe
Wären Worte feste Brücken,
Würde leicht die Wandrung glücken.
Bruno Alwin (B. A.) Wagner
Du kennst alle Illusionen der anderen,
nur deine eigene Fata Morgana nicht…
© Elmar Kupke
Am Anfang war das Altern.
© Friedrich Löchner
Macht macht besitzbesessen.
© Ringo Jünigk
Man haßt den Feind doppelt, den man beneidet.
© Ernst Reinhardt
Ein Schritt von der Wahrheit,
und du bist meilenweit von ihr entfernt.
Verfasser unbekannt
© Ernst Ferstl
Augentrost
O laß es gern geschehen,
Daß dir dein Auge blind!
Was willst du denn noch sehen,
Altes, betrognes Kind?
Willst du den Lenz erzwingen
Durch buntgefärbtes Glas?
Soll dir noch Blumen bringen
Das längst verwelkte Gras?
Die lichten Regenbogen,
Die Schlösser in der Luft,
Alter! sind fortgezogen,
Du siehst nur eis'gen Duft.
Lenz, Sommer sind geschieden,
Nur Winter siehest du.
Alter! o schließ in Frieden
Die müden Augen zu.
Justinus Kerner
Schenk deiner Seele Zeit zum Baumeln.
Sie dankt es dir mit Freudentaumeln.
© Wolfgang Lörzer
Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben,
um zu wissen, wie weit er spritzt.
Wilhelm Raabe
Wären Worte feste Brücken,
Würde leicht die Wandrung glücken.
Bruno Alwin (B. A.) Wagner
Du kennst alle Illusionen der anderen,
nur deine eigene Fata Morgana nicht…
© Elmar Kupke
Am Anfang war das Altern.
© Friedrich Löchner
Macht macht besitzbesessen.
© Ringo Jünigk
Man haßt den Feind doppelt, den man beneidet.
© Ernst Reinhardt
Ein Schritt von der Wahrheit,
und du bist meilenweit von ihr entfernt.
Verfasser unbekannt