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Versuche nie, jemandem deine Meinung aufzuzwingen – gewinne ihn

fürs Nachdenken.
© Justus Vogt

Das gute Herz begreift die gute That
Auch ohne des Verstandes Deutung leicht,
Den wie die Stern' an Gottes Firmamente,
Verbündet sie ein heiliger Magnet,
Der seine Kraft vom Mittelpunkt des Himmels
Zum Mittelpunkt des Menschen niederströmt.
Und welcher zwischen diese Himmelspole
Die kalte Prüfungsmacht, den Erdengeist,
Zu drängen sich erkühnt, nie wird ihm mehr
An der getrübten Pforte des Gemüths
Die Glorie der edlen That erscheinen.
Joseph Anton Weißenbach

Der alte deutsche Philister erscheint, in der fürchterlichsten Verkleidung,
als Ästhet wieder.
Julius Langbehn

Die Erdbewohner leben zwar nicht in der Hölle,
aber sie bauen laufend an den Strassen dahin...!
© Willy Meurer

Wir haben leicht reden von den Schönheiten der Natur,
solange sie uns mit ihren Gewalten verschont.
© Erhard Blanck

Kleingeister
Die Köpfe mancher Menschen sind so klein, daß nur sie selbst darin Platz haben.
© Peter Hohl

Formulierung nimmt Distanz.
© Michael Marie Jung

Vor lauter Suchen kommt man nicht zum Finden.
© Klaus Klages

Es stirbt nur das Elend, nicht der Mensch.
Hermannus Witekindus

Die Politiker sprechen von vielen Sachen,
selten von den Ursachen.
© Otto Baumgartner-Amstad

Gemeoss

Globalisierung: Man jagt in die Breite. Man schießt in

die Höhe. Man versiegelt die Tiefe. © Andreas Tenzer Die häufigste Form des Amtsschimmels ist der Bürohengst. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck In seinem Kopf hat eine Wissensexplosion stattgefunden. Jetzt gähnt dort ein absolutes Nichts. © Gerd W. Heyse Seltsam, wohin einen zuweilen ein krummer Pfad führt. Aus Rußland In Weltgeschäften hilft Zutrauen weniger als Mißtrauen. Johann Jakob Engel Bei großen Unternehmungen wie bei großen Gefahren muß der Leichtsinn verbannt sein. Johann Wolfgang von Goethe Alle Männer, die man sich angelt, haben einen Haken. © Kunigunde Klaboschke Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der viel träumt. Aus England Ordnung ist die Seele in allen Dingen. Matthaeus Cornelius Münch Im Schatten der Zukunft werden wir blaß. © Georg Skrypzak

Wer alles Dasein im Selbst und das Selbst in allem Dasein erblickt, geht

nicht in die Falle vernichtender und schwächender Verzweiflung. Unbekannt Schmerzhaft dringt die bürokratische Schraube immer tiefer in die Substanz, bis man sie überdreht und nichts mehr geht. © Dr. med. Klaus D. Koch Karikaturen sind das Salz in der Suppe der Politik. Im besten Falle versalzen sie der Politik sogar die Suppe. © Andreas Dunker Da gibt es den Ängstlichen, der unter sein Bett schaut, und den Ängstlichen, der sich nicht einmal traut, unter sein Bett zu schauen. Jules Renard Spiegel der Seele Die Seele weint den Blick gesenkt nach außen scheint was drinnen beengt. Das Antlitz müd der Augen Schimmer die einst gesprüht gibt es nimmer. Spiegelbild der Seele hat Spuren gegraben wo Lachfältchen gewesen sind nun tiefe Narben. © Karin Thießen Du kannst von jedem etwas lernen doch du musst selbst dein Lehrer sein © Hans-Christoph Neuert Laß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache! Jean-Jacques Rousseau Wer eines andern Missetat richtet,...

Eine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war

immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküßt. Georg Busse-Palma Der Kampf um Gleichberechtigung endet erst, wenn Männer und Frauen die gleichen RechteEine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküß...

Die 10 großen A auf der Leiter zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf

Andere Abwälzen, Anschließend Anschnauzen, Aber Anständig! Unbekannt Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorkij No light in the Dark Braun Das Uniformhemd Dumm Der Gesichtsausdruck Zerstört Der Rest Menschlichkeit Von Haß zerfressen Das Herz Falsche Parolen Sie zerstören Frieden Durch Angst vor dem Fremden Aufmarsch von Dummen Verbreitung von Angst Durch Kampfbereite Maschinen Die Chaos verbreitend Durch Straßen ziehn Und Unschuldige zerbrechen Wie gefrorene Grashalme Im Sturm Menschen nehmt euch in acht Die Nacht erwacht Das Braune erstarkt No Light in the Dark? Olivegrün Die Jacke Kahl Der Schädel Die Arme Tätowiert mit Hakenkreuzen Symbole der Macht Die Gemeinheit bedeuten Rechte Gedanken Sie verderben Liebe Durch rohe Gewalt Das Volk geschockt Verhaftung von Nazis Durch Väterchen Staat Der Krampfhaft versucht Den Haß zu verhindern Und Schuld zu ...

Jeder Gedanke baut etwas von unserer Zukunft auf oder

reißt etwas von ihr nieder. Prentice Mulford Ketten von Stahl oder Seide – es sind Ketten ... Johann Christoph Friedrich von Schiller Nur nach dem Äußeren beurteilt zu werden kann Schutz, aber auch Schaden sein. © Martina Wichor Kapitalien braucht man auf. Aber die geistige Haltung nicht. Honoré de Balzac Wer Rückendeckung braucht, sollte sich warm anziehen. © Erhard Horst Bellermann Geschichte ist wie eine Pinakothek, wo es nur wenige Originale, aber sehr viele Kopien gibt. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Denken kann jeder. Mitdenken braucht Verstand und Liebe. © Stefan Fleischer Wenn ich allein bin, bin ich am wenigsten allein. Marcus Tullius Cicero Mit Ehrgeiz verhält es sich wie folgt: Die Dosis macht das Gift. © Lisz Hirn Wie man die Sache anfängt, so gerät sie. Sprichwort

Wenn die Energiepreise weiter steigen, dann werden wir beim Einkaufen nicht darauf achten,

was die Lebensmittel kosten, sondern ihre Zubereitung. © Thomas Häntsch Reichtum ist etwas Gutes, wenn kein Unrecht dran klebt. Und Armut ist nichts Schlechtes, auch wenn gewissenlose Menschen das behaupten. Bibel Je mehr unser Geist erfährt, desto mehr nimmt er auf. Je mehr unser Herz erfährt, desto mehr muß es hingeben. Karl Ferdinand Gutzkow Wein und Weiber sind auf Erden aller Weisen Hochgenuß, denn sie lassen selig werden, ohne daß man sterben muß. Unbekannt Neuordnung Gestern wollte ich endlich beginnen, Ordnung in mein Leben zu bringen. Doch da liefst du mir über den Weg, über die Leber und etliche andere Organe. Du überraschtest mich ordentlich. Die Ordnung kann warten. Der Zauber des Augenblicks nicht. © Ernst Ferstl … nie eine andere kann mein Herz besitzen, nie – nie! Ludwig van Beethoven Der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Bibel Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren. Aus China Muse: Tra...

Nach jeder großen Sorge will sich das erschöpfte Herz wieder füllen und stärken,

und wie in eine große Leere schießt dann das Leben mit desto ungefesselter Gewalt. Karl Ferdinand Gutzkow Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurückkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift. Napoleon III. Wer das Leben eines einzelnen betrachtet, findet darin die Geschichte der ganzen Menschheit, und erkennt, daß weder Wissenschaft noch praktische Erfahrung sie zum Guten wenden konnte. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Vorsätze Warum machen wir aus unseren Vor-sätzen keine Gegenwarts-sätze, damit daraus die Zukunft entstehen kann? © Irina Rauthmann Wer eine Sache fürchtet, flieht von ihr weg. Wer Gott fürchtet, flieht zu ihm hin. Weisheit der Sufi Wie auch immer, der Mensch kann die Natur nichts lehren. © Kurt Haberstich Die Liebe macht blind, weil einer den anderen blendet, obwohl man sich gegenseitig hinters Licht führt. © Prof. Dr. med. Gerhard U...

Was Hänschen nicht lernt – wird Gretchen ihm schon

beibringen! Unbekannt Lachenden Mutes sind wir geschieden, Ahnten nicht, daß es für immer war. Werd' ich dich nie mehr sehen hienieden? Seltsam ist es und wunderbar! Scherzend den letzten Kuß dir vom Munde Küßt' ich in lachender, glücklicher Stunde. Dort wo die Wolken so leuchtend scheinen, Dort auf seligem Inselland Wandeln wir einst in Myrtenhainen, Liebende Schatten Hand in Hand. Daß man auf ewig sich trennen müsse, Nimmermehr glauben das zärtliche Küsse. Hermann Ritter von Lingg Computer – früher ging es ohne, heute geht ohne nichts. © Erwin Benz Die Gabel sticht, der Besen kratzt, Das Kind erstickt, die Mutter platzt. Johann Wolfgang von Goethe Die alte Weide wäscht ihre Füße im Fluß dann geht sie schlafen © Erhard Horst Bellermann Die Menschheit hat eine lange Liste von Dummheiten vorzuweisen; ganz oben: Politik und Religion. © Karl de Laer Zu zweit ist die Einsamkeit doppelt schwer. © Bruno Ziegler Überall fehlt das Gespräch. © Elma...

Das Meer fragte einmal einen seiner Fische: "Warum bleibst du immer bei mir

und verläßt mich nie?" Der Fisch antwortete: "Weil du mein Leben bist und ich deine Liebe in meinem Herzen trage." © Khalil el Khatib Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter, als ein überlegener ohne denselben. Die Arbeit ist der Preis, für den man den Ruhm erkauft; was wenig kostet, ist wenig wert. Baltasar Gracián y Morales Verhältnismäßig wenige Menschen besitzen die Fähigkeit, sich für die Zwecke der Beobachtung politischer Thatsachen zuvor von den Motiven des Wünschens und Fürchtens zu isolieren. Leopold von Ranke Ich bin der festen Überzeugung, daß es einen Korkenzieher gibt, der die Flasche aller Probleme dieser Welt entkorken kann - er heißt »Liebe«. © Elmar Schulz Jeder Künstler hat irgendwann einmal als Amateur angefangen. Ralph Waldo Emerson Wenn du denkst, du denkst nicht mehr, dann denken andere für dich. © Peter Amendt Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes. Origines Zürne dem Glückli...

Im Kind liegt die Zukunft der Welt. Die Mutter soll das Kind eng an sich

schmiegen, damit es wei0, daß es seine Welt ist. Der Vater soll das Kind auf die höchsten Berge tragen, damit es seine Welt in Wirklichkeit sehen kann. © Sprichwort der Maya Die Zeit ist hin; du löst dich unbewußt Und leise mehr und mehr von meiner Brust; Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen, Doch fühl' ich wohl, ich muß dich gehen lassen. So laß mich denn, bevor du weit von mir Ins Leben gehst, noch einmal danken dir; Und magst du nie, was rettungslos vergangen, In schlummerlosen Nächten heimverlangen. Hier steh' ich nun und schaue bang zurück; Vorüberrinnt auch dieser Augenblick, Und wieviel Stunden dir und mir gegeben, Wir werden keine mehr zusammenleben. Theodor Storm