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Wer Geld in seinen Taschen hat, hat die in der Tasche, die keines

besitzen.
Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Nun laß die Liebe! In der Luft
liegt es wie Hyazinthenduft,
klingt es wie Raserei –
Das Leben ist ein frecher Tanz,
nur wer's verachtet, hat es ganz
und klagt nicht, wenn's vorbei!

Tokaier füll mir den Pokal –
Daß ich das Gift nicht seh im Mahl,
betäube mich mit Wein!
Gott sei's geklagt, nach diesem Tanz
wird ja mein armes Herz auch ganz,
ja ganz zertreten sein!
Maria Eugenie delle Grazie

Wie doch erschreckt hat
Vom Fall des Flaschenkürbis
ein Laut zur Nachtzeit.
Shiki

Wer seinen Pelz im Leihhaus hat,
bekommt gar leicht den Winter satt.
Unbekannt

Mit ihrem Kopf in seinem Schoß
ließ er vor Glück das Lenkrad los.
Unbekannt

Wir trinken mehr über den Durst,
als wir über den Durst denken.
© Erhard Horst Bellermann

Und ins Geschehen fügt sich jedermann.
Johann Wolfgang von Goethe

Tod: schwarze Perle, die uns Vergessen schenkt.
© Peter Rudl

Leben heißt ein Tyrann sein.
Wilhelm Busch

Viele Bücher finden nur wenige Leser,
weil nur wenige Bücher viele Leser finden.
© Ernst R. Hauschka

Gemeoss