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Unter zwei oder mehreren Verbündeten verpflichtet eine Abmachung vor

allem die Schwächeren.
Kazimierz Bartoszewicz

Es findet sich immer einer, der nie dazu gehört.
© Stefan Schütz

Wer Glück will, muß erwerben, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann.
Augustinus Aurelius

Auch die Kraft der Einbildung verleiht dem Menschen oftmals ungeahnte Energien.
© Willy Meurer

Emanzen sind auch Menschen. Und Machos erst! – Überflüssig beide.
© Raymond Walden

Einen Freund kann man nur haben, wenn man einer ist.
Ralph Waldo Emerson

Wenn jemand von der Hand in den Mund lebt, ist er entweder Sozialhilfeempfänger oder Zahnarzt.
© Andreas Dunker

Einsame Helden ringen irgendwann nur noch mit sich selbst.
© Martin Gerhard Reisenberg

Religionsstreitigkeiten sind des Teufels Erntezeit.
Aus Frankreich

Einige ungeschriebene Gesetze sind stärker als die geschriebenen.
Lucius Annaeus Seneca

Gemeoss

Wer Wohltat gibt, soll's bald vergessen; wer Wohltat nimmt, soll's nie

vergessen; Sonst ist um Undank der zu strafen und jenem Hoffart zuzumessen. Friedrich Freiherr von Logau …und leg uns nicht ad acta… © Manfred Hinrich Diese merkwürdige Dreieinhalb-Gott-Religion. © Jacques Wirion Willst du wissen, wo es guten Wein gibt, so frag, wohin die Popen gehen. Aus Bulgarien Wenn's euch mit dem und jenem wirklich Ernst ist, und es dir so recht durch Mark und Bein geht, so lasse du's durchgehen und danke Gott dafür und sage niemandem davon. Matthias Claudius Für intellektuelle Leistungen nimmt man gern einen Lohn, aber für moralische weist man ihn ab. Arthur Schopenhauer

Warum müssen immer Juristen und nie Kenner des Lebens

die Geschicke der Völker lenken? Carl Ludwig Schleich Kinder, schmeichelt den Menschen und sie werden euch füttern. Johann Heinrich Pestalozzi Werte: Was sind Erfolge wert, über die sich kein anderer freut? © Dr. Ing. Marc Kraft Man kann sich auch krank weinen. © Erhard Horst Bellermann Normalität braucht die Mehrheit einer Gruppe von Menschen! © Jens Kaden Eigentlich begehrt und braucht jeder Mensch seinen besonderen Roman. Jean Paul So manche Pflichtübung ist schon am Neigungswinkel verreckt. © Dr. phil. Jürgen Wilbert Die Ehe ist wie ein Prisma, welches das weiße, klare Licht zerlegt. © Erhard Blanck Der Dilettant will mehr als zehn Künstler können. Deutsches Sprichwort Reden ist Silber, Schweigen ist dann Gold, wenn man Blech redet. © Dr. rer. pol. André Brie Aphorismen sind wie Straßenlaternen in der Literatur. © peter e. schumacher Wer andre jagen will, muß selber gut laufen können. Aus Schweden

Das Tier, das sich Mensch nennt, erfand den Anstand,

um ungestörter Tier bleiben zu können. Emanuel Wertheimer Wer zur Nachwelt reisen will, muß kleines Gepäck haben. Voltaire Respekt vor den Tieren folgt der Sanftmut des Herzens. © Erwin Koch Wem das Seinige nicht ausreicht, der ist arm, auch wenn er der Herr der ganzen Welt wäre. Epikur von Samos Wenige wissen vieles, viele wissen weniges, aber einige wissen alles besser. Unbekannt Erst sei die Sache poetisch, ehe es das Wort ist. Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling Es ist schwierig, jemanden so zu schätzen, wie er es wünscht. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Der Fortschritt lebt von den Fehlern der Vergangenheit und den Irrtümern von heute. © peter e. schumacher Einige Fehler sträuben sich zu Recht dagegen, korrigiert zu werden. © Ulrich Wiegand-Laster Ein tauber Mann und eine blinde Frau ergeben immer ein glückliches Paar. © Willy Meurer

Die Liebe ist etwas, was wir als Kinder besitzen und dann durch die

alleinige Konzentration auf ein anderes Wesen verlieren. © Irina Rauthmann Um verzweifelt zu sein, muß man am Leben, auch wenn es nur noch unglücklich sein kann, gleichwohl und trotz allem hängen. Marcel Proust In dem Moment, wo der Mann seinen Gemütszustand durch einen Rülpser offenbart, fehlen ihm vermutlich die passenden Worte. © Daniel Mühlemann Halbwahrheiten sind Lügen im Deckmantel, aber was im Kern eine Lüge ist, wird selbst im prachtvollsten Mantel nicht zur Wahrheit. © Kersten Kämpfer Einer der Unterschiede zwischen Hund und Mensch besteht darin, daß man sich in der Not auf diesen niemals, auf jenen aber immer verlassen kann. George Louis Leclerc Graf de Buffon Ich bin so jung, und die Welt ist so alt. Georg Büchner Mensch zu sein ist etwas Sonderbares: Man ist nie fertig. © Else Pannek Die Wahrheit denken ist eine natürliche Geburt; die Wahrheit sagen – ein Kaiserschnitt. © Ernst R. Hauschka Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. – Selbst, wenn...

Die Frömmelei des einen Teils der vornehmen Weiber fließt aus derselben Quelle wie

die Koketterie des anderen Teils: Müßiggang und Langeweile. Sie vertrödeln den Tag an der geistlichen Toilette wie die anderen an den leiblichen. Der Beichtvater ist ihr Marchande des modes, die Beichte ihr Ankleidspiegel, Kirchgänge sind ihre Rendezvous, Haß und Verfolgung Andersdenkender ihre depits amoureux. Franz Grillparzer Wer nicht gelitten, hat nur halb gelebt, wer nicht gefehlt, hat wohl auch nicht gestrebt, wer nie geweint, hat halb auch nur gelacht, wer nie gezweifelt, hat wohl kaum gedacht. Robert Burns Willst Du ganz ehrlich und unzweideutig gelobt sein, so musst Du es schon selbst besorgen. © Wolfgang Pfleiderer Die auf öffentlichen Plätzen errichteten Statuen sehen leider oft aus, daß der betreffende Gefeierte in seiner ganzen Stellung und Haltung sagt: Ich stehe Denkmal. Berthold Auerbach Wie tief ein Mensch leidet, kann der andere nie erfahren. Nachruf Es ist für alle ein Glück, daß jeder Mensch auf seine Art glücklich werden kann. © Ernst Ferst...

Sowie einmal das Schmerzende des Mangels beseitigt ist, mehrt sich die Lustempfindung im

Fleische nicht mehr, sondern wird bloß mannigfaltiger. Die äußerste Grenze der Lust, die das Denken erkennt, wird aber erreicht durch die Aufklärung eben jener Dinge, die dem Denken die größten Ängste bereiteten, und der damit verwandten Dinge. Epikur von Samos An den Idealen einer Epoche erkennt man ihren Wissensstand. © Aba Assa Das Schicksal ist nichts Unpersönliches. Es wäre nicht, was es heißt, wenn nicht der Schickende hinter ihm stände. Christian Geyer Wer auf dem Holzweg ist, hat die richtige Abzweigung verpaßt. © Willy Meurer Das Menschliche mit unmenschlichen Mitteln erzwingen zu wollen ist genauso unmenschlich wie das Unmenschliche zu belassen © Gerald Dunkl Die Kunst ist eine Religion, die ihre Priester hat und deswegen auch ihre Märtyrer haben muß. Honoré de Balzac

Man braucht seinen Verstand nie so sehr, als wenn

man mit einem Dummkopf zu tun hat. Fernöstliche Weisheit Sternschnuppe Es fiel ein Stern, habt ihr gedacht, aus weiten, unbekannten Fernen. Ging unter er in dunkle Nacht? Blieb er am Himmel bei den Sternen? Ist's eine Welt, die im Entstehn sich Kraft und Stoff zu holen strebte? War's eine Welt, die im Vergehn durchs Leuchten sich zu Ende lebte? Das werdet ihr vielleicht, vielleicht eure Rohre noch ergründen, jedoch wer ihren Weg ihr zeigt, kann nur der Glaube euch verkünden. Karl Friedrich May Bevor du etwas Kluges sagst oder schreibst, denke daran, daß es noch Klügere als dich gibt. Aus Griechenland Der schönste Monat für das Herz ist und bleibt der Monat März. Volksmund Gott leidet mit dem Menschen im Gekreuzigten. Der Mensch lebt mit Gott im Auferstandenen. © Josef Bordat Was trag ich auf meinen Schultern? Was für Gespenster umhängen mich? Franz Kafka Lesen ist vom Autor geführtes Denken. © Peter O. Pirron (POP) Die Gewöhnung stumpft uns...

Das Gewissen ist wie eine Leuchtuhr; im Dunkel schlafloser

Nächte empfinden wir ihr Dasein am lebhaftesten. Alfred Erich Hoche Reisen ist eine Selbstbegegnung in unbekanntem Terrain, ein Sich-selbst-Treffen in der Ferne. © Siegfried Santura Gedanken liegen nicht vor, also keine Staumeldungen. © Manfred Hinrich Man kann kein perfekter Arzt sein, wenn man selber nicht schon einmal Patient war. Sir James Paget Im rechten Lebenswandel liegt die einzig würdige Gottesverehrung. Lucius Annaeus Seneca Vollkommener Ernst und reifer Entschluß bei einer Unternehmung, ist schon ein großer Schritt zu ihrer Vollendung. Johann Ulrich Hegner Wir sterben an nicht verwirklichten Möglichkeiten. © Manfred Hinrich Wo es keine Liebe gibt, dort gibt es auch keinen Verstand. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij So häufig Geld auch den Besitzer wechselt, es behält immer seinen Charakter bei. © Martin Gerhard Reisenberg Wer sich immer nur im Licht der anderen sonnt, steht irgendwann im Schatten. © Jens P.

Wenn du einem geretteten Trinker begegnest, dann begegnest du einem Helden. Er lauert

in ihm schlafend der Todfeind. Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten, in einer Umgebung, die ihn nicht versteht, in einer Gesellschaft, die sich berechtigt hält, in jämmerlicher Unwissenheit auf ihn herabzuschauen, als auf einen Menschen zweiter Klasse, weil er es wagt, gegen den Alkoholstrom zu schwimmen. Du sollt wissen: Er ist ein Mensch erster Klasse! Friedrich von Bodelschwingh Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten, gleiten leise doch in uns hinein, aber wir verwandeln alle Zeiten; denn wir sehnen uns zu sein .... Rainer Maria Rilke Eine verführerische Frau beherrscht die Fächersprache mit ihrem Körper… © Elmar Kupke Die Ode lebt vom Ideal, das Epos vom Grandiosen, das Drama vom Wirklichen. Diese dreifache Dichtung schließlich fließt aus drei großen Quellen: der Bibel, Homer, Shakespeare. Victor Marie Hugo Jeder Rahmen der Möglichkeiten ist mit einem heimlichen G...

Eine der ersten Intelligenzleistungen der Menschen war herauszufinden, wie man Feuer macht und

es auch beherrscht. Heute entwickeln wir Waffen mit ungeheurer Vernichtungskraft, und niemand weiß, ob wir uns auch beherrschen werden, sie einzusetzen. © Werner Braun Der Neid ist das ungewollte Sichbeugen des Schwächeren vor dem Stärkeren – er verwandelt sich in tödlichen Haß, wenn der Stärkere es verschmäht, seine Übermacht fühlen zu lassen. Ernst Woldemar Sacks Der Kriegskunst dürfte jedes Stilmittel gerade gut genug sein. © Martin Gerhard Reisenberg Überarbeitung ist eine gefährliche Erkrankung, die hohe Beamte befällt, die angeln gehen wollen. Ambrose Gwinnett Bierce Wer über Aussichten verfügt, gelangt recht selten zu einer Einsicht. © Martin Gerhard Reisenberg "Gibt's nur im Märchen heut noch Feen, kann man sie auch wo anders sehen?" Der Mai beantwortet die Frage eindeutig am Muttertage und extraliebevoll sollt deshalb sein jedes Präsent, ob groß, ob klein … © KarlHeinz Karius