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Aus dem Traktat »De Amore« des Andreas Capellanus (in der niederdeutschen

Bearbeitung von Eberhard Cersne um 1400): "Nuwe liebe trybit dye alden hyn". In Lillis Übersetzung: "Liebe ist, wenn einem ein anderer besser gefällt".
Carl Hagemann

Wir wissen von keiner Welt als im Bezug auf den Menschen; wir wollen keine Kunst, als die ein Abdruck dieses Bezugs ist.
Johann Wolfgang von Goethe

Ihr Erfolg und Ihr Glück im Leben hängt davon ab, an welche Geschichten Sie glauben und welchen Menschen Sie zuhören.
© Steffen Kirchner

Sei unbekümmert um die Zukunft, es gibt keine; wenn du in jeder Minute rein und voll und ohne Langeweile lebst, so gibt es nur eine gegenwärtige Ewigkeit.
Clemens von Brentano

Der harmonische Klang des Vogelgezwitschers, des fröhlichen Kinderlachens und guter Musik verbindet uns mit dem Jenseits.
© Werner Braun

Diabetes ist die Tücke des Konfekts.
Unbekannt

Gemeoss

Das, was unter der Gestalt der Wahrheit unter allen Völkern herumschleicht und auch

von den Blödsinnigsten angenommen wird, ist gewiß keine Wahrheit, und man darf nur getrost die Hand, sie zu entkleiden, anlegen, so wird man den scheußlichsten Irrtum nackend vor sich stehen sehen. Gotthold Ephraim Lessing Ein Maientag in den Ardennen Wie weiße Segel auf dem Meer am blauen Himmel Wolken treiben, ganz langsam nur, als wollten sie in diesem Märchenlande bleiben, wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten und Wanderer den Bächlein lauschen, die murmelnd von den sanften Hügeln herab in stille Täler rauschen. Geborgen wie in Gottes Händen sich Dörfer in die Täler schmiegen, als ob die Unrast dieser Welt, ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen. Der strahlendgelbe Ginster blüht, rahmt jede Wiese leuchtend ein, rahmt auch die dunkelgrünen Wälder und gleißt wie Gold im Sonnenschein. Der Mai, er feiert sich hier selbst mit diesem prächtig bunten Treiben. Den farbenfrohen Frühlingstag kann selbst ein Maler kaum beschreiben. © Christa Kluge

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet,

sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Gotthold Ephraim Lessing Es gibt, und das gehört zu den wunderbarsten Gesetzen und Geheimnissen der Welt, eine gewisse Höhe des Lebens, wo Selbstsucht und Liebe, Kampf und Frieden, Ernst und Freude zusammenfallen. Friedrich Naumann Ein Mensch, der sich nachhaltig prägen läßt und diese Spuren kraft seines Geistes nicht zu verwischen vermag, steht mit dem Pawlowschen Hund auf einer Stufe. © Peter Rudl Millionen, Abermillionen Haustiere werden (leider!) vermenschlicht. Wie wäre es, wenn dies auch (endlich!) mit den Kindern der Welt passieren würde?! © Stefan Wittlin Glück ist eine Frage der Einstellung, nicht der Fortüne. © Ralf Bröker Man sollte seinen Dämonen immer mit Ehrfurcht begegnen. Aber auch immer furchtlos…. © Oliver Mally Hatten Adam und Eva auch schon im Paradies Sex, oder erst danach? Wenn nicht, hätte ich es auch unter Protest verlassen. © Erhar...

Menschenskind, deine ganze Vergangenheit hast du schon auf dem Buckel, und du willst

dir auch noch deine ganze Zukunft aufladen? Das ist viel zu viel. Du bekommst zu leben in Portionen von vierundzwanzig Stunden. Warum denn alles auf einmal? Dafür bist du nicht geschaffen. Das macht dich fertig. © Phil Bosmans Welch ein eignes Reich ist doch Das der Liebe! seine Wunder Werden nimmer ausgesagt. Nicht befremdlich ist es uns, Wenn gefürchtet starke Löwen Schüchterne Gazellen jagen; Die Gazelle deines Auges Macht jedoch auf Löwen Jagd. Georg Friedrich Daumer Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren. Kurt Tucholsky Zu großer Fleiß bleibt nicht lange heiß. Deutsches Sprichwort Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist. Thomas von Aquin Beim Fishing for Compliments kommen einem manchmal die größten Grobheiten zu Ohren. © Erwin Koch

Einen echten Schwächeanfall kann sich eine Frau nur zu Hause leisten, woanders wird

sofort eine Liebesaffäre daraus… © Elmar Kupke Siege, die leicht fallen, sind billig. Nur jene sind es wertvoll, die das Resultat harten Kämpfens sind. Henry Ward Beecher Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach Erinnerung Es flüstert in den Cypressen Am verfallenen Gartenthor; Wie kann, wer einst dich besessen, Vergessen, Was er an dir verlor! Es weht um die Lauben, die düstern, Wie verhaltene Sehnsucht nach dir ... Ich höre ein Grüßen und Flüstern, So lüstern, Als wohntest du noch hier. Heinrich Leuthold Zeit ist Luxus, sagte der Reiche. Geld ist Luxus sagte der Arme. Sollten sich die beiden nicht zusammentun, um ihren Luxus zu teilen? © Helmut Glaßl Rechte hat, wer sich traut, für sie einzutreten. Roger Sherman Baldwin Atme das Licht und dein Leben reflektiert die schillernden Farben des Regenbogens. © Irina Rauthmann Wer die Nase im Wind hat, muß mit ...

Die Schlange, welche sich nicht häuten kann, geht zugrunde. Ebenso die Geister, welche

man verhindert, ihre Meinungen zu wechseln; sie hören auf, Geist zu sein. Friedrich Wilhelm Nietzsche Die Liebe wird nicht sterben. Jene Hügel der Gräber, Asche und Staub, sind nur die Trophäen ihrer Unsterblichkeit. © »Klassisches Vergißmeinnicht« Es geht der Krieger, der gerechte, Mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, Wenn alles erst mal gut vorüber. Wilhelm Busch Zwei Arten Menschen quälen sich umsonst und mühen sich vergebens: wer Geld sammelt und es nicht verzehrt und wer Wissen erwarb und es nicht anwendet. Demokrit Unbeholfenheit zeugt nicht selten Gewalt. © Peter Rudl Das nach wahrer Sitte und Einsicht regiert werde, ist ein noch höherer Zweck, als daß nach oder mit der öffentlich Meinung regiert werde. Friedrich Julius Stahl Leben heißt Sterben mit allen Sinnen. © Peter Rudl Jeden adelt sein eigenes Werk. Juvenal Für viele Redner ist der Anfang vom Anfang auch bereits der Anfang vom Ende. © KarlHeinz Karius Des Freiesten F...

Wenn die Neugierde nicht wäre, würde wenig für das Wohl des Nächsten getan

werden. Aber die Neugierde schleicht sich unter dem Namen der Pflicht oder des Mitleides in das Haus des Unglücklichen und Bedürftigen. — Vielleicht ist selbst an der vielberühmten Mutterliebe ein gut Stück Neugierde. Friedrich Wilhelm Nietzsche Fastnacht Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. Zieht die Schellenkappen um, Hänget bunte Kleider drum! Keiner kennt uns mehr heraus: Welt ist wie ein Narrenhaus. Räuber kommen wild heran, Ritter reihen stolz sich dran, Die Zigeuner fehlen nicht, Schäfersmann ist jener Wicht. Aus Tirol kommt der Gesell, Jener aus dem Land des Tell. Wenn ich doch ein Türke wär'! Seht, dort trollt sogar ein Bär! Auf der Geige auf dem Baß, Auf der Flöte spielt der Spaß. Kunterbunten Maskenscherz Treiben froh wir allerwärts. Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. ...

In Europa sind wir gewohnt, die Unruhe des Geistes und die maßlose Gier

nach Reichtum als große soziale Gefahr anzusehen. Doch diese Dinge verbürgen Amerika eine lange und friedliche Zukunft. Glückliches Land, wo der Gesellschaft die Laster der Menschen fast ebenso nutzen wie seine Tugenden. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Das ist wirkliche Verehrung des Heiligen und Erhabenen, daß sie uns das Augenmaß zerstört. Carl Jatho Und wenn es einen Gott gibt, so ist er die Wahrheit. Gibt es aber keinen, so bleibt diese die berechtigte Nachfolgerin des gestorbenen Gottes. Paul Schwartzkopff Nach den Aussagen der Pisa Studien liegen wir mit unserem Bildungssystem schief. © Siegfried Wache Die günstigen Momente kommen einem teuer zu stehen! © Thomas S. Lutter Die meisten Prognosen sind gut, aber die Zukunft kümmert sich wenig darum. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Es ist keine Kunst, eine Göttin zur Hexe, eine Jungfrau zur Hure zu

machen; aber zur umgekehrten Operation, Würde zu geben dem Verschmähten, wünschenswert zu machen das Verworfene, dazu gehört entweder Kunst oder Charakter. Johann Wolfgang von Goethe Das ist der beste Tod, wenn bei ungeschwächter Geisteskraft und gesunden Sinnen die Natur selbst das Werk, das sie zusammengefügt hat, auch wieder auflöst. Marcus Tullius Cicero Was ist der Mensch für ein sonderbares Geschöpf! Aber gut, daß er so ist, daß er den Verzerrungen des Schmerzes eine possierliche Grimasse, der furchtbarsten Leidenschaft ihre Lächerlichkeit abzugewinnen versteht. Carl Ludwig Börne Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten. Bibel Für einen Wurm in einer Meerrettichwurzel ist die ganze Welt eine Meerrettichwurzel. Unbekannt Was tut die Blume wohl mit Gott? sie läßt sich Gott gefallen. In der Blume, als Blume träumt er seinen schönsten Traum, da widerstrebt ihm nichts. Christian Morgenstern

Respekt zu bezeugen ist heutzutage fast ebenso schwer, wie

Respekt zu verdienen. Joseph Joubert Köpfchen – Köpfchen: Ein Hitzkopf kann auch frieren – Ein Feuerkopf ist immer schwer löschbar – Ein Wasserkopf dagegen nicht leicht entzündbar – Ein Dummkopf kann wohl immer noch hinzulernen – Ein Dickkopf ändert sich sicherlich kaum mit einer Diätkur – Ein Sturkopf wird auch mit einem Weichspüler nicht weicher – wogegen ein Schlaukopf das mit Sicherheit alles schon gewußt hat! © Willy Meurer Dem Himmel dank ich für mein Leben. Ich will, was ich bin, allen geben. © Irina Rauthmann Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes. Novalis Ein gutes Zeichen: Ich werde immer unter den großen Toten aufgeführt. Wilhelm Raabe Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat. Hildegard von Bingen Aus Lust wird leicht Frust, wenn du mußt. © Waltraud Puzicha Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg. Deutsches Sprichwort Viel Wissen, viel Ärger. Bibel So regen wir die Ruder, stemmen uns geg...

Es scheint heute wichtiger zu sein, dem andern zu beweisen, daß er irrt,

als seine Ideen unvoreingenommen zu prüfen. Unbekannt Anmut ist eine Schönheit, die nicht von der Natur gegeben, sondern von dem Subjekte selbst hervorgebracht wird. Johann Christoph Friedrich von Schiller Ein Dichter sollte mehr an sich selbst arbeiten als an seinen Gedichten. Ohne Menschlichkeit ist Poesie nur ein leeres Wortgebilde, seelenlos. © Elvira Lauscher Je näher wir Gott sind, um so großzügiger, schrankenloser, unbedachter, rückhaltloser, kühner werden wir im Geben. Johannes von Müller Was willst du auf dieser Station so breit dich niederlassen? Wie bald schon bläst der Postillion, du mußt doch alles lassen. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff Die großen Gefühle stammen aus dem Kleinhirn. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Seltsame Vornamen sind interessante Signale. Sie wurden schließlich von Eltern gewählt. © Prof. Dr. Hermann Simon Du bist das Licht in meinem Leben und auch ein bißchen mehr. Unbekannt Schon mancher, der glaubte zu...