in der hohlen Hand. Aber wir Weisen lassen es nicht überlaufen. Das ist der einzige Unterschied.
Hermann Stehr
Gier
Der Wunsch nach allem,
was nicht mein...
Ich hasse mein Leben,
ich will so nicht sein...
Dies waren die Zeilen vergangener Zeit,
doch sind sie nicht Vergangenheit.
Es lebt in mir, es zerrt und quält,
bestimmend, verachtend...
fehlt Stabilität?
Der Haß auf mich gewinnt an Masse,
bläht auf, erstickt und wenn ich lasse
geschieht das Unglück ohne Steuer,
zerbricht es wieder das Gemäuer,
verschüttet mich im Mauerwerk.
Suche nach dem Wissen was
erbaute diesen Gegenpaß.
Vor was, warum, wozu der Schutz?
Am Ende auch nur Eigennutz?
Welche Aussicht bleibt denn noch
für's Leben, wenn es immer doch
zuückfällt in den Egoismus?
Ich spüre Scham, Versteck und Schutz,
fühle das Gefühl von Schmutz.
Dreckig ist das Bild von mir,
so dreckig, wie das Bild von Gier.
© Katrin Krieger
Hermann Stehr
Gier
Der Wunsch nach allem,
was nicht mein...
Ich hasse mein Leben,
ich will so nicht sein...
Dies waren die Zeilen vergangener Zeit,
doch sind sie nicht Vergangenheit.
Es lebt in mir, es zerrt und quält,
bestimmend, verachtend...
fehlt Stabilität?
Der Haß auf mich gewinnt an Masse,
bläht auf, erstickt und wenn ich lasse
geschieht das Unglück ohne Steuer,
zerbricht es wieder das Gemäuer,
verschüttet mich im Mauerwerk.
Suche nach dem Wissen was
erbaute diesen Gegenpaß.
Vor was, warum, wozu der Schutz?
Am Ende auch nur Eigennutz?
Welche Aussicht bleibt denn noch
für's Leben, wenn es immer doch
zuückfällt in den Egoismus?
Ich spüre Scham, Versteck und Schutz,
fühle das Gefühl von Schmutz.
Dreckig ist das Bild von mir,
so dreckig, wie das Bild von Gier.
© Katrin Krieger