Den gemeinen Naturen erscheinen alle edlen, großmütigen Gefühle als unzweckmäßig und deshalb zuallererst
als unglaubwürdig: sie zwinkern mit den Augen, wenn sie von dergleichen hören, und scheinen sagen zu wollen „Es wird wohl irgendein guter Vorteil dabei sein, man kann nicht durch alle Wände sehen.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Im Leben muß ein Mensch verzagen
Im Leben muß ein Mensch verzagen,
wenn er sein innres Ziel verdrängt.
Mit Ruhm und Reichtum voll beladen,
er findet nichts was Frieden schenkt.
Er wird von Vielen sehr geachtet,
für das, was er geschaffen hat.
Doch bald schon dann nach Neuem trachtet,
die Habgier macht Ihn niemals satt.
Er will die Welt total verändern,
und macht auch vor sich selbst nicht halt.
Ist weit gereist in vielen Ländern,
doch im Herzen bleibt es kalt.
Soll er denn mit allem brechen,
was für die Menschen so begehrt.
Wird als Dummheit sich nicht rächen,
sein innres Ziel ist's doch verkehrt.
© Peter Lewicki
Friedrich Wilhelm Nietzsche
Im Leben muß ein Mensch verzagen
Im Leben muß ein Mensch verzagen,
wenn er sein innres Ziel verdrängt.
Mit Ruhm und Reichtum voll beladen,
er findet nichts was Frieden schenkt.
Er wird von Vielen sehr geachtet,
für das, was er geschaffen hat.
Doch bald schon dann nach Neuem trachtet,
die Habgier macht Ihn niemals satt.
Er will die Welt total verändern,
und macht auch vor sich selbst nicht halt.
Ist weit gereist in vielen Ländern,
doch im Herzen bleibt es kalt.
Soll er denn mit allem brechen,
was für die Menschen so begehrt.
Wird als Dummheit sich nicht rächen,
sein innres Ziel ist's doch verkehrt.
© Peter Lewicki