eliminieren. Aber die Hoffnung bleibt: Ideen sind unfassbar. Sie können nicht gemeuchelt werden. Vor allem die positiven. Sie werden leben. Und bei Zeiten einen Geist finden, der sie Realität werden läßt.
© Frank Wisniewski
Wo auf hohen Tannenspitzen
Wo auf hohen Tannenspitzen,
Die so dunkel und so grün,
Drosseln gern verstohlen sitzen,
Weiß und rot die Moose blühn:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Wo in's Silber frischer Wellen
Schaut die Sonne hoch herein,
Spielen heimlich die Forellen
In der Erlen grünem Schein:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Wo die Hirtenfeuer brennen,
Durch den Wald die Herde zieht,
Wo mich alle Felsen kennen,
Drüberhin die Wolke flieht:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Doch mein Leid ist nicht zu ändern,
Zieht das Heimweh mich zurück,
Hält mich doch in fremden Ländern
Unerbittlich das Geschick:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Julius Mosen
© Frank Wisniewski
Wo auf hohen Tannenspitzen
Wo auf hohen Tannenspitzen,
Die so dunkel und so grün,
Drosseln gern verstohlen sitzen,
Weiß und rot die Moose blühn:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Wo in's Silber frischer Wellen
Schaut die Sonne hoch herein,
Spielen heimlich die Forellen
In der Erlen grünem Schein:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Wo die Hirtenfeuer brennen,
Durch den Wald die Herde zieht,
Wo mich alle Felsen kennen,
Drüberhin die Wolke flieht:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Doch mein Leid ist nicht zu ändern,
Zieht das Heimweh mich zurück,
Hält mich doch in fremden Ländern
Unerbittlich das Geschick:
Zu der Heimat in der Ferne
Zög' ich heute noch so gerne.
Julius Mosen