allem auf sich selber das Auge richte und auf das uns Angemessene, andernfalls aber mehr auf die blickt, die schlimmer dran sind als wir, und nicht, wie es meistens der Fall ist, auf die über uns Stehenden.
Plutarch von Chäronea
Eine traurige Erkenntnis (zu Weihnachten 2001)
Ein Unmensch tief von Haß zerrüttet
erfüllt dem Selbstwahn eine Bitte
und schickt vom Himmel Mord und Tod.
Weil es der Unmensch denn so wollte,
der Mensch dafür ihm Rache zollte.
Schickt seinerseits als Mensch zurück,
die Antwort hierauf Stück für Stück.
So geht ein Jahr dem Ende zu
von Fried‘ und Freude keine Spur.
Ist denn der Unmensch nicht zu halten
im Umgang mit den Haßgewalten.
Und bleibt dem Menschen tief getroffen,
als Antwort nur Pandora offen?
Es wird, so ist nun mal das Leben,
stets tief verwirrte Geister geben.
Der Mensch mal mit und mal von Sinnen,
ist tief verstrickt in seinem Innern
im Kampf des Guten mit dem Bösen.
Doch der Konflikt ist nicht zu lösen.
Der Mensch wird stets sich selbst beschwören,
den Unmensch in sich abzuwehren,
wenn dieser in ihm lockt und wirbt.
Der Wunsch, wenn bald die Glocken klingen,
dem Menschen möge es gelingen.
© Wolfgang (WoKo) Kownatka
Plutarch von Chäronea
Eine traurige Erkenntnis (zu Weihnachten 2001)
Ein Unmensch tief von Haß zerrüttet
erfüllt dem Selbstwahn eine Bitte
und schickt vom Himmel Mord und Tod.
Weil es der Unmensch denn so wollte,
der Mensch dafür ihm Rache zollte.
Schickt seinerseits als Mensch zurück,
die Antwort hierauf Stück für Stück.
So geht ein Jahr dem Ende zu
von Fried‘ und Freude keine Spur.
Ist denn der Unmensch nicht zu halten
im Umgang mit den Haßgewalten.
Und bleibt dem Menschen tief getroffen,
als Antwort nur Pandora offen?
Es wird, so ist nun mal das Leben,
stets tief verwirrte Geister geben.
Der Mensch mal mit und mal von Sinnen,
ist tief verstrickt in seinem Innern
im Kampf des Guten mit dem Bösen.
Doch der Konflikt ist nicht zu lösen.
Der Mensch wird stets sich selbst beschwören,
den Unmensch in sich abzuwehren,
wenn dieser in ihm lockt und wirbt.
Der Wunsch, wenn bald die Glocken klingen,
dem Menschen möge es gelingen.
© Wolfgang (WoKo) Kownatka