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Der Chef ärgerlich zu seiner noch ziemlich neuen Sekretärin: "Daß Sie jetzt etwas

besser stenographieren können, ist noch lange kein Grund, diese Pullover nicht mehr zu tragen!"
Unbekannt

Jeder Gedanke ist Saat. Einst, über kurz oder lang,
führt durch dies Feld dich dein Gang.
Jeder Gedanke ist Tat, einst, über lang oder kurz,
wird er dein Sieg oder Sturz.
Wie dir das Schicksal auch naht,
nenn es nicht fremde Gewalt:
Du bist's in eigner Gestalt!
© Ephides

Wenn jedes Menschen geheimes Weh
Ihm an der Stirn geschrieben man säh',
Wir wären oft zu Thränen bewegt
Für den, der heute Neid erregt.

Es finden so Viele, in deren Brust
Das Herz voll Leid will weinen,
All ihren Trost, all ihre Lust
Darin – uns glücklich zu scheinen.
Unbekannt

Der echte Mime haßt, das merke,
Des echten Dichters Genius.
Er macht sich nichts aus einem Werke,
Draus er nicht erst was machen muß.
Paul von Heyse

Die Kunst der Regierung ist, die Menschen nicht schal werden lassen.
Napoleon I. Bonaparte

Verleumder sind Nachtfalter; sie lieben das Dunkel und umschwärmen das Licht.
Peter Sirius

Auch der Mißerfolg kann einem zu Kopf steigen.
© Wolfgang Mocker

Die Vielwisser

Astronomen seid ihr und kennet viele Gestirne,
Aber der Horizont decket manch Sternbild euch zu.
Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wie in Rom außer den Römern noch ein Volk von Statuen war, so ist außer dieser realen Welt noch eine Welt des Wahns, viel mächtiger beinahe, in der die meisten leben.
Johann Wolfgang von Goethe

Gemeoss

Das schönste Filmzitat aller Zeiten (aus "Little big Man"):

"Ich fühle Schmerz zwischen meinen Ohren!" © Wolfgang J. Reus Was wir Weltgeschichte nennen, Ist ein wüstverworrener Knäuel: List und Trug, Gewalt und Schwäche, Feigheit, Dummheit, Wahn und Greuel. Doch die Riesen sind nur Zwerge, Und die Herrn nur arme Knechte; Ob sie gleich den Frevel wollen, Fördern müssen sie das Rechte; Dienen müssen sie der Ordnung, Dienen, ob sie gleich das Wüste treiben; Denn unsterblich ist das Gute Und der Sieg muß Gottes bleiben. Friedrich Wilhelm Weber Du bist fern. Mein Wesen löst sich. Meine Gestalt schwindet dahin. Iwa no Hime Wir Menschen fußen auf unserer tierischen Natur, wir werden nie göttergleich werden können. Sigmund Freud Ohne Philosophie keine echte Moralität, und ohne Moralität keine Philosophie. Novalis Mache jeglichen Tag zur Saatzeit, so kommt einst die Ernte. Karl Johann Philipp Spitta Die Sonne scheint immer umsonst. © Phil Bosmans Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz. Caspar David Friedrich...

Wie bedauernswert wäre eine Kulturgeschichte, die einmal nicht das herausstreicht, was die Menschheit

den »Autoritäten« verdankt, sondern nachweist, wie sie - nach kurzer Förderung - auf lange hinaus den Fortschritt hemmten! Max Philipp Albert Kemmerich Das Naturwalten dauert fort in aller Menschenwirrnis, und wohl dem Auge, das im Anschauen desselben sein Selbst vergessen kann. Berthold Auerbach Wer das eine nicht weiß, weiß etwas anderes. Aus Kenia Hätte ich die Hand voller Wahrheiten, ich würde mich wohl hüten, sie zu öffnen. Bernard Le Bovier de Fontenelle Alles war von Anfang gut auf Erden, Alles wird durch Weisheit wieder gut. Jean Philipp Lorenz Witthof

Für mich ist das Gebet so etwas wie ein Haken, den ich in

den Himmel werfe. Habe ich erst ein paar dort oben fest gemacht, dann kann ich daran schaukeln, wenn mir jemand die Welt unter den Füßen wegzieht. Unbekannt Zur Meisterschaft eines Meisters gehört es, seine Schüler vor sich zu warnen. Friedrich Wilhelm Nietzsche Die Philosophie dringt nicht immer zu den Großen durch, die befehlen, und noch weniger zu den Horden der Kleinen, die ausführen. Voltaire Gedanken, die ausschließlich um unser Wohl kreisen, bringen uns Wohl nicht weiter. © Ernst Ferstl Je mehrFür mich ist das Gebet so etwas wie ein Haken, den ich in den Himmel werfe. Habe ich erst ein paar dort oben fest gemacht, dann kann ich daran schaukeln, wenn mir jemand die Welt unter den Füßen wegzieht. Unbekannt Zur Meisterschaft eines Meisters gehört es, seine Schüler vor sich zu warnen. Friedrich Wilhelm Nietzsche Die Philosophie dringt nicht immer zu den Großen durch, die befehlen, und noch weniger zu den Horden der Kleinen, die ausführen. Voltaire Gedanken, die ...

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Die Geburtsstunde der Psychotherapie hatte geschlagen, als man daranging, hinter körperlichen Symptomen die

seelischen Ursachen zu sehen, also ihre Psychogenese zu entdecken; jetzt aber gilt es. noch einen letzten Schritt zu tun und hinter dem Psychogenese den Menschen in seiner geistigen Not zu schauen - um von hier aus zu helfen. © Viktor Frankl Das Leben ist so schön das Leben ist so schön man darf es nicht vergeuden nicht leichtfertig verschleudern deswegen heben es sich viele für später auf © Engelbert Schinkel Man soll Dinge, die man in Büchern gelesen hat, in der Wirklichkeit suchen, um schließlich auf Dinge zu stoßen, die noch in keinem bisherigen Buch standen. © Ulrich Erckenbrecht Wir vermengen grundsätzlich nichts Privates mit dem Geschäft. Höchstens umgekehrt! Unbekannt Mag sein, daß das Doktor-Werden eine Konfirmation des Geistes ist, wie Lichtenberg meinte. Eine heilige Kommunion ist es jedenfalls nicht. © Gregor Brand Der leere Bauch will nicht tanzen, der volle kann nicht. Von den Zigeunern

Falsche Entscheidungen: Nur ganz wenige sind so dumm, daß sie nicht durch eine

falsche Entscheidung klüger werden. © Jacques Bellavente Zur Rachsucht geneigte Menschen führen ein Leben wie Hexen, die, weil sie Unheil stiften, selbst unheilvoll endigen. Sir Francis von Verulam Bacon Am ersten Sarge Es war in schwüler Julizeit; die Gassen im Städtchen draußen lagen stumm verlassen, und schläfrig klang vom Turm das Glockenspiel ins Schulgemach, wo schmal, wie goldener Duft, ein Sonnenstreif ans Wandgetäfel fiel. Die Fliegen summten müde durch die Luft, und müde lag es auf den Knabenlidern, die auf des alten Römers Weisheit tief herniedernickten, nur ein Flüstern lief verstohlen rund, ein Blick, ein kurz Erwidern, und alles still und selbst der Lehrer schlief. Die Blicke aber aller streiften scheu den Platz zur Rechten mir, der leer heut war: dort saß mein Nachbar sonst; wir hielten treu zusammen stets in Not und in Gefahr, wie Kinderspiel und Ernst es mit sich bringen. Wir hatten's nie gesagt und kaum gedacht, daß unsere Herzen aneinand...

Jedermann wird zugestehen, daß der Mensch ein soziales Wesen ist. Wir sehen es

in seiner Abneigung gegen Einsamkeit sowie seinem Wunsch nach Gesellschaft über den Rahmen seiner Familie hinaus. Charles Darwin Wenn ich die Liebe an Attribute wie Schönheit und sonstige Werte knüpfe, dann arbeitet mein Denken, es prüft, wägt ab, vergleicht und die Liebe fliegt zum Fenster hinaus. © Peter Lauster Wollt ihr einen Fernsehsüchtigen heilen, verehrte Psychiater, so prüft zuerst ob sein Hirn noch mit Röhren bestückt, oder aber mit Transistoren ausgerüstet ist. © Martin Gerhard Reisenberg Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muß, um ein Mensch zu sein. Immanuel Kant Es dreht sich alles nur im Kreis, wenn das Ende den Anfang erreicht. © Hubert Joost Was immer auch Drogen tun können - ich kann es mit meiner Zunge tun! Unbekannt Betrüger kommen zwar selten weit, dafür geht es ihnen auf ihrer kurzen Strecke aber recht wohl. © Martin Gerhard Reisenberg Jeder...

Ein Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst,

seine Weisheit. Er läßt uns seinen Geist zurück, mit diesem lebt er unter uns. Er wird weiterwirken durch uns. Nachruf Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht. Bibel Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. © Peter Hohl Ohrengeräusche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern im Auge behalten. © Raymond Walden Jeder setzt die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz selber! © Ümit Özsaray

Siehst du einen Riesen, achte auf den Stand der

Sonne, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist. Novalis Im Kampf gegen die Dummheit eint alle, daß keiner sich selbt meint. © Stefan Schütz "Kinder hab' ich satt." Einer, der so redet, hat auch keine Blumen. Aus Japan Die Normalität ist die normale Abweichung vom Chaos. © Martin Oppermann Wer die Menschen wahrhaft kennt, der wird auf niemanden unbedingt bauen, aber auch niemanden vollständig aufgeben. Joszef Freiherr von Eötvös Wer sich anbiedert, spürt nicht, wie bieder er ist. © Walter Ludin Jeder Mensch ist sich selbst der Nächste. Babylonischer Talmud Die Poesie ist der Schmetterling auf der Blume der Welt. Wolfgang Menzel Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen. © Dalai Lama Der Büffel prahlt nicht mit seiner Kraft, wenn der Elefant da ist. Aus dem Senegal

Da jedes Individuum der maßgebendste Sachwalter seiner Interessen ist, darf die Gesellschaft ihre

Sorge für es nicht zu weit treiben, sonst steht zu fürchten, daß es sich ausschließlich auf sie verlasse und daß der Gesellschaft damit eine Aufgabe zufiele, die sie unfähig wäre zu erfüllen. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Der Frühlingsgarten „Hört nur, hört, der Frühling kommt“, läuten Osterglocken leise, und die Amsel singt dazu uns ein Lied auf ihre Weise. Auch die stolzen Tulpen kriechen langsam aus dem Winterbette, strahlen nach dem langen Schlaf mit Narzissen um die Wette. An des Apfelbaumes Zweigen sind die Knospen dick und fest, und die kleinen bunten Meisen bauen schon an ihrem Nest. Viele weiße Gänseblümchen schmücken nun den grünen Rasen. Alles hat sich raus geputzt, wartet auf den Osterhasen. © Christa Kluge