damals die Literatur! Hänschen wirft sich über Annchens Leichnam mit dem Rufe: "A–us!". Stünde "Aus!", hätte es der Darsteller wohl nicht getroffen. In der Tat, der Naturalismus war der Schwimmeister der Unzulänglichkeit. Wenn er ihr nicht den Gürtel des Dialekts gab, hielt er ihr doch mindestens mit solchen Anweisungen die Stange.
Karl Kraus
Ihr wißt doch, an den Frauen
ist sonst kein Fehl zu schauen –
wenn man nach ihrem Munde spricht –
sie kennen Trug und Falschheit nicht,
nur daß sie alle ohne Leid
weinen können jederzeit;
gleich ist ihr Auge tränenfeucht,
so oft es ihnen nötig deucht.
Gottfried von Straßburg
Der Weg zum Erfolg ist so gut wie frei für dich, wenn du gelernt hast, zwischen Bewegung und Richtung zu unterscheiden.
Unbekannt
Das ist's ja, was den Menschen zieret,
und dazu ward ihm der Verstand,
daß er im innern Herzen spüret,
was er erschafft mit seiner Hand.
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Viele sprechen davon, Verantwortung übernehmen zu wollen, und meinen doch nur den einträglichen Posten oder die Macht über andere.
© Prof. Querulix
Müßiggang
Arbeiten soll er? daß Gott erbarme!
Da schob die Natur schon vor den Riegel,
Denn wo die andern ihre Arme,
Da hat er eben seine Flügel.
Franz Grillparzer
Große Gedanken wachsen nur auf einem Herzensgrund, den große Schmerzen tief aufgefurcht haben.
Carl Hilty
Ein beschränkter Anspruch ist zuweilen noch schwerer durchzuführen, als ein unbeschränkter.
Leopold von Ranke
Seitdem man die Nabelschnur von mir entfernte, klage ich unbewußt – so scheint es – um den Verlust meiner Mitte.
© Arthur Feldmann
Karl Kraus
Ihr wißt doch, an den Frauen
ist sonst kein Fehl zu schauen –
wenn man nach ihrem Munde spricht –
sie kennen Trug und Falschheit nicht,
nur daß sie alle ohne Leid
weinen können jederzeit;
gleich ist ihr Auge tränenfeucht,
so oft es ihnen nötig deucht.
Gottfried von Straßburg
Der Weg zum Erfolg ist so gut wie frei für dich, wenn du gelernt hast, zwischen Bewegung und Richtung zu unterscheiden.
Unbekannt
Das ist's ja, was den Menschen zieret,
und dazu ward ihm der Verstand,
daß er im innern Herzen spüret,
was er erschafft mit seiner Hand.
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Viele sprechen davon, Verantwortung übernehmen zu wollen, und meinen doch nur den einträglichen Posten oder die Macht über andere.
© Prof. Querulix
Müßiggang
Arbeiten soll er? daß Gott erbarme!
Da schob die Natur schon vor den Riegel,
Denn wo die andern ihre Arme,
Da hat er eben seine Flügel.
Franz Grillparzer
Große Gedanken wachsen nur auf einem Herzensgrund, den große Schmerzen tief aufgefurcht haben.
Carl Hilty
Ein beschränkter Anspruch ist zuweilen noch schwerer durchzuführen, als ein unbeschränkter.
Leopold von Ranke
Seitdem man die Nabelschnur von mir entfernte, klage ich unbewußt – so scheint es – um den Verlust meiner Mitte.
© Arthur Feldmann