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Was der Mensch leisten soll, muß sich als sein zweites Selbst von ihm

ablösen, und wie könnte das möglich sein, wäre sein erstes Selbst nicht ganz davon durchdrungen.
Johann Wolfgang von Goethe

Ruhelos

Das quälende
Schlagen meines ruhelosen
Herzens
gräbt tiefe Wunden in
meine Seele,
und
der schmerzende, salzige Regen
in meinen Augen
läßt diese Wunden
nicht heilen.
© Claudia Malzahn

Heimat ruht in Herbstesarmen,
Wind greift voll ins schöne Haar,
Wolken werfen Schattenbilder,
Lieder klingen rein und klar.
Durch die Lüfte sturmgeläutert,
durch die Herzen trostbereichert,
sinkt der Früchte reife Schar.
© Dr. Carl Peter Fröhling

Ob du hoch im Abendrothe
Auf dem Grat der Firnen schweifst;
Ob du tief im Dampf der Schlote
Nach dem Grau der Erde greifst –
Ob du Himmelsglück entfaltest
Oder bang im Leide wühlst:
Fühle Freund, was du gestaltest
Und gestalte, was du fühlst!
Ernst Eckstein

Er war bereit, ganze Flüsse umzuleiten,
um nicht gegen den Strom zu schwimmen.
© Wladimir Koleschizki

Die Natur macht nichts so vollkommen; sie breitet über ihre Werke eine Nachlässigkeit, die hundertmal beglückender ist als die Genauigkeit der Kunst.
Friedrich Melchior Baron von Grimm

In den Justizpalästen residiert das Recht,
die Wahrheit wohnt in den Herzen.
© Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch.
© Viktor Frankl

Unendliches ersehnt der heiße Wunsch.
Nur Endliches gewährt das kurze Leben.
Ernst Benjamin Salomo Raupach

Gemeoss