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Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne die, welche

sich ihre eigne Tugend erfinden, — sie hassen den Einsamen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Ein Freund ist jemand, der dir all die netten Sachen über dich erzählt, die du schon immer hören wolltest.
Unbekannt

Irrtümer müssen erst einmal als solche erkannt werden, dann lassen sie sich bedauern und häufiger als gedacht korrigieren.
© Raymond Walden

Ein deutsches Arbeiterschicksal: so oder so macht er sich unbeliebt. Für Faulheit - beim Chef. Für Fleiß - bei den Kollegen.
© Esther Klepgen

Wie sich viele körperlich für krank halten, ohne es zu sein, so halten umgekehrt geistig sich viele für gesund, die es nicht sind.
Georg Christoph Lichtenberg

Der Ossi, der ist schlau,
er stellt sich dumm.
Beim Wessi ist es andersrum
Volksmund

Der Satz ist ein Wort und kein Wortbehälter.
© Manfred Hinrich

Ob wir etwas merkwürdig finden, hängt davon ab, wie sehr wir etwas für würdig befinden, es zu bemerken.
© peter e. schumacher

All das schwärmende Geschmeiß der „Gebildeten“, das sich am Schweiße jedes Helden — gütlich tut!
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Wer sich Gefühle erspart, wird nicht reicher.
© Klaus Ender

Gemeoss

Ist nicht jede Übung der Denkkraft, jede feine Schärfe des Geistes eine kleine

Stufe zu seiner Vollkommenheit, und jede Vollkommenheit mußte Dasein erlangen in der vollständigen Welt. Johann Christoph Friedrich von Schiller Ich schreite dahin. Vor mir ist Schönheit. Hinter mir ist Schönheit. Über mir ist Schönheit. Ringsum ist Schönheit. Meine Worte werden voll Schönheit sein. Ich werde ewig leben in Schönheit. Der Schönheit des Alls. Indianische Weisheit Intelligenz vermag man nur zu stimulieren, nicht zu simulieren. Oder doch? © Gerd W. Heyse Wir können Kindern vergeben, daß sie Angst haben vor der Dunkelheit. Eine echte Tragödie wird es, wenn sie als Erwachsene Angst haben vor dem Tageslicht. Platon Die Pfarrer haben es heute wirklich schwer. Sie müssen nach wie vor die Sünde bekämpfen, wissen aber nicht mehr, was noch darunter fällt. Unbekannt So liegt in jeder Sprache eine eigenthümliche Weltansicht. Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt O, die Zeit, ein wundertät'ger Gott Johann Christoph Friedrich v...

Das Übel, was uns trifft, ist selten so schlimm

als das, welches wir befürchten. Johann Christoph Friedrich von Schiller Brave Männer kommen in die Hölle, böse Männer kommen überall hin. © Peter Becker Noch immer schenkt sich dem Leben die Welt. Unbekannt Warum sollte ich Big Brother sehen, Tiere gehen ja auch nicht in den Zoo. © Michael Reutz Je größer die Schwierigkeiten, desto größer der Sieg. Marcus Tullius Cicero Zeit ist kein Kriterium, wenn man wirklich etwas will.... Unbekannt Was sind denn tiefe Gedankengänge – undurchdringliche Gehirnwindungen? © Joachim Panten Die List der Vernunft rechnet auch mit der Arglist der Unvernunft. © Ulrich Erckenbrecht Der Franzose liebt die Gefahr, weil sie ihm Ruhm bringt. François-René Vicomte de Chateaubriand Wenn du vor dem Ziel stehst, mußt du mindest noch einen Schritt machen. © Joachim Panten

Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen, denn bei einem bösen Weibe.

Wenn sie böse wird, so verstellet sie ihre Gebärde und wird so scheußlich wie ein Sack. Ihr Mann muß sich ihrer schämen, und wenn man es ihm vorwirft, so tut es ihm im Herzen wehe. Gotthold Ephraim Lessing Das erfrorene Vögelchen Lag ein graugelb Vögelein über dem weißen Schnee, festgeschlossen die Augen klein, Beinchen in die Höh. Sprangen lustig vom Dorf herbei Kinder mit ihrem Hund, standen auf einmal still die drei vor dem Vogel am Grund. Hob das Mädchen ihn auf vom Schnee; traurig das Köpfchen hing. Tat den beiden das Herzchen weh; sprachen: "Das arme Ding! Fand schon lange kein Körnchen mehr; alles so dick verschneit! Wenn's zu uns doch gekommen wär, hätten wir gerne gestreut!" Trugen sie's langsam zum Garten fort, machten ihm da sein Grab an den allerstillsten Ort, den es nur irgend gab. Aus dem Schnee ragt ein Hüglein frei, drüber ein Zweiglein gut. Piepen zwei kleine Vöglein dabei, wissen nicht, wer da ruht. Viktor Blüthgen

Das Unzulängliche des Wissens ist produktiv; ich schrieb meine Iphigenie aus einem Studium

der griechischen Sachen, das aber unzulänglich war. Wenn es erschöpfend gewesen wäre, so wäre das Stück ungeschrieben geblieben. Johann Wolfgang von Goethe Der arme Peter I Der Hans und die Grete tanzen herum, Und jauchzen vor lauter Freude. Der Peter steht so still und stumm, Und ist so blaß wie Kreide. Der Hans und die Grete sind Bräut'gam und Braut, Und blitzen im Hochzeitgeschmeide. Der arme Peter die Nägel kaut Und geht im Werkeltagskleide. Der Peter spricht leise vor sich her, Und schaut betrübet auf beide: »Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig wär, Ich täte mir was zuleide.« II »In meiner Brust, da sitzt ein Weh, Das will die Brust zersprengen; Und wo ich steh, und wo ich geh, Will's mich von hinnen drängen. Es treibt mich nach der Liebsten Näh', Als könnt's die Grete heilen; Doch wenn ich der ins Auge seh, Muß ich von hinnen eilen. Ich steig hinauf des Berges Höh', Dort ist man doch alleine; Und wenn ich still dort oben s...

Ich bin ein Kind des Friedens und will Frieden halten für und für

mit der ganzen Welt, da ich ihn einmal mit mir selbst geschlossen habe. Johann Wolfgang von Goethe Aus dem Werke manches Dichters spüren wir wohl heraus, daß er irgendwie und irgendwo ein Genie ist, nur leider gerade nicht in seiner Dichtung. Arthur Schnitzler Was ist euch die Seele von Sorge beklommen, ihr, die ihr die Kürze des Lebens betrauert? Denkt! hätte die Freude den andern gedauert, an euch nie wäre die Reihe gekommen. Omar Khayyâm Halte den Sinn dir frei von allem, was war und geschehen, denn an Vergangenes denken, erweckt nur Gewissensplagen. Halte den Sinn dir frei von allem, was noch mag geschehen, denn an Zukünftiges denken, erweckt nur Unbehagen. – Kommt Nahrung, so öffne den Mund; kommt Schlaf, so schließe die Lider. Po Chü-I Liebe deinen Jetzigen und nicht erst deinen Nächsten. Peter Hille Die Hölle bietet immerhin den Vorteil, daß man den Teufel nicht mehr an die Wand zu malen braucht. © Markus M. Ronner Trost kann immer nur Selbsttrost sein....

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Wir sind nie daheim; wir sind immer weit weg: die Furcht, die Sehnsucht,

die Hoffnung treiben uns der Zukunft entgegen und rauben uns das Bewußtsein und die Beachtung dessen, was ist, um uns mit dem zu unterhalten, was sein wird, – höchst wahrscheinlich, wenn wir nicht mehr sind. Michel de Montaigne Ein Seitensprung ist Lustwandeln in fremden Gärten. © Helga Schäferling Sternstunden sind solche Augenblicke des Tages, die das Innere zum Leuchten bringen. © Helga Schäferling Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen. Jean-Nicolas Arthur Rimbaud Unser Leben ist fast nichts als ein Traum, und wir träumen öfter wachend als schlafend. Marquês de Maricá Nur wer mit keinem streitet, bleibt unbestritten Sieger Unbekannt

Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere

Verzauberung muß ihr weichen. Heinrich Heine Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt, Die Arme über den Kopf gestreckt Und die Beine hinaus in die Sonne. Es ist wohl schon ein rundes Jahr, Daß mir so wohl, so wohl nicht war, So voller Wonne. Wie scheint so anders, so anders die Welt, Wenn man die Augen zum Himmel hält! Wo blieben doch alle die Sorgen? Schon manchen Monat hat's gesäumt, Daß ich so lustig nicht geträumt Wie heute morgen. Felix Schumann Das sind die rechten Katzen, die vornen lecken und hinten kratzen. Abraham a Santa Clara Ein Spezialist, auch in der Medizin, ist einfach nur ein Ein-Fachmann © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Der Aphoristiker fasst, was es zu denken gibt, in Worte und gibt es zum Nachdenken weiter. © Ernst Reinhardt der kluge Mensch hört auf das, was er sagt © Anke Maggauer-Kirsche Sprich nicht weiter, wenn du überzeugt hast. Deutsches Sprichwort Als Stilleben wird man nur ...

Die 10 großen A auf der Leiter zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf

Andere Abwälzen, Anschließend Anschnauzen, Aber Anständig! Unbekannt Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorkij No light in the Dark Braun Das Uniformhemd Dumm Der Gesichtsausdruck Zerstört Der Rest Menschlichkeit Von Haß zerfressen Das Herz Falsche Parolen Sie zerstören Frieden Durch Angst vor dem Fremden Aufmarsch von Dummen Verbreitung von Angst Durch Kampfbereite Maschinen Die Chaos verbreitend Durch Straßen ziehn Und Unschuldige zerbrechen Wie gefrorene Grashalme Im Sturm Menschen nehmt euch in acht Die Nacht erwacht Das Braune erstarkt No Light in the Dark? Olivegrün Die Jacke Kahl Der Schädel Die Arme Tätowiert mit Hakenkreuzen Symbole der Macht Die Gemeinheit bedeuten Rechte Gedanken Sie verderben Liebe Durch rohe Gewalt Das Volk geschockt Verhaftung von Nazis Durch Väterchen Staat Der Krampfhaft versucht Den Haß zu verhindern Und Schuld zu ...

Man muß nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um

über ein Schnitzel zu schreiben. Maxim Gorkij Nachklang Rose der Liebe, in Schuld entsprossen, in Qual erblüht, mit Thränen begossen, o laß an Deinem Duft mich berauschen – die Seligkeit sollt ich um Alltagsglück tauschen? Ich will kein langes, kein reuloses Glück, Vollwonne nur einen Augenblick. Mein heimliches Glück, einer andern geraubt, mein ist es dennoch, stolz heb ich das Haupt, von der Sitte verdammt, von der Welt getadelt, Durch Sünde geächtet, durch Liebe geadelt. Clara Blüthgen Die Glocken läuten Der Mensch öffnet die Seele Besinnung tritt ein © Erhard Horst Bellermann Welche Schande für unsere Zeit, daß sie Bücher herstellt, die nicht von Dauer sind! Honoré de Balzac Herrlich bist du wie Moschus Wo du warst, gewahrt man dich noch. Johann Wolfgang von Goethe Als wahrer Teufel existiert allein der Mensch, der Götter nach Belieben erschafft. © Raymond Walden Erstens kommt es anders, zweitens weil man irrt. © Manfred Hinrich Das Genie ist di...