Alphabetischer Anarchismus. - Alphabetische Wörterbücher enthalten hunderte Fälle von karnevalistischem Denken: Der Baronin
folgt der Barras, der Bardame der Barde, der Müllerin der Müllfahrer, die Betrunkenheit landet vor dem Betschemel, auf die Grabbeigabe folgt würdelos die Grabbelei, Glatzköpfigkeit glänzt neben Glaube, gleich neben dem Hostienteller liegt hündisch der Hotdog, nach Hurerei jubelt das Wörterbuch gar hurra, nach Leibweh droht es mit Leiche, Scheißkerl und scheißvornehm kommen als Zwillingspärchen - und auf die Resozialisierung folgt sarkastisch der Respekt... Das Wörterbuch verwandelt den Wortschatz in dadaistische Poesie: Schlagloch auf Schlagloch lernt man den Irrwitz des entfesselten Ordnungstriebs kennen.
© Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer
Ein Weg führet zum Leben, hinaus der Wege so viele; dennoch für zeitliches Gut waget es täglich der Mensch.
Wilhelm Fremerey
Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.
Unbekannt
Wir harren nicht mehr ahnungsvoll
Wie sonst auf blaue Märchenwunder;
Wie sich das Buch entwickeln soll,
Wir wissen's ganz genau jetzunder.
Wir blätterten schon hin und her,
– Denn ruchlos wurden unsre Hände –
Und auf der letzten Seite sahn
Wir schon das schlimme Wörtlein Ende.
Theodor Storm
Kritik ist oft nichts anderes, als der Neid über den Erfolg eines anderen.
© Martin Mächler
Kurzes Abendessen
langes Leben.
Aus Bulgarien
Deam hao-e drfier dao!
(Dem hab ich's (aber) gegeben!)
Schwäbisches Sprichwort
Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte.
Unbekannt
Was wäre ... wenn der Hund nicht am Veilchen gerochen hätte, dann hätte er den Hasen bekommen?
Unbekannt
Die Krankheit ehrlicher Männer ist, sich für unentbehrlich zu halten.
Friedrich Christoph Dahlmann
© Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer
Ein Weg führet zum Leben, hinaus der Wege so viele; dennoch für zeitliches Gut waget es täglich der Mensch.
Wilhelm Fremerey
Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.
Unbekannt
Wir harren nicht mehr ahnungsvoll
Wie sonst auf blaue Märchenwunder;
Wie sich das Buch entwickeln soll,
Wir wissen's ganz genau jetzunder.
Wir blätterten schon hin und her,
– Denn ruchlos wurden unsre Hände –
Und auf der letzten Seite sahn
Wir schon das schlimme Wörtlein Ende.
Theodor Storm
Kritik ist oft nichts anderes, als der Neid über den Erfolg eines anderen.
© Martin Mächler
Kurzes Abendessen
langes Leben.
Aus Bulgarien
Deam hao-e drfier dao!
(Dem hab ich's (aber) gegeben!)
Schwäbisches Sprichwort
Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte.
Unbekannt
Was wäre ... wenn der Hund nicht am Veilchen gerochen hätte, dann hätte er den Hasen bekommen?
Unbekannt
Die Krankheit ehrlicher Männer ist, sich für unentbehrlich zu halten.
Friedrich Christoph Dahlmann