ritt ich oft über die rote und gelbe und purpurfarbene Erde westlich des Jemez Pueblo. Mein Pferd war ein kleiner Rotschimmel, schnell und mühelos zu reiten. Ich ritt durch die Dünen, vorbei an den Tafelbergen und Klippen, hinunter in Canyons und ausgetrocknete Bachbetten. Ich lernte dieses Land kennen, nicht wie ein Reisender, der sich an bestimmten Merkmalen orientiert, die er in der Ferne sieht, sondern viel echter und inniger, zu jeder Jahreszeit und aus tausend verschiedenen Blickwinkeln. Noch immer spüre ich die Bewegung meines Pferdes und höre den Klang seiner Hufschläge. Ich weiß, welch ein Gefühl es ist, an einem heißen August - oder Septembertag in eine kühle, erfrischende Regenwand hineinzureiten.
© Professor N. Scott Momaday
In der Nachkriegszeit ernährte man sich gesünder. Mir ist aus meiner Jugend kein einziger Fall von Kaviar-Allergie bekannt.
© KarlHeinz Karius
Bist gewandert durch Wahn und Weh,
kommst aus meinen dunkelsten Tagen,
hast dir eine Brücke geschlagen
bis zu mir über Schuld und Schnee.
Lenkst mich lächelnd mit leisem Gebot,
und auf kronengoldenen Locken
trägst du flüchtige Federflocken
in den fröhlichen Frühlingstod.
Rainer Maria Rilke
Nirwana
Laß fließen alle Wunden!
Erst wenn dein Blut zu ebben kommt,
wirst du gesunden.
O Wonne, so zu geben,
was dir aus tiefster Seele quillt:
dein starkes, reiches Leben!
O Wonne, so zerfließen
und aller Schmerzen Glut und Qual
ins ewige Nichts ergießen…
Clara Müller-Jahnke
Wer schnell geht, bleibt auf der Straße.
Aus Albanien
Die Vergangenheit müssen wir, die Gegenwart
sollten wir mit Abstand betrachten.
© Stefan Rogal
Die Zeiten starben am Fett oder an der Auszehrung. Die hier will den Tod durch eine überernährte Armut foppen.
Karl Kraus
Ein wiederholtes Abschiednehmen entkräftet das letzte.
Jean Paul
Der Preis für den Kulturfortschritt wird in der Glückseinbuße
durch die Erhöhung des Schuldgefühls bezahlt.
Sigmund Freud
Sieben Töne – doch wieviel eintönige Lieder!
© Michail Genin
© Professor N. Scott Momaday
In der Nachkriegszeit ernährte man sich gesünder. Mir ist aus meiner Jugend kein einziger Fall von Kaviar-Allergie bekannt.
© KarlHeinz Karius
Bist gewandert durch Wahn und Weh,
kommst aus meinen dunkelsten Tagen,
hast dir eine Brücke geschlagen
bis zu mir über Schuld und Schnee.
Lenkst mich lächelnd mit leisem Gebot,
und auf kronengoldenen Locken
trägst du flüchtige Federflocken
in den fröhlichen Frühlingstod.
Rainer Maria Rilke
Nirwana
Laß fließen alle Wunden!
Erst wenn dein Blut zu ebben kommt,
wirst du gesunden.
O Wonne, so zu geben,
was dir aus tiefster Seele quillt:
dein starkes, reiches Leben!
O Wonne, so zerfließen
und aller Schmerzen Glut und Qual
ins ewige Nichts ergießen…
Clara Müller-Jahnke
Wer schnell geht, bleibt auf der Straße.
Aus Albanien
Die Vergangenheit müssen wir, die Gegenwart
sollten wir mit Abstand betrachten.
© Stefan Rogal
Die Zeiten starben am Fett oder an der Auszehrung. Die hier will den Tod durch eine überernährte Armut foppen.
Karl Kraus
Ein wiederholtes Abschiednehmen entkräftet das letzte.
Jean Paul
Der Preis für den Kulturfortschritt wird in der Glückseinbuße
durch die Erhöhung des Schuldgefühls bezahlt.
Sigmund Freud
Sieben Töne – doch wieviel eintönige Lieder!
© Michail Genin