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Bei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale

muß man achten, sondern auf den Kern.
Unbekannt

Ich glaubte, irgendein Handlanger der Natur hätte Menschen gemacht und sie wäre ihm nicht geraten.
William Shakespeare

Die verschiedene Bestimmung

Millionen sorgen dafür, daß die Gattung bestehe,
Aber durch wenige nur pflanzet die Menschheit sich fort.
Tausend Keime zerstreust der Herbst, doch bringet kaum einer
Früchte, zum Element kehren die meisten zurück.
Aber entfaltet sich auch nurBei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale muß man achten, sondern auf den Kern.
Unbekannt

Ich glaubte, irgendein Handlanger der Natur hätte Menschen gemacht und sie wäre ihm nicht geraten.
William Shakespeare

Die verschiedene Bestimmung

Millionen sorgen dafür, daß die Gattung bestehe,
Aber durch wenige nur pflanzet die Menschheit sich fort.
Tausend Keime zerstreust der Herbst, doch bringet kaum einer
Früchte, zum Element kehren die meisten zurück.
Aber entfaltet sich auch nureiner, der einzige streuet
Eine lebendige Welt ewiger Bildungen aus.
Johann Christoph Friedrich von Schiller

Die Zunge gegen böse Zungen zähm' ich;
die Bösen durch Gutestun beschäm' ich.
Von Schlechtgesinnten sprech' ich Schlechtes nicht;
denn schlechtgesinnt ist selbst, wer Schlechtes spricht.

Die Zunge, die im Zaum hält ihre Hitze,
die wird mit Witz entgehn dem Feindeswitze.
Der hat sich selbst so lieb nicht, als es frommt,
der alles sagt, was auf die Zung' ihm kommt.
Eljâs ebn-e Jussef Nizâmî

Es kann eine Kunst sein, sich mit der Kunst zu befassen. Es ist eine Kunst, sie zu genießen.
© Ulrich Wiegand-Laster

Alles fließt, nur wir sind nicht flüssig.
© Manfred Hinrich

Man hat heute mehr Magister der Rechtswissenschaften, als rechtschaffene Leute.
Georg Christoph Lichtenberg

Im Westen geht Leid häufig mit materiellem Reichtum einher.
© Dalai Lama

Gemeoss

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Ei der Tausend! Wie man doch die dummen Leute anführen kann! Diese Menschen

sitzen sämtlich wie die Raupe auf einem Blatte, jeder glaubt, seines sei das Beste und um den Baum bekümmern sie sich nicht. Heinrich von Kleist Aus der Ferne … Und wenn du groß bist – nein, du wirst's nicht wissen, Wie ich's so gut, so gut mit dir gemeint, Wie dieses stolze Aug' in heiße Kissen So oft in Sehnsucht hat um dich geweint. Ich möcht' die Ruh' nicht deines Herzens stören – Ich bin ja tot … verreist … ich weiß es nicht! Könnt' ich nur einmal noch dein Stimmchen hören: "Papa, Papa!" … O Gott, ein andrer flicht Dir nun den Frühlingskranz von Anemonen, Erzählt dir Märchen vom kristallnen Berg, Vom groben Riesen und vom schlauen Zwerg Und von dem Schloß, darin die Elfen wohnen … Ach, könnt' ich dann nur still durchs Zimmer gehn, Den Märchenglanz in deinen Kinderblicken, Die heißerglühten Bäckchen nur zu sehn, Und leis den Mund auf deinen Scheitel drücken … Ich schlich' mich heimlich, wie ein böser Dieb, An dir vorbe...

Das Glaubensbekenntnis von Hilmer Kopper, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG: "Dem Finanzplatz nutzt

nichts mehr als die Gewißheit, daß ordnungspolitische Grundsätze gelten - in Theorie und Praxis." Unbekannt Auf Talentsuche Wer oder was bin ich denn? Ich wüßte es für’s Leben gern! Es wär’ auch langsam and der Zeit: Die dritte Phase macht sich breit. (Der Jugend und dem Mittelalter folgt nicht etwa das Greisenalter. Nein, nein - das darf nicht sein! Es lebe weiterhin der Schein! ‘Du hast dich überhaupt nicht verändert!’ Heißt diese Phase bis man’s vollendet.) Bin ich Poet? Nein, bloß Prolet. Auch kein Lyriker – nur Pseudo-Satiriker. Ein lichter Dichter? Schlichter Ver-Dichter, ein undicht verpichter! Schriftsteller aus Eifer? Schriftschleifer mit Geifer! Ein neo-linker Intellektueller? Pah, linkischer Fallensteller! Ein großes Talent? Das keiner erkennt! Vielleicht ein Kritiker? Gefehlt, nur Meckerer! Wenigstens ein Kecker? Du gehst mir auf den Wecker! O ja, ein großer Forscher? Ach was, ein Kleiner forscher! Ein Abenteurer? Ein abends Te...

Sprich von Reue mir nicht, wenn du nichts empfindest als Unmut über die Folgen der

Schuld oder aus Furcht des Gerichts. Wirkliche Reue ist verwandelnde Glut; nur weil du ein anderer wurdest, sobald du sie fühlst, hat sie zu sühnen Gewalt. Emanuel Geibel Der Tod und der Frühling Es kann nichts Schlimmres geben Von allen Schicksalsgaben Als, wenn sich kraftgeschwellt Ringsum erneut das Leben, Im Frühling zu begraben Sein Liebstes auf der Welt. Auf grünem Rasenkissen Das übersät die bunte Jungfrische Frühlingspracht, Klafft gähnend aufgerissen Wie eine schwere Wunde Der schwarze Grabesschacht. Da senken sie hinunter Die Truhe, die Dein Lieben, Dein ganzes Lieben barg; Dir ist als ob sie drunter Für immer auch begruben Den Frühling mit dem Sarg. Mit jeder Schaufel Erden Wird ja hinabgenommen Ein ganzes Blumenheer – – Ach nächsten Frühling werden Die Blumen wiederkommen … Nie, nie Dein Liebes mehr! A. de Nora

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Ein bescheidener Mensch ist standhaft, ein demütiger furchtsam, und

ein eitler anmaßend. Mary Wollstonecraft (nach ihrer Heirat Wollstonecraft-Godwin) Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte. François VI. Duc de La Rochefoucauld geh auf die Angst zu dann muß sie dir ins Gesicht sehen © Anke Maggauer-Kirsche Was nützt es einem Kind, kluge Fragen zu stellen, wenn die Eltern ihm dumme Antworten geben. © Maz Bour Das elfte Gebot: Du sollst nicht streiten. Aus Mexiko Fleiß ist des Glückes Vater. Deutsches Sprichwort Reiche leben in der Edelsteinzeit. © Erhard Horst Bellermann Weht, o wehet, liebe Morgenwinde! Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder! Eduard Mörike

Worte die gesagt wurden und verletzten, kannst du nicht zurücknehmen. Taten, die du

getan hast und die verletzten kannst du nicht ungeschehen machen. Du kannst nur um Verzeihung bitten und auf Verständnis hoffen, denn bezahlen für das was du an Unrecht getan hast wirst du immer müssen, wenn nicht heute, dann morgen oder in diesem Leben so im nächsten. Also bedenke was du sagst oder tust, bevor du es tust. © Rose von der Au Wenn die dunklen Tage noch dunkler werden, lass ich mir Lichter anzünden. Wenn es warm wird von unzähligen Lichtlein, will ich Lichter anzünden. Lichter für Menschen. die keine Lichter anzünden können. © Dietmar Zöller Um irgendeiner Frau zu gefallen, muß man damit beginnen, ihr Respekt zu erweisen; jede Frau möchte gern ernst genommen werden. Sully Prudhomme Ein Sophisma ist nur selten eine blanke Unwahrheit; meist ist sie ein gesunder Trank Lüge – der aber durch einen Tropfen Wahrheit vergiftet wurde. Arthur Schnitzler Ein spannendes Leben lebt unter anderem von Spannungen. © Ernst Ferstl Ungedacht sind Gedanken völlig harml...

Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt.Karl

Friedrich May Minne, der Welt Unseligkeit, Da reine Lust so flüchtig ist, Da du so wankelmütig bist Was minnt nur all die Welt an dir? Ich seh doch wohl, du lohnest ihr, So wie der Ungetreue tut. Dein Ende, das ist nie so gut, Wie du versprichst im Anbeginn: Da lockst du den betörten Sinn Mit kurzer Lust zu langem Leid. Mit schmeichlerischer Trüglichkeit, Die in so falscher Süße schwebt, Die trüget alles, was da lebt. Gottfried von Straßburg Jedem gerecht werden heißt, jedem Unrecht zu tun. © Horst A. Bruder Schlage ein Kind nie, und wenn es traurig oder ängstlich ist, dann nimm es einfach in den Arm. Indianische Weisheit Ein Gedicht ist nur so lange gut, bis man weiß, von wem es ist. Karl Kraus Das Leben ist bunt. So manchem zu bunt. Als erfände es täglich neue Farben. © Erhard Blanck Wer Tyrannei stürzen will, muß ihr dienen. Carl Ludwig Börne Ohne Zucht ist jede Tugend eitel. Leo Tepe von Heemstede Vermutungen sind Saatkörner der Verleumdung. ...

Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und

ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuersat hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes. Hildegard von Bingen Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht. In der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich. Arthur Schopenhauer Die meisten Ehemänner benehmen sich wie ein Orang-Utan, der Geige zu spielen versucht. Honoré de Balzac Wenn die Wirkung gut ist, so muß man auch einen, dem man abgeneigt ist, belohnen, wenn die Wirkung nicht gut ist, so muß man auch einen, dem man geneigt ist, bestrafen. Lü Bu We Gebet ist das Atemholen der Seele. John Henry Newman Nostalgie: Blackbox mit perfekter Ausblende-Technik © KarlHeinz...

A....kriecher sind so schwer auszumerzen, weil sie jeder gesunden

Verdauung entgehen. © Martin Gerhard Reisenberg Miteinander leben heißt vielen nur nebeneinander leben. Peter Sirius Streichelnde Hände malen die schönsten Bilder. © Michael Marie Jung Jeder Tag führt den Beweis, daß sich der Mensch nicht an alles gewöhnt. Theodor Fontane Gottes Zorn währt nur einen Augenblick: die göttliche Barmherzigkeit ist ewig. Joseph Joubert Der wahre Gewinner übt sich in Muße und ist dennoch erfolgreich. © Julian Scharnau Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam. Voltaire Es mag Situationen geben, in denen Blutvergießen kein Unrecht ist. Kurt Tucholsky Philosophen sind Menschen, die sich aufs Glatteis wagen. © Sophia Elisabeth Gerber Alles steht unter der Herrschaft des eigenen Willens. Pelagius