es gen Himmel fahren.
Christian Morgenstern
Menschenloos
Fürwahr, wir sind ein glückliches Geschlecht!
Denn wahrlich, wahrlich, deut' ich's recht,
Sind wir nicht mehr als die Tiere auch,
Die der Mensch gezähmt zu seinem Gebrauch:
Ich möcht mit dem Sturm durch die Erde jagen,
Eichen entwurzelnd, Meere zerwühlend,
Und zuletzt an zackigem Felsengeklüfte
Die nackte Gespensterstirn zerschlagen,
Daß es von Kluft zu Kluft
Widerhalle in Ewigkeit ...
Ludwig Scharf
Es schreit der Mensch nach Zeit wie nie,
doch hat er Zeit, vertreibt er sie.
© Erhard Horst Bellermann
Durch die Liebe werden alle Dinge leichter,
die der Verstand als allzu schwer gedacht.
Aus Persien
Jammern als Lebensstil
kultiviert falsches Zeugnis.
© Peter Horton
Charakter ist viel leichter zu erhalten
als wiederherzustellen.
Aus England
Das Gute sucht keine Öffentlichkeit.
© Fred Ammon
Ein Dieb glaubt, das ein jeder stiehlt.
Edgar Watson Howe
Mode lebt und Leben modelt, so haben beide Sinn.
Joachim Ringelnatz
Die wahren Gedanken schreibt das Leben,
die schönen der Geist.
© Volkmar Frank
Christian Morgenstern
Menschenloos
Fürwahr, wir sind ein glückliches Geschlecht!
Denn wahrlich, wahrlich, deut' ich's recht,
Sind wir nicht mehr als die Tiere auch,
Die der Mensch gezähmt zu seinem Gebrauch:
Ich möcht mit dem Sturm durch die Erde jagen,
Eichen entwurzelnd, Meere zerwühlend,
Und zuletzt an zackigem Felsengeklüfte
Die nackte Gespensterstirn zerschlagen,
Daß es von Kluft zu Kluft
Widerhalle in Ewigkeit ...
Ludwig Scharf
Es schreit der Mensch nach Zeit wie nie,
doch hat er Zeit, vertreibt er sie.
© Erhard Horst Bellermann
Durch die Liebe werden alle Dinge leichter,
die der Verstand als allzu schwer gedacht.
Aus Persien
Jammern als Lebensstil
kultiviert falsches Zeugnis.
© Peter Horton
Charakter ist viel leichter zu erhalten
als wiederherzustellen.
Aus England
Das Gute sucht keine Öffentlichkeit.
© Fred Ammon
Ein Dieb glaubt, das ein jeder stiehlt.
Edgar Watson Howe
Mode lebt und Leben modelt, so haben beide Sinn.
Joachim Ringelnatz
Die wahren Gedanken schreibt das Leben,
die schönen der Geist.
© Volkmar Frank