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Eine Frau zu verlassen ist auch den Mann zu

verlassen, den sie aus dir gemacht hat.
Unbekannt

Zu sagen dir, daß ich dich liebe –

Zu sagen dir, daß ich dich liebe,
Trotzdem ich's nie und nie gesollt,
Das war ja alles, was mir bliebe,
Und alles, was ich noch gewoillt.

Ich tat's, o Teure, ohne Zaudern!
Ein Augenblick nur war's der Glut.
Der Augenblick, er sah dich schaudern,
Nun still! Und alles, alles ruht.

Als ob er nie geflutet hätte,
Verkriecht sich tief mein ganzer Schmerz.
Und giebt es wo geheimre Stätte,
Als ein verstummtes Menschenherz?
Emil Claar

Höre auf, dich an deine Ziele anzuschmiegen -
treibe sie vor dir her!
© Pavel Kosorin

Wie ist jeder so allein in der
weiten Leichengruft des Alls!
Jean Paul

Schweigen
ist der Hauch des Göttlichen
in uns…
© Elmar Kupke

Spaghetti al rente:
Italienischer Senioren-Teller
© KarlHeinz Karius

Wir treiben zu wenig innere Politik!
Alois Essigmann

Wahr sein ist alles und sich erschöpfen!
Ludwig Feuerbach

Trösten heißt, an den Egoismus erinnern.
Théodore Simon Jouffroy

Am Einstecken kann man erstarken,
am Austeilen geht man zugrunde!
© Thomas S. Lutter

Gemeoss

… wie ganz bist Du geschaffen, mich glücklich zu

machen, mich nach Dir zu bilden! Friedrich Gottlieb Klopstock D Liebi S git öppis, s isch finer As s allerfinschti Gwäb, Und doch isch es stercher As isigi Stäb. S isch früscher as s Bluescht, wo am Öpfelbaum stoht, Wie Schnee uf de Bärge, wo nümme vergoht, Bald bitter wie Galle, Bald süesser as Hung, S läbt mängs hundert Johr und blibt allewil jung, S isch höcher as d Stärne Und teufer as s Meer: Was müesst mer au afoh, wenn d Liebi nid wer! Sophie Haemmerli-Marti Wir sollten nicht nach einem Weiterleben im Himmel streben, sondern zunächst nach einem Überleben auf der Erde. © Helmut Glaßl Kapitalismus und Demokratie? – Eine Vortäuschung des Unmöglichen. © Raymond Walden Von der Kanzel wird das Brot gepredigt; im Pfarrhaus das Fleisch gegessen. © Manfred Schröder Niemand wittert oft richtiger die Zukunft als gerade der Poet. Poeten sind Propheten, und umgekehrt. Wolfgang Menzel Zaumzeug der Menschen für Menschen. © Manfred Hinrich Es gibt viele Re...

Wenn du nichts Gutes über einen anderen zu sagen

weißt, sage überhaupt nichts. Von den Philippinen Wer seine Träume verwirklichen will, muß wach sein. Lebensweisheit Haltung läßt sich leichter bewahren als wiedergewinnen. Thomas Paine Uns aber treibt das verworrene Streben blind und sinnlos durch's wüste Leben. Johann Christoph Friedrich von Schiller Behindert wird ein Behinderter nur durch die Festlegung der Normalität. © Elvira Lauscher Wo es an Breite fehlt, wird in die Länge gezogen. © Erhard Horst Bellermann Guter Rat nach dem Schaden ist wie Medizin nach dem Tode. Aus Dänemark Ich bin so unzufrieden mit meinem Leben, dass ich es jederzeit wieder genauso führen würde. © Stefan Rogal Die beste Männerfreundschaft ist die, welcher selbst Frauen nichts anhaben können. © Martin Knecht Sprich darüber, auch wenn es Dir schwerfällt. © Peter Wicki

Das ist doch wahr, daß das Verhocken, die Stubenluft, die Verweichlichung in raffinierten

Bedürfnissen und Genüssen, die Trennung des Gehirnlebens vom Muskelleben an der Brechung der Charaktere, an der schrecklich wachsenden Blasiertheit unserer Generationen die Schuld mitträgt. Friedrich Theodor von Vischer Hintergedanken besitzen meist die Eigenschaft, sich in den Vordergrund zu schieben. © Volkmar Frank Die Dinge wollen ihrer Natur nach durch Geist regiert und geleitet sein, sonst folgen sie ihren Gesetzen, und der arme Mensch wird von ihnen mitgeschleppt und gerät unter die Herrschaft der Dinge. Heinrich Lhotzky Erinnerungen erlösen heißt ihnen mit Liebe zustimmen. Die schlechten dürfen dann gewesen sein, und die guten sind nicht mehr an Sehnsucht gefesselt. © Peter Horton Unser täglich Brot gib uns heute! Bibel Bruderzwist gar heftig ist. Sprichwort

Man wundert sich über gar nichts, wenn man sich

über alles wundert: das ist der Zustand der Kindheit. Antoine Comte de Rivarol märz keimende strahlen malen auf unsere düsteren morgen ein zärtlich streichelndes licht in eisgrauen frost eingemauerte kälte zerfällt zu fließendem sonnenstaub im himmel beginnt das konzert des lebens unsere erstarrten körper beginnen zu schmelzen wir atmen frühling ist unterwegs © Cosima Bellersen Quirini Der Geist hofft nicht, er duldet, erduldet auf immer. © Peter Rudl Schiffahrt ist nothwendig, Leben ist nicht nothwendig! Inschrift am Haus der Seefahrt in Bremen Sage, was du denkst, ist richtig. Tue, was du denkst, ist wichtig. © Ernst Reinhardt Wie der Sturmwind kommt, zu scheiden Edles Korn von leerer Spreu, Kommt zu prüfen dich das Leiden. Friedrich Julius Hammer Für Langeweile ist das Leben viel zu kurz. © Engelbert Schinkel Armut ist schandmalerisch. © Ulrich Erckenbrecht Träume nicht vom Gestern, lebe das Heute! © Natunika Es gibt noch Riese...

Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den

Verstand erleuchten. Gotthold Ephraim Lessing Jede Frau darf beten. Ein Mann, der betet, muß sehr dumm oder sehr weise sein. Kurt Tucholsky Lauer Sommerwind vertreibt die Wolken. Was bleibt, ist blaue Klarheit. © Dr. Stephan Dreyer Man schlinge Wissen nicht wie Grütze, Man nehme nur, was einem nütze. Henrik Ibsen Mein Wunsch: Dass der Wunsch von morgen auch der von übermorgen ist. © Stefan Rogal In der Mitte des Sturms ist Stille. © Heike Ullmann wohnen wir bald im Stau? © Anke Maggauer-Kirsche Menschen sind empfindlich Fleisch und Blut. William Shakespeare Bekommt man Geld zurück, wenn das Taxi rückwarts fährt? Unbekannt

Nie gleicht ein Mensch dem andern, niemals gleicht ein Kind seinen Eltern. Niemand

ist verantwortlich für das Leben, wie es wird, als der Mensch selbst. Hermann Stehr Höflichkeit ist Staatspapier des Herzens, das um so größere Zinsen trägt, je unsicherer das Kapital ist. Carl Ludwig Börne Mit einigen Worten ändert man schwer einen Menschen; eine vierzigjährige Natur ist härter als Nagelfluh, und Nagelfluh knübelt man nicht mit den Fingern auseinander. Jeremias Gotthelf Das Recht verkörpert die Anstrengung der Menschen, die Gesellschaft zu ordnen; die Regierung verkörpert die Anstrengung der Selbstsucht, die Freiheit zu vernichten. Henry Ward Beecher Hast du Phantasie, langweilst du dich nie. © Paul Mommertz Talente gelten als ungeniert. Genies dagegen als sehr talentiert. © A. Michael Bussek Nicht rechts geschaut – nicht links geschaut! Gerade aus, auf Gott vertraut! Und durch! Unbekannt Geduld ist die Ruhebank auf dem steilen Weg zum Ziel. © Dr. Carl Peter Fröhling Wer Gedanken sät, sollte auf die Qualität des Saatgutes achten © Helmut Gl...

Das schönste Filmzitat aller Zeiten (aus "Little big Man"):

"Ich fühle Schmerz zwischen meinen Ohren!" © Wolfgang J. Reus Was wir Weltgeschichte nennen, Ist ein wüstverworrener Knäuel: List und Trug, Gewalt und Schwäche, Feigheit, Dummheit, Wahn und Greuel. Doch die Riesen sind nur Zwerge, Und die Herrn nur arme Knechte; Ob sie gleich den Frevel wollen, Fördern müssen sie das Rechte; Dienen müssen sie der Ordnung, Dienen, ob sie gleich das Wüste treiben; Denn unsterblich ist das Gute Und der Sieg muß Gottes bleiben. Friedrich Wilhelm Weber Du bist fern. Mein Wesen löst sich. Meine Gestalt schwindet dahin. Iwa no Hime Wir Menschen fußen auf unserer tierischen Natur, wir werden nie göttergleich werden können. Sigmund Freud Ohne Philosophie keine echte Moralität, und ohne Moralität keine Philosophie. Novalis Mache jeglichen Tag zur Saatzeit, so kommt einst die Ernte. Karl Johann Philipp Spitta Die Sonne scheint immer umsonst. © Phil Bosmans Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz. Caspar David Friedrich...

Halt inne und bedenke! Das Leben ist nur ein Tag; ein zerbrechlicher Tautropfen

auf seinem gefährlichen Weg aus dem Baumwipfel. John Keats Spieler haben vor klugen Leuten den Vortritt, denn sie genießen die Ehre, den Reichtum zu vertreten. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Es gab eine Zeit, da wirkte die Welt auf die Bücher, aber jetzt wirken die Bücher auf die Welt. Joseph Joubert Nicht deine Leistung hat die Welt Zur Hochachtung bewogen, Ihr imponiert nur der Gewinn, den du daraus gezogen. Verfasser unbekannt Vorüber Ich legte mich unter den Lindenbaum, In dem die Nachtigall schlug; Sie sang mich in den süßesten Traum, Der währte auch lange genug. Denn nun ich erwache, nun ist sie fort, Und welk bedeckt mich das Laub; Doch leider noch nicht, wie am dunklern Ort, Verglühte Asche der Staub. Christian Friedrich Hebbel Man verzeiht die Untreue, aber man vergißt sie nicht. Marie-Madeleine Pioche de La Vergne, Comtesse de La Fayette Phrase wird, was über den Rand hängt. Richard von Schaukal Wer die Brücken hinter sich abbricht,...

Die Natur will, daß die Kinder, ehe sie Männer werden, Kinder sein sollen.

Wenn wir diese Ordnung umkehren wollen, so bringen wir vorzeitige Früchte hervor, denen es an der gehörigen Reife wie am rechten Geschmack fehlt und in kurzem verderben. Jean-Jacques Rousseau Sie saßen und tranken am Teetisch, Und sprachen von Liebe viel. Die Herren die waren ästhetisch, Die Damen von zartem Gefühl. Die Liebe muß sein platonisch, Der dürre Hofrat sprach. Die Hofrätin lächelt ironisch, Und dennoch seufzen sie: Ach! Der Domherr öffnet den Mund weit: Die Liebe sei nicht zu roh, Sie schadet sonst der Gesundheit. Das Fräulein lispelt: So? Die Gräfin spricht wehmütig: Die Liebe ist eine Passion! Und präsentiert gütig Die Tasse dem Herrn Baron. Am Tische war noch ein Plätzchen; Mein Liebchen, da hast du gefehlt. Du hättest so hübsch, mein Schätzchen, Von deiner Liebe erzählt. Heinrich Heine

Die Helden Corneilles ergehen sich in hochtrabenden Sinnsprüchen und großartigen Reden über sich

selbst, und diese Aufgeblasenheit wird von jenen für Tugend genommen, denen das eigene Herz nicht sagt, daß zwischen echter Seelengröße und Prahlerei ein Unterschied besteht. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues He Einsamkeit He Einsamkeit, ich hasse Dich, Du Quälgeist meines Lebens, ich sag Dir, Du bist fürchterlich, doch das ist wohl vergebens. He Einsamkeit, ich hasse Dich, wie man nur hassen kann, Du machst mich ohne Unterlass zu einem Hampelmann. He Einsamkeit, ich hasse Dich, Du gönnst mir keine Freuden, mit Dir will ich nicht jahrelang, mein Leben nur vergeuden. He Einsamkeit, ich hasse Dich, Du forderst viel zu viel, lass mich gefälligst mal in Ruh, spiel andernorts Dein Spiel. He Einsamkeit, ich hasse Dich, was willst Du noch von mir, hast den Frohsinn mir genommen, ich gehör doch längst schon Dir. © Horst Rehmann