ein Herr unter Traum- und Wunschlosen.
Khalil Gibran
Unsere heutige Gesetzesgebung schützt nicht die Armen und wirtschaftlichen Schwachen, sondern breitet ihre schützende Hand nur über die wirtschaftlich Starken, die Reichen und die Schlauen, Geriebenen aus. Jedes Kind, sollte man meinen, müßte bereits einsehen, daß eigentlich doch das Gegentheil der Fall sein sollte. Allein den Regierungen und Gesetzesfabrikanten in den Parlamenten fehlt selbst das – in Unschuld ahnende kindliche Gemüt. – Sie haben Augen und sehen nicht, Ohren und hören nicht. Die Jagd nach dem Gelde, die Seuche des Mammonismus, die selbst die Besten unserer Zeit verdirbt, macht sie taub und blind gegen die Leiden des Volkes. Die Folge davon ist auf der einen Seite die stets zunehmende herzergreifende Massen-Armut, das in beängstigender und erschüttender Weise vor sich gehende Anwachsen eines riesigen Weltproletariats, auf der anderen Seite die Ansammlung von ungeheuren Riesenkapitalien in einer Hand.
Unbekannt
Wir sollen unser Herz nicht so an vergängliche Kreaturen hängen, sagte der Witwer beim Tode seiner Frau.
Johann Nepomuk Nestroy
Was blaut bleibt
Regenwürmer trompeten
Wege des Atems.
Luft schaukelt Musik.
Notenschlüssel tanzen
in das Ohr –
öffnen Stille,
Herzenstüren –
Was bleibt?
Die Sonne kündigt.
Der Mond gibt
seinen Geist auf.
Die Erde bleibt blau!
© Daniel Behrens
Kuckuck
Der ungekrönte König der Lockvögel. Zuerst lockt er die Arglosen mit "Kuckuck, Kuckuck!" Läßt man sich aber von seinem Ruf verleiten und schaut wißbegierig zu ihm auf, so bedient er uns mit einem "Ätsch!"
Er ist das Wappentier der Insolvenzrichter und Spaßvögel. Er legt leere Versprechungen in fremde Nester; groß, aufgeblasen, aber von trojanischer Qualität.
© Werner Fletcher
Beim Worte Arroganz scheint die Silbe "ganz" etwas fehl am Platze zu klingen.
© Martin Gerhard Reisenberg
Wir lösen Gleichungen mit mehreren Unbekannten, aber beherrschen das Einmaleins der Menschlichkeit nicht...!
© Rena Lessner
Die Trauer wird durch Trauer nicht herber; durch Trauer wird die Trauer zum Genuß.
Johann Wolfgang von Goethe
Hoffnung ist die Mutter des Glücks, wenn der Vater kein Säufer ist.
© Manfred Hinrich
Khalil Gibran
Unsere heutige Gesetzesgebung schützt nicht die Armen und wirtschaftlichen Schwachen, sondern breitet ihre schützende Hand nur über die wirtschaftlich Starken, die Reichen und die Schlauen, Geriebenen aus. Jedes Kind, sollte man meinen, müßte bereits einsehen, daß eigentlich doch das Gegentheil der Fall sein sollte. Allein den Regierungen und Gesetzesfabrikanten in den Parlamenten fehlt selbst das – in Unschuld ahnende kindliche Gemüt. – Sie haben Augen und sehen nicht, Ohren und hören nicht. Die Jagd nach dem Gelde, die Seuche des Mammonismus, die selbst die Besten unserer Zeit verdirbt, macht sie taub und blind gegen die Leiden des Volkes. Die Folge davon ist auf der einen Seite die stets zunehmende herzergreifende Massen-Armut, das in beängstigender und erschüttender Weise vor sich gehende Anwachsen eines riesigen Weltproletariats, auf der anderen Seite die Ansammlung von ungeheuren Riesenkapitalien in einer Hand.
Unbekannt
Wir sollen unser Herz nicht so an vergängliche Kreaturen hängen, sagte der Witwer beim Tode seiner Frau.
Johann Nepomuk Nestroy
Was blaut bleibt
Regenwürmer trompeten
Wege des Atems.
Luft schaukelt Musik.
Notenschlüssel tanzen
in das Ohr –
öffnen Stille,
Herzenstüren –
Was bleibt?
Die Sonne kündigt.
Der Mond gibt
seinen Geist auf.
Die Erde bleibt blau!
© Daniel Behrens
Kuckuck
Der ungekrönte König der Lockvögel. Zuerst lockt er die Arglosen mit "Kuckuck, Kuckuck!" Läßt man sich aber von seinem Ruf verleiten und schaut wißbegierig zu ihm auf, so bedient er uns mit einem "Ätsch!"
Er ist das Wappentier der Insolvenzrichter und Spaßvögel. Er legt leere Versprechungen in fremde Nester; groß, aufgeblasen, aber von trojanischer Qualität.
© Werner Fletcher
Beim Worte Arroganz scheint die Silbe "ganz" etwas fehl am Platze zu klingen.
© Martin Gerhard Reisenberg
Wir lösen Gleichungen mit mehreren Unbekannten, aber beherrschen das Einmaleins der Menschlichkeit nicht...!
© Rena Lessner
Die Trauer wird durch Trauer nicht herber; durch Trauer wird die Trauer zum Genuß.
Johann Wolfgang von Goethe
Hoffnung ist die Mutter des Glücks, wenn der Vater kein Säufer ist.
© Manfred Hinrich