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Ich verachte die Undankbaren. Sie beweisen, daß sie ohne

Seele sind.
Napoleon I. Bonaparte

Ich fürchte mich nicht vor Männern.
Sie wollen doch nur spielen.
© Esther Klepgen

Saubermänner sind manchmal Dreckskerle –
den Sauberfrauen ist das grundsätzlich egal.
© Andrea Mira Meneghin

»Ich hab dich lieb...«
Sag's immer, Kind!
Ich weiß, daß Lügen
Geschenke sind.
Otto Julius Bierbaum

Meetings dauern so lange, weil alle,
die rumsitzen, Standpunkte haben.
© Kuno Klaboschke

Leben: die letzte Versuchung Gottes.
© Peter Rudl

Dem Mutigen ist jeder Weg der rechte.
Torquato Tasso

Vollbringe, was du denkst!
Johann Christian Friedrich Hölderlin

Es gibt Vorurteile, an die man sich klammern muß,
um nicht alle Ideale zu verlieren.
Emanuel Wertheimer

Gemeoss

Ein bescheidener Mensch ist standhaft, ein demütiger furchtsam, und

ein eitler anmaßend. Mary Wollstonecraft (nach ihrer Heirat Wollstonecraft-Godwin) Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte. François VI. Duc de La Rochefoucauld geh auf die Angst zu dann muß sie dir ins Gesicht sehen © Anke Maggauer-Kirsche Was nützt es einem Kind, kluge Fragen zu stellen, wenn die Eltern ihm dumme Antworten geben. © Maz Bour Das elfte Gebot: Du sollst nicht streiten. Aus Mexiko Fleiß ist des Glückes Vater. Deutsches Sprichwort Reiche leben in der Edelsteinzeit. © Erhard Horst Bellermann Weht, o wehet, liebe Morgenwinde! Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder! Eduard Mörike

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Was der Saft im Baum ist, das ist die Seele im Körper, und

ihre Kräfte entfalte sie wie der Baum seine Gestalt. Die Erkenntnis gleicht dem Grün der Zweige und Blätter, der Wille den Blüten, das Gemüt ist wie die zuersat hervorbrechende Knospe, die Vernunft wie die voll ausgereifte Frucht. Der Sinn endlich gleicht der Ausdehnung des Baumes in Höhe und Breite. So ist die Seele der innere Halt und die Trägerin des Leibes. Hildegard von Bingen Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht. In der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich. Arthur Schopenhauer Die meisten Ehemänner benehmen sich wie ein Orang-Utan, der Geige zu spielen versucht. Honoré de Balzac Wenn die Wirkung gut ist, so muß man auch einen, dem man abgeneigt ist, belohnen, wenn die Wirkung nicht gut ist, so muß man auch einen, dem man geneigt ist, bestrafen. Lü Bu We Gebet ist das Atemholen der Seele. John Henry Newman Nostalgie: Blackbox mit perfekter Ausblende-Technik © KarlHeinz...

In Venedig wurde einst ein Bäcker unschuldig gerichtet. Deshalb war es dort lange Brauch, daß

vor jedem Gerichtstag eine schwarzvermummte Gestalt am Richtertisch vorbei schritt und mahnend ausrief: "vergeßt den Bäcker nicht!" Heutigen Justizvertretern sollte immerfort mit Kafkas Prozeß ins Gewissen geredet werden. © Martin Gerhard Reisenberg An den Flieder Flieder, blütenfroher Flieder, schlägst du bald die Augen auf, deine leuchtenden blauen Augen? Sehnsucht nach dir durchblüht das land, Veilchen sind fort. Noch reden nicht Rosen. Aber die leisen Glöckchen des Maien läuten. Sie lockten dich immer herbei. Heiß brennt die Sonne, heißer die heimliche Sehnsucht nach dir. Flieder, blühst du, stillt sich die Sehnsucht, – lösest ganz leise die Flügel der Seele, lähmst durch ein wonnig-weiches Ermüden die vor Erwartung erregten Gedanken, wandelnd Lust und Leid in lauter blühendes, liebendes All-Empfinden. Karl Ernst Knodt

Nütze die Zeit: Die Zeit, so lehrte mein Urgroßvater, hat ein Janusgesicht, von

vorn zeigt sie sich Dir jung und frisch: greife sie fest an der Stirnlocke; hinten hat sie eine Glatze. Theodor Toeche-Mittler Kurse für angstfreies Klöppeln in der Toskana, oder für malerische Gestaltung ohne Farbe in der Fränkischen Schweiz sind für mich das Spiegelbild einer ungesunden Gesellschaft. © Stefan Wittlin Dulde, trage. Bessere Tage werden kommen. Alles muß frommen denen, die fest sind. Herz, altes Kind, dulde, trage. Christian Morgenstern Frei ist nur der Charakterlose. Wer so etwas wie Linie in sich besitzt, mehr noch, wer diese Linie zeigt, fällt damit den Rechenkünsten der anderen zum Opfer. Egmont Colerus von Geldern Meine Tode leiten über zu meinen Geburten bis zu meinem Tod. © Manfred Hinrich Wenn du gehst, gehe ich mit dir. Wenn du für immer gehst, gehe ich ein. © Sarah Razak Das unermüdliche Streben nach Perfektion stärkt das Verantwortungsbewußtsein. © Sven Walter Ein Pfuscher in eigener Sache wird mitunter ein tüchtiger Kritiker in f...

Auch im Brummen und Nörgeln muß ein Genuß liegen, sonst übten

es nicht so manche Menschen ihr Leben hindurch. Wahrscheinlich genießen Sie dabei die Vorstellung, daß sie klüger und besser als andere sind. Otto von Leixner Der Stil eines Autors ist ein Bild seines Geistes, doch die Auswahl und der Gebrauch der Sprache sind die Früchte von Erfahrungen. Edward Gibbon Mitunter geht auch die Welt mal unter. © Erhard Horst Bellermann Es gibt Erinnerungen, die so golden sind, daß sie auch der ärmsten Gegenwart noch ihren Schimmer leihen. Arthur Stahl Die Tugend erfordert Ehrfurcht, und Ehrfurcht ist unbequem; die Tugend fordert Bewunderung, und Bewunderung ist nicht unterhaltend. Denis Diderot Wir liegen falsch, wenn wir uns nach denen richten, die hinter uns stehen. © Ernst Ferstl

Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt.Karl

Friedrich May Minne, der Welt Unseligkeit, Da reine Lust so flüchtig ist, Da du so wankelmütig bist Was minnt nur all die Welt an dir? Ich seh doch wohl, du lohnest ihr, So wie der Ungetreue tut. Dein Ende, das ist nie so gut, Wie du versprichst im Anbeginn: Da lockst du den betörten Sinn Mit kurzer Lust zu langem Leid. Mit schmeichlerischer Trüglichkeit, Die in so falscher Süße schwebt, Die trüget alles, was da lebt. Gottfried von Straßburg Jedem gerecht werden heißt, jedem Unrecht zu tun. © Horst A. Bruder Schlage ein Kind nie, und wenn es traurig oder ängstlich ist, dann nimm es einfach in den Arm. Indianische Weisheit Ein Gedicht ist nur so lange gut, bis man weiß, von wem es ist. Karl Kraus Das Leben ist bunt. So manchem zu bunt. Als erfände es täglich neue Farben. © Erhard Blanck Wer Tyrannei stürzen will, muß ihr dienen. Carl Ludwig Börne Ohne Zucht ist jede Tugend eitel. Leo Tepe von Heemstede Vermutungen sind Saatkörner der Verleumdung. ...

Man sollte sich nicht vor dem eigenen Tod fürchten, denn er ist die

Erlösung. Viel schlimmer ist es, wenn man ein Leben lang immer wieder stirbt und gegen seinen Willen ein neues geschenkt bekommt. © Eda Kocapinar Wenn der Staat fromm wird, will er sündigen. Emanuel Wertheimer Wer spät sät und früh erntet, wer früh sät und spät erntet, dessen Korn ist wenig und die Mühe bleibt vergeblich. Lü Bu We Der Mensch ist die Krönung der Schöpfung, wenn man ihn fragt. Doch fragt man die Erde, ist er nur ein lästiger Parasit. © Ümit Özsaray Wir Autofahrer sind anscheinend die einzigen Ochsen, die sich melken lassen. © Frank Dommenz Zum Muttersöhnchen gehört immer eine Söhnchenmutter. © Fritz-J. Schaarschuh

Um etwas zu gelten, müssen sich Nullen immer hübsch

rechts halten. Adolf Glaßbrenner Blut ist dicker als Wasser; Krach ist dicker als Blut, und stärker als alle drei beide ist die Gewöhnung. Kurt Tucholsky Besser klein Unrecht gelitten als vor Gericht gestritten. Deutsches Sprichwort Ein Clown wird nie ein König werden, aber ein König kann zu einem Clown werden. © Pavel Kosorin Demokratie, der Traum der Wähler, der Alptraum der Regierungen. © Erhard Blanck Nachts sind alle Katzen grau. Ovid Eifersucht ist der dramatische Teil der Liebe. © Franz Schmidberger Schmutzige Arbeit, blankes Geld. Deutsches Sprichwort Das höchste Niveau erreicht niemand, weil es stets entschwebt. © Emil Baschnonga

Das Interesse der Alten an der Nazi-Geschichte beschränkt sich auf den historischen Ablauf

der eigenen Karriere… © Elmar Kupke Glücklich ist, wer in jedem Lebensalter über die Möglichkeiten verfügt, die seinen Fähigkeiten entsprechen. Henriette Wilhelmine Hanke Ich wünsche lange, sehr lange zu leben, und der Gedanke an den Tod erfüllt mich mit einer kindlichen, poetischen Scheu. Stefan Zweig Wir können durch Liebe und Wohlwollen fraglos leicht bestochen werden, vielleicht zu leicht, aber ausgerechnet durch Drohungen ganz gewiß nicht. Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck In jedem Gesicht ist Schönheit zu sehen. In jedem Herzen ist Güte zu finden. © Miroslav Mamic Wer Karriere machen will, muß viel reden; wer reich werden will, muß laut singen. © Börsenweisheit Nicht neuer Continente bedarf's auf der Erde, sondern neuer Menschen! Jules Verne Wenn nichts mehr geht, geht auch nichts mehr schief. Unbekannt Im Fitneßtrend vegißt der Kopf sich gerne selbst. © Michael Marie Jung Gott hat seiner Mutter nicht alles gesagt. Aus Irland