es Dogmen in die Provinzen.
Heinrich Heine
Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher
kommt er dem armen Vogel näher.
Der Vogel denkt: Weil daß so ist
und weil mich doch der Kater frißt,
so will ich keine Zeit verlieren,
will noch ein wenig quinquillieren
und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.
Wilhelm Busch
Wenn die Wahrheit lesen könnte,
würde sie Bibliotheken verbieten.
© Billy
Sie meinen mehr als sie wissen
und glauben mehr als sie meinen.
© Manfred Hinrich
Wer mich lobt in Präsenz
Und schilt in Absenz,
Den würg' die Pestilenz!
Aus Lettland
Morgenstunde hat Gold im Munde
aber Blei im Gesäß.
Modernisiertes Sprichwort
Wissen ist Macht. Dummheit ist mächtiger.
© Erhard Blanck
Gott straft ohne Peitsche und ohne Worte.
Aus Mexiko
Gehen wir! Lassen wir es auf uns zukommen.
© Walter Ludin
Unser Geschmack zeigt unsere Bildung
und unsere Liebe unsern Wert.
Aus: »Gedankenvoll«, 1893
Heinrich Heine
Es sitzt ein Vogel auf dem Leim,
er flattert sehr und kann nicht heim.
Ein schwarzer Kater schleicht herzu,
die Krallen scharf, die Augen gluh.
Am Baum hinauf und immer höher
kommt er dem armen Vogel näher.
Der Vogel denkt: Weil daß so ist
und weil mich doch der Kater frißt,
so will ich keine Zeit verlieren,
will noch ein wenig quinquillieren
und lustig pfeifen wie zuvor.
Der Vogel, scheint mir, hat Humor.
Wilhelm Busch
Wenn die Wahrheit lesen könnte,
würde sie Bibliotheken verbieten.
© Billy
Sie meinen mehr als sie wissen
und glauben mehr als sie meinen.
© Manfred Hinrich
Wer mich lobt in Präsenz
Und schilt in Absenz,
Den würg' die Pestilenz!
Aus Lettland
Morgenstunde hat Gold im Munde
aber Blei im Gesäß.
Modernisiertes Sprichwort
Wissen ist Macht. Dummheit ist mächtiger.
© Erhard Blanck
Gott straft ohne Peitsche und ohne Worte.
Aus Mexiko
Gehen wir! Lassen wir es auf uns zukommen.
© Walter Ludin
Unser Geschmack zeigt unsere Bildung
und unsere Liebe unsern Wert.
Aus: »Gedankenvoll«, 1893