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Zärtlich zu sein ist die Möglichkeit, mit unseren Händen

das zu tun, wozu uns die Worte fehlen.
© Bernhardt Bless

Früher glaubten wir, alles sei wichtig.
Heute wissen wir, fast alles ist unwichtig.
© Elvira von Ostheim

Das Unerreichbare gewinnt eine konkrete und greifbare
Gestalt im Versuch zur präzisen Selbstwahrnehmung.
© Gjergj Perluca

Man schreibt sich leichter falsche Vorzüge zu,
als man seine wahren errät.
Jean Paul

Ist man ziellos, steht einem
die ganze Welt offen.
© Andrea Mira Meneghin

Erfolg ist eine Seifenblase.
© Ursula Beer

Nur meine Armut, nicht mein Wille weicht.
William Shakespeare

Erzrivalen recken Holzköpfe.
© Raymond Walden

Reichtum in Armseligkeit,
Stärke in Verlassenheit,
Größe in Verborgenheit,
Liebe in Verlorenheit.
© Dr. Carl Peter Fröhling

Gemeoss

Nichts ist bei der häufigen Lektüre schädlicher, als daß uns die Lehren der

Weisheit - ohne daß eine gegenwärtige Erfahrung sie auf uns bezöge - so wiederholet werden, daß wir sie nie auf uns anwenden. Jean Paul Sonnentag Der Garten steht in voller Blüte, die Blumen duften ringsumher, im Sonnenlicht erstrahlt die Erde, mit ihren Blüten satt und schwer. Die Bäume hängen voller Früchte, es grünt und blüht in Wald und Flur, im bunten Meer aus tausend Farben, zeigt sich die Laune der Natur. Die Falter tänzeln durch die Lüfte, die Grillen zirpen froh ihr Lied, Gefühle voller Glück und Freude, heut alle man nur glücklich sieht. Und keine Wolke ziert den Himmel, die Welt ist voller Sonnenschein, heut will auch ich den Tag genießen, denn morgen kann schon Regen sein. © Diana Denk

Nie sangen die Vögel so lüstern. Sonne und Winde flüstern Von weichen, wonnigen Frauen, Alle Bäume

hangen voll Küsse, Alle Lippen müssen verlangen, Der Frühling ist hungersäend Über die Erde gegangen. Max Dauthendey Was mich ein Leben lang negativ beeindruckt hat, das ist die Ohnmacht des Menschen, Missstände und Ungerechtigkeit zu beseitigen. © Paul Schibler Wenn der Adel an der Kanaille etwas Schätzenswertes findet, so hebt er sie in seinen eigenen Kreis hinein durch das Adeln. Die Kanaille sollte sich das nicht gefallen lassen. Christian Friedrich Hebbel Ängstliche können ihrem Leben nicht viel abgewinnen, weil sie ihre ganze Kraft dafür einsetzen müssen, nicht zu verlieren. © Ernst Ferstl Nicht immer groß muß die Gabe sein. Oft erwirbt man mit Wenigem Lob. Edda

Auf der Grundlage historischer Studien das Schöne und Darstellbare einer Epoche umspannend, darf

der Roman auch wohl verlangen, als ebenbürtiger Bruder der Geschichte anerkannt zu werden. Joseph Victor von Scheffel Wer sich die Kenntnis der Medizin gründlich aneignen will, der muß folgender Dinge teilhaftig werden: der natürlichen Anlage, des Unterrichts, und zwar von Jugend auf, der Lust zur Arbeit, und genügender Zeit. Das Wichtigste vor allem ist die natürliche Anlage. Wo die fehlt, ist alles umsonst. Wo sie aber die richtige Führung hat, da wird sie zur Lehrmeisterin der Wissenschaft. Weiter aber bedarf es der Lust zur Arbeit für lange Zeit. Denn die Unerfahrenheit ist ein schlechter Schatz für die, die sie besitzen, und die Nährmutter der Feigheit und der Frechheit. Feig aber ist der Schwache und frech der Nichtskönner! Hippokrates von Kos Eines Abends stellte der Zweifel meine Träume auf den Boden der Realität, bezeichnete sie als Hirngespinste. Sie schmunzelten nur, denn insgeheim wussten sie längst, dass sie mich auf dem Weg der Zuversicht zum Glück führen....

Mittels Beförderungen entschärft man die meisten Menschen am gründlichsten.©

Martin Gerhard Reisenberg Man muß die Wahrheit von ihren Kleidern befreien. Dann erblickt man Kafkas Hungerkünstler. © Matthias Pleye Die Frau hat ihr Licht vom Mann wie der Mond von der Sonne. Aus Dänemark Unschuld und Schuld, nicht selten Zellennachbarn. © Franz Friedrich Kovacs Nur Verliebte haben eine Vorstellung von der Ewigkeit. Emanuel Wertheimer Die Frucht der Arbeit ist das süßeste aller Vergnügen. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Jede Illusion lebt, alleine weil wir sie »erdacht« haben. © Gerd Peter Bischoff Eine weiße Weste gibt es heute nur noch in der Waschmittelwerbung. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Das ist alles. Wenn eine Frau ein Baby bekommt, wird sie Gebärmutter. Stilblüte Ratschlag an alle, die nicht gern arbeiten: Arbeiten Sie schnell, damit Sie es hinter sich bringen! © Waltraud Puzicha

Bist du allein, so gedenke deiner Schwächen, bist du

in Gesellschaft, so sprich nicht von denen der anderen. Aus China Es ist leicht für jemanden von Keuschheit zu reden, der noch nie mit einer Frau geschlafen hat. Anton Pawlowitsch Tschechow Kritteln kann der enge Schulverstand Doch schaffen nur der freie Genius. Johann Valentin Neuffer Gehe mit Gelehrten um, so wirst du Gott immer mehr zu danken haben. Aus Arabien in der Kirche sieht man den Glauben vor lauter Normen nicht © Anke Maggauer-Kirsche Wir brauchen mehr Verstand als Glück. © Manfred Hinrich Ich flieg' auf dich! Kann ich bei dir landen? © Helga Schäferling Versucht die Liebe, die eure Pflicht ist! Johann Heinrich Pestalozzi Wer was weiß, der schweig! Wem wohl ist, der bleib! Wer was hat, der behalt! Unglück kommt ohne das bald! Martin Luther

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Eine arme Dienstmagd hat Freude im Herzen und kann sagen: ich koche jetzt,

ich mache das Bett, ich kehre das Haus; wer hat's mich geheißen? Gott hat es getan. Ei, so muß es wahr sein, daß Gott einen Gefallen daran habe. Wie kann ich denn seliger sein? Ist es doch ebensoviel, als wenn ich Gott im Himmel kochen sollte. Martin Luther Glücklichsein – oder: der ungebackene Kuchen. Betrachtet man das Glücklichsein als einen großen Kuchen, so sind die Schultern, an denen man sich anlehen kann, und die Arme, die sich für einen ausbreiten, so wichtig wie Mehl und Zucker. Doch oft fehlt die Zeit, den Kuchen zu backen, obwohl man Mehl und Zucker im Haus hat. © Dr. Beatrix Esser-Schlierf Die Stärke unserer Aufmerksamkeit entspricht ... der Stärke unserer Leidenschaft. Claude-Adrien Helvetius Ein Roman ist eine veredelte Biografie. Jean Paul Die Not bricht Eisen. – Recht, Wenn man so feig ist, mit dem Eisen nicht Die Not zu brechen. Christian Dietrich Grabbe In einem ungeschriebenen Buch schlummert mehr Weisheit als in tausend geschriebenen. © Andr...

Wie jedermann weiß, halten sich Provisorien besonders hartnäckig. Wahrscheinlich hat Er gesagt: "Na

ja, eigentlich wollte ich ein intelligentes Lebewesen schaffen. Aber der Mensch … na ja, nehm ich ihn halt einmal als Provisorium…" © Wolfgang J. Reus Du ahnungsvoller Engel du! Gefühl einer sich nahenden, noch ungesehenen Person, Ahnung entfernter Begebenheiten, Bewußtsein der Gedanken eines vor ihm Stehenden, Nötigung anderer zu seinen Gedanken. Diese und dergleichen Gaben sind unter mehreren Menschen ausgeteilt; mancher kann sich derselben ein und das andere Mal rühmen, aber die ununterbrochene Gegenwart solcher Fähigkeiten, die in jedem Falle bereite Ausübung einer so staunenswürdigen Wirksamkeit, dies ist vielleicht nur in einem Jahrhundert zu denken, wo zusammengehaltene unzersplitterte Geistes - und Körperkräfte sich mit erstaunenswürdiger Energie hervortun konnten. Johann Wolfgang von Goethe

Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis

es aufgefaßt und erlernt ist. Albrecht Dürer Die hohe Kunst des Denkens besteht darin, sich keine Gedanken zu machen. © Andreas Tenzer Wenn man den Habicht nicht fangen kann, muß man ihn Adler rufen – d.h. ihm schmeicheln. Deutsches Sprichwort Ohr und Finger, der Zusammenhang der Dinger! Alter Trinkspruch Des einen Los ist, arbeiten bis zum Umfallen. Die anderen sind arbeitslos. © Helga Schäferling Autos blicken oft freundlicher als ihre Fahrer. © Raymond Walden Unser Wohlbefinden ist oft nur eine Wetterfrage. Aus Frankreich Hoffnung = Opium für die Armen der Welt. © Prof. Querulix er warf ein Auge auf sie das kann ins Auge gehen © Anke Maggauer-Kirsche

Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unsers Schicksals

leichtem Wagen durch; und uns bleibt nichts, als mutig gefaßt die Zügel festzuhalten, und bald rechts, bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam. Johann Wolfgang von Goethe Manchmal Scheinen die Dinge auseinanderzubrechen Wenn du es am wenigsten erwartest Manchmal Möchtest du zusammenpacken und sie alle mitsamt ihrem Lächeln hinter dir lassen. Unbekannt Nicht arme und nicht reiche Menschen soll das Jahrhundert hervorbringen, sondern zufriedene Menschen. Peter Rosegger Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen. Franz von Assisi Nur das Geld, welches man nicht besitzt, stinkt immer. © Martin Gerhard Reisenberg Mein Kuss für Dich ist ein lautloses Versprechen. © Elvira von Ostheim