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Es stimmt nicht, daß die Kühe Milch geben. Die

Bauern nehmen sie ihnen weg.
Stilblüte

Die Ehe ist ein Gefängnis, in dem wir es uns auf Dauer gemütlich machen.
© Manfred Poisel

Die unerbittliche Härte so vieler Menschen ist nichts anderes als verlorener Glaube an das Wahre.
Wilhelm Vogel

Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, daß Menschen leben.
Immanuel Kant

Oft ist der Künstlername das einzig künstlerische an der Person.
© Erhard Blanck

Der Tod wandelt oft Haß in Liebe. So kann man gegen Schweine eine Aversion haben und Würste recht gern essen.
Verfasser unbekannt

Auch die Genügsamkeit übersättigt manchmal sehr rasch.
© Martin Gerhard Reisenberg

Kaum eine Angst ist so groß wie die vor der Freiheit.
© Stefan Rogal

Ein Hund, der nach Schatten schnappt, verliert das Fleisch.
Aesop

Je skurriler der Euphemismus, desto besser die Werbung.
© Aba Assa

Gemeoss

Das Unzulängliche des Wissens ist produktiv; ich schrieb meine Iphigenie aus einem Studium

der griechischen Sachen, das aber unzulänglich war. Wenn es erschöpfend gewesen wäre, so wäre das Stück ungeschrieben geblieben. Johann Wolfgang von Goethe Der arme Peter I Der Hans und die Grete tanzen herum, Und jauchzen vor lauter Freude. Der Peter steht so still und stumm, Und ist so blaß wie Kreide. Der Hans und die Grete sind Bräut'gam und Braut, Und blitzen im Hochzeitgeschmeide. Der arme Peter die Nägel kaut Und geht im Werkeltagskleide. Der Peter spricht leise vor sich her, Und schaut betrübet auf beide: »Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig wär, Ich täte mir was zuleide.« II »In meiner Brust, da sitzt ein Weh, Das will die Brust zersprengen; Und wo ich steh, und wo ich geh, Will's mich von hinnen drängen. Es treibt mich nach der Liebsten Näh', Als könnt's die Grete heilen; Doch wenn ich der ins Auge seh, Muß ich von hinnen eilen. Ich steig hinauf des Berges Höh', Dort ist man doch alleine; Und wenn ich still dort oben s...

Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen, denn bei einem bösen Weibe.

Wenn sie böse wird, so verstellet sie ihre Gebärde und wird so scheußlich wie ein Sack. Ihr Mann muß sich ihrer schämen, und wenn man es ihm vorwirft, so tut es ihm im Herzen wehe. Gotthold Ephraim Lessing Das erfrorene Vögelchen Lag ein graugelb Vögelein über dem weißen Schnee, festgeschlossen die Augen klein, Beinchen in die Höh. Sprangen lustig vom Dorf herbei Kinder mit ihrem Hund, standen auf einmal still die drei vor dem Vogel am Grund. Hob das Mädchen ihn auf vom Schnee; traurig das Köpfchen hing. Tat den beiden das Herzchen weh; sprachen: "Das arme Ding! Fand schon lange kein Körnchen mehr; alles so dick verschneit! Wenn's zu uns doch gekommen wär, hätten wir gerne gestreut!" Trugen sie's langsam zum Garten fort, machten ihm da sein Grab an den allerstillsten Ort, den es nur irgend gab. Aus dem Schnee ragt ein Hüglein frei, drüber ein Zweiglein gut. Piepen zwei kleine Vöglein dabei, wissen nicht, wer da ruht. Viktor Blüthgen

Man muß nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um

über ein Schnitzel zu schreiben. Maxim Gorkij Nachklang Rose der Liebe, in Schuld entsprossen, in Qual erblüht, mit Thränen begossen, o laß an Deinem Duft mich berauschen – die Seligkeit sollt ich um Alltagsglück tauschen? Ich will kein langes, kein reuloses Glück, Vollwonne nur einen Augenblick. Mein heimliches Glück, einer andern geraubt, mein ist es dennoch, stolz heb ich das Haupt, von der Sitte verdammt, von der Welt getadelt, Durch Sünde geächtet, durch Liebe geadelt. Clara Blüthgen Die Glocken läuten Der Mensch öffnet die Seele Besinnung tritt ein © Erhard Horst Bellermann Welche Schande für unsere Zeit, daß sie Bücher herstellt, die nicht von Dauer sind! Honoré de Balzac Herrlich bist du wie Moschus Wo du warst, gewahrt man dich noch. Johann Wolfgang von Goethe Als wahrer Teufel existiert allein der Mensch, der Götter nach Belieben erschafft. © Raymond Walden Erstens kommt es anders, zweitens weil man irrt. © Manfred Hinrich Das Genie ist di...

Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere

Verzauberung muß ihr weichen. Heinrich Heine Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt, Die Arme über den Kopf gestreckt Und die Beine hinaus in die Sonne. Es ist wohl schon ein rundes Jahr, Daß mir so wohl, so wohl nicht war, So voller Wonne. Wie scheint so anders, so anders die Welt, Wenn man die Augen zum Himmel hält! Wo blieben doch alle die Sorgen? Schon manchen Monat hat's gesäumt, Daß ich so lustig nicht geträumt Wie heute morgen. Felix Schumann Das sind die rechten Katzen, die vornen lecken und hinten kratzen. Abraham a Santa Clara Ein Spezialist, auch in der Medizin, ist einfach nur ein Ein-Fachmann © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Der Aphoristiker fasst, was es zu denken gibt, in Worte und gibt es zum Nachdenken weiter. © Ernst Reinhardt der kluge Mensch hört auf das, was er sagt © Anke Maggauer-Kirsche Sprich nicht weiter, wenn du überzeugt hast. Deutsches Sprichwort Als Stilleben wird man nur ...

Die 10 großen A auf der Leiter zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf

Andere Abwälzen, Anschließend Anschnauzen, Aber Anständig! Unbekannt Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorkij No light in the Dark Braun Das Uniformhemd Dumm Der Gesichtsausdruck Zerstört Der Rest Menschlichkeit Von Haß zerfressen Das Herz Falsche Parolen Sie zerstören Frieden Durch Angst vor dem Fremden Aufmarsch von Dummen Verbreitung von Angst Durch Kampfbereite Maschinen Die Chaos verbreitend Durch Straßen ziehn Und Unschuldige zerbrechen Wie gefrorene Grashalme Im Sturm Menschen nehmt euch in acht Die Nacht erwacht Das Braune erstarkt No Light in the Dark? Olivegrün Die Jacke Kahl Der Schädel Die Arme Tätowiert mit Hakenkreuzen Symbole der Macht Die Gemeinheit bedeuten Rechte Gedanken Sie verderben Liebe Durch rohe Gewalt Das Volk geschockt Verhaftung von Nazis Durch Väterchen Staat Der Krampfhaft versucht Den Haß zu verhindern Und Schuld zu ...

Ist nicht jede Übung der Denkkraft, jede feine Schärfe des Geistes eine kleine

Stufe zu seiner Vollkommenheit, und jede Vollkommenheit mußte Dasein erlangen in der vollständigen Welt. Johann Christoph Friedrich von Schiller Ich schreite dahin. Vor mir ist Schönheit. Hinter mir ist Schönheit. Über mir ist Schönheit. Ringsum ist Schönheit. Meine Worte werden voll Schönheit sein. Ich werde ewig leben in Schönheit. Der Schönheit des Alls. Indianische Weisheit Intelligenz vermag man nur zu stimulieren, nicht zu simulieren. Oder doch? © Gerd W. Heyse Wir können Kindern vergeben, daß sie Angst haben vor der Dunkelheit. Eine echte Tragödie wird es, wenn sie als Erwachsene Angst haben vor dem Tageslicht. Platon Die Pfarrer haben es heute wirklich schwer. Sie müssen nach wie vor die Sünde bekämpfen, wissen aber nicht mehr, was noch darunter fällt. Unbekannt So liegt in jeder Sprache eine eigenthümliche Weltansicht. Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand Freiherr von Humboldt O, die Zeit, ein wundertät'ger Gott Johann Christoph Friedrich v...

Ich bin ein Kind des Friedens und will Frieden halten für und für

mit der ganzen Welt, da ich ihn einmal mit mir selbst geschlossen habe. Johann Wolfgang von Goethe Aus dem Werke manches Dichters spüren wir wohl heraus, daß er irgendwie und irgendwo ein Genie ist, nur leider gerade nicht in seiner Dichtung. Arthur Schnitzler Was ist euch die Seele von Sorge beklommen, ihr, die ihr die Kürze des Lebens betrauert? Denkt! hätte die Freude den andern gedauert, an euch nie wäre die Reihe gekommen. Omar Khayyâm Halte den Sinn dir frei von allem, was war und geschehen, denn an Vergangenes denken, erweckt nur Gewissensplagen. Halte den Sinn dir frei von allem, was noch mag geschehen, denn an Zukünftiges denken, erweckt nur Unbehagen. – Kommt Nahrung, so öffne den Mund; kommt Schlaf, so schließe die Lider. Po Chü-I Liebe deinen Jetzigen und nicht erst deinen Nächsten. Peter Hille Die Hölle bietet immerhin den Vorteil, daß man den Teufel nicht mehr an die Wand zu malen braucht. © Markus M. Ronner Trost kann immer nur Selbsttrost sein....

Das Übel, was uns trifft, ist selten so schlimm

als das, welches wir befürchten. Johann Christoph Friedrich von Schiller Brave Männer kommen in die Hölle, böse Männer kommen überall hin. © Peter Becker Noch immer schenkt sich dem Leben die Welt. Unbekannt Warum sollte ich Big Brother sehen, Tiere gehen ja auch nicht in den Zoo. © Michael Reutz Je größer die Schwierigkeiten, desto größer der Sieg. Marcus Tullius Cicero Zeit ist kein Kriterium, wenn man wirklich etwas will.... Unbekannt Was sind denn tiefe Gedankengänge – undurchdringliche Gehirnwindungen? © Joachim Panten Die List der Vernunft rechnet auch mit der Arglist der Unvernunft. © Ulrich Erckenbrecht Der Franzose liebt die Gefahr, weil sie ihm Ruhm bringt. François-René Vicomte de Chateaubriand Wenn du vor dem Ziel stehst, mußt du mindest noch einen Schritt machen. © Joachim Panten

Wir sind nie daheim; wir sind immer weit weg: die Furcht, die Sehnsucht,

die Hoffnung treiben uns der Zukunft entgegen und rauben uns das Bewußtsein und die Beachtung dessen, was ist, um uns mit dem zu unterhalten, was sein wird, – höchst wahrscheinlich, wenn wir nicht mehr sind. Michel de Montaigne Ein Seitensprung ist Lustwandeln in fremden Gärten. © Helga Schäferling Sternstunden sind solche Augenblicke des Tages, die das Innere zum Leuchten bringen. © Helga Schäferling Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen. Jean-Nicolas Arthur Rimbaud Unser Leben ist fast nichts als ein Traum, und wir träumen öfter wachend als schlafend. Marquês de Maricá Nur wer mit keinem streitet, bleibt unbestritten Sieger Unbekannt

Es ist höchste Zeit, daß der Mensch endlich seinen Wert erkenne. In der

Tat, was soll das, ist er denn irgendein ungesetzlich geborenes Wesen? Geziemt es ihm, sich zu verstecken und nach allen Seiten umzusehen? Nein, ich will meinen Kopf kühn und gehoben tragen. Das Leben ist mir nicht deshalb gegeben, damit ich es zur Schau trage, sondern, damit ich es lebe. Ich bin mir der Pflicht bewußt, daß ich die Wahrheit zu reden habe, die volle Wahrheit auf allen Wegen. Nicht um die Meinung, die die Leute über mich haben, habe ich mich zu kümmern, sondern um meine wahre Bestimmung. Ralph Waldo Emerson Je grüner der Frosch, desto quak. Je höher der Sprungturm, desto platsch. Je härter die Nuß, desto knack. Je gelber das Telefon, desto hallo. Je tiefer das Loch, desto plumps. Je tiefer das Wasser, desto blubb. Je schneller das Auto, desto Krach. Unbekannt Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern. Carmen Sylva Wer zu Papier bringt was er leidet, wird ein ...