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Ich würde dich nicht suchen, wenn ich dich nicht

gefunden hätte …
© Tilly Boesche-Zacharow

Die neue Freiheit pendelt zwischen Wireless und Firewall.
© Sonja M. Grass

Nur was aus dem Leben kommt, ist Kunst, die wieder aufs Leben wirkt.
Stefan George

Den Menschen ist allen zuteil geworden, sich selbst zu erkennen und gesund zu leben.
Heraklit von Ephesus

Ein Mensch, der Meister der Geduld ist, meistert auch alles andere.
© George Savile Marquis of Halifax

Träume geben Antwort auf die Fragen, die wir nie zu stellen wagen.
© Ferdinand Schmuck

Auch bei einem guten Menschen muss nicht alles blitz und blank sein.
© Otto Baumgartner-Amstad

In der Zweisamkeit liegt keine Therapie für ein nicht gelungenes Alleinsein.
© Peter Lauster

Nicht nur die Menschen, auch das Leben altert immer mehr.
© Martin Gerhard Reisenberg

Sei Freund der Guten, dann brauchst du dich vor den Schlechten nicht zu fürchten.
Unbekannt

Gemeoss

Wenn du einem geretteten Trinker begegnest, dann begegnest du einem Helden. Er lauert

in ihm schlafend der Todfeind. Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche und setzt seinen Weg fort durch die Welt der Trinkunsitten, in einer Umgebung, die ihn nicht versteht, in einer Gesellschaft, die sich berechtigt hält, in jämmerlicher Unwissenheit auf ihn herabzuschauen, als auf einen Menschen zweiter Klasse, weil er es wagt, gegen den Alkoholstrom zu schwimmen. Du sollt wissen: Er ist ein Mensch erster Klasse! Friedrich von Bodelschwingh Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten, gleiten leise doch in uns hinein, aber wir verwandeln alle Zeiten; denn wir sehnen uns zu sein .... Rainer Maria Rilke Eine verführerische Frau beherrscht die Fächersprache mit ihrem Körper… © Elmar Kupke Die Ode lebt vom Ideal, das Epos vom Grandiosen, das Drama vom Wirklichen. Diese dreifache Dichtung schließlich fließt aus drei großen Quellen: der Bibel, Homer, Shakespeare. Victor Marie Hugo Jeder Rahmen der Möglichkeiten ist mit einem heimlichen G...

Jedermann wird zugestehen, daß der Mensch ein soziales Wesen ist. Wir sehen es

in seiner Abneigung gegen Einsamkeit sowie seinem Wunsch nach Gesellschaft über den Rahmen seiner Familie hinaus. Charles Darwin Wenn ich die Liebe an Attribute wie Schönheit und sonstige Werte knüpfe, dann arbeitet mein Denken, es prüft, wägt ab, vergleicht und die Liebe fliegt zum Fenster hinaus. © Peter Lauster Wollt ihr einen Fernsehsüchtigen heilen, verehrte Psychiater, so prüft zuerst ob sein Hirn noch mit Röhren bestückt, oder aber mit Transistoren ausgerüstet ist. © Martin Gerhard Reisenberg Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle und recht verstehe, was man sein muß, um ein Mensch zu sein. Immanuel Kant Es dreht sich alles nur im Kreis, wenn das Ende den Anfang erreicht. © Hubert Joost Was immer auch Drogen tun können - ich kann es mit meiner Zunge tun! Unbekannt Betrüger kommen zwar selten weit, dafür geht es ihnen auf ihrer kurzen Strecke aber recht wohl. © Martin Gerhard Reisenberg Jeder...

Manche Leute besitzen Hühneraugen, die bei Witterungsumschwung genauso schmerzhaft sind wie richtige Quecksilberthermometer.Johann

Georg August Galletti Das eine ist: bewundert zu werden, ein anderes: ein Leitstern zu werden, der den Geängstigten rettet. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach Bedauerlicherweise ist es nicht gelungen, mit der Todesstrafe auch das Töten und Morden abzuschaffen. © Robert Muthmann Da Religion für viele Menschen kein gültiger Wertmaßstab mehr ist, müssen wir neue Regeln für positives Handeln entwickeln. © Dalai Lama Wär' es möglich, den Geliebten zu erreichen durch den Tod, Tausend Tode wollt' ich sterben, enden meiner Sehnsucht Not. Manyôshû Mit Kindern kann man alles tun, wenn man nur mit ihnen spielt. Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits sehr müde, das erklärt manches. Mark Twain Staphi über Laszive: "Sie gehört zu den Frauen, die über ihre Hüften stolpern…" © Elmar Kupke Verlieren ist leichter, wenn man von vornherein weiß, daß man chancenlos ist. © Uli Löchner Brichst du den Bund, so ist...

Man muß nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um

über ein Schnitzel zu schreiben. Maxim Gorkij Nachklang Rose der Liebe, in Schuld entsprossen, in Qual erblüht, mit Thränen begossen, o laß an Deinem Duft mich berauschen – die Seligkeit sollt ich um Alltagsglück tauschen? Ich will kein langes, kein reuloses Glück, Vollwonne nur einen Augenblick. Mein heimliches Glück, einer andern geraubt, mein ist es dennoch, stolz heb ich das Haupt, von der Sitte verdammt, von der Welt getadelt, Durch Sünde geächtet, durch Liebe geadelt. Clara Blüthgen Die Glocken läuten Der Mensch öffnet die Seele Besinnung tritt ein © Erhard Horst Bellermann Welche Schande für unsere Zeit, daß sie Bücher herstellt, die nicht von Dauer sind! Honoré de Balzac Herrlich bist du wie Moschus Wo du warst, gewahrt man dich noch. Johann Wolfgang von Goethe Als wahrer Teufel existiert allein der Mensch, der Götter nach Belieben erschafft. © Raymond Walden Erstens kommt es anders, zweitens weil man irrt. © Manfred Hinrich Das Genie ist di...

Die Gunst des Großen wird nicht selten bloß dadurch verloren, daß man ihnen

sich zu ähnlich stellt. Horaz Wenn eine Frau ins Herz einer anderen trifft, dann verfehlt sie selten die verwundbare Stelle, und die Wunde ist unheilbar. Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos Nach drüben Es geht ein Weg nach drüben, So schön und doch so weit. Wer könnt es mir verübeln, ihn zu gehen, wird es Zeit Am Ziele angekommen halt ich Rast am Himmelstor. Vom Fußmarsch noch benommen, dringen Töne an mein Ohr. Auf Erden läuten Glocken, wie es scheinet nur für mich. Leis' Gesänge mich verlocken, lauschend, doch betrübt bin ich. Sitzend noch, vorm großen Tor, die Augen voller Tränen, schlief ich summend ein davor, es entströmt ein bitt'res Sehnen. Ich wachte auf und sah mich um, nichts hatte sich verändert. Die Wolken zieh'n um mich herum, auch das Tor blieb unverändert. Warum nur blieb das Tor so lang, herzlos unbeweglich stehen? Langsam wurd mir Angst und Bang, daß mir kein Einlaß wird versehen. Da kam zum Tor ein kleines Kin...

Der gesegnete Regen, der köstliche, sanfte Regen, ströme auf dich herab. Die kleinen Blumen mögen

zu blühen beginnen und ihren köstlichen Duft ausbreiten, wo immer du gehst. Der große Regen möge deinen Geist erfrischen, daß er rein und glatt wird wie ein See, in dem sich das Blau des Himmels spiegelt und manchmal ein Stern. Altirischer Segenswunsch Mein Vorsatz zum Neuen Jahr! Das alte Jahr - es geht zu Ende. Ich klatsch vor Freude in die Hände: Egal ob's donnerte - ob's bebte - Ich freu' mich, daß ich's überlebte! Trotz Hurricane, Wirbelstürme, und krachgeflog'ner Bürotürme trotz meterhoher Schneeverwehung und Autos mit 'ner Rund-Umdrehung, trotz Feuersbrünsten, Überflutung, und Nasenbohren mit 'ner Blutung, trotz des Genuß' von Zigaretten und vielen Würstchen - diesen fetten, trotz der dicken Brust vom Puter und steten Sitzens am Computer trotz der mangelnden Bewegung und des Vermeidens jeder Regung...! ..Ihr seht, ich lebte ganz verdreht - und hab' es trotzdem überlebt! Drum werd' ich auch im Neuen Jahr nichts änd...

Wie bedauernswert wäre eine Kulturgeschichte, die einmal nicht das herausstreicht, was die Menschheit

den »Autoritäten« verdankt, sondern nachweist, wie sie - nach kurzer Förderung - auf lange hinaus den Fortschritt hemmten! Max Philipp Albert Kemmerich Das Naturwalten dauert fort in aller Menschenwirrnis, und wohl dem Auge, das im Anschauen desselben sein Selbst vergessen kann. Berthold Auerbach Wer das eine nicht weiß, weiß etwas anderes. Aus Kenia Hätte ich die Hand voller Wahrheiten, ich würde mich wohl hüten, sie zu öffnen. Bernard Le Bovier de Fontenelle Alles war von Anfang gut auf Erden, Alles wird durch Weisheit wieder gut. Jean Philipp Lorenz Witthof

Grundsätze sind enge Kleider, die einen bei jeder freien

Bewegung genieren. Johann Nepomuk Nestroy Der Positivist war ein epistemologischer Nudist: Er schwärmte für nackte Tatsachen. © Anselm Vogt Hüte dich vor Illusionen, sie besitzen keine Schwächen. Unbekannt Gerechtigkeit: Eigenschaft und Phantom der Deutschen. Johann Wolfgang von Goethe Das einzig Intelligente an ihm ist sein Weisheitszahn. Mark Twain Wer sein Wissen laufend ergänzt, der glänzt. © Hubert Joost Ich möchte den Totenkopf des Mannes streicheln, der die Ferien erfunden hat. Jean Paul Die Zeit des Kalauers ist die Happy hour des Aphorismus. © Reiner Klüting Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen. Rainer Maria Rilke Das Wetter wird wärmer – das Klima kälter. © Andrea Mira Meneghin

Wer für den Krieg nicht tauglich ist, muß die Kunst des Friedens anwenden,

wenn er regieren will. Niccoló Machiavelli Agitator ist ein Politiker, der die Obstbäume seines Nachbars schüttelt, um die Würmer umzuquartieren. Ambrose Gwinnett Bierce Die 4 Geheimnisse einer glücklichen Frau: 1) es ist wichtig einen Mann zu finden, der kochen und putzen kann 2) es ist wichtig einen Mann zu finden, der viel Geld verdienen kann 3) es ist wichtig einen Mann zu finden, der Spaß versteht und mit dem man tollen Sex haben kann und 4) es ist wichtig, daß sich diese 3 Männer nie treffen ... Unbekannt Resignation Noch einmal ließ dich finden Ein Gott das Glück. Nun mußt du es verwinden Nimmt ers zurück. Du wähntest es gewonnen, Als schwänd es nie, Da ist es dir zerronnen Weißt gar nicht, wie! Im Arme hälts der andre! Drum sei gescheit – Schau dich nicht um und wandre – – Die Welt ist weit. A. de Nora (Pseudonym für Anton Alfred Noder) Die Löcher in den Straßendecken der Kommunen sind ein Spiegelbild für die Löcher in ihren Haushaltskassen...

Die menschliche Gemeinsamkeit, die Solidarität läßt sich verkennen, aber sie läßt sich nicht

aufheben! Ferdinand Lassalle Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft. Rudolf Steiner Der Uranfang Weder ein Etwas war damals, noch auch ein Nichts war das Weltall, Nicht bestand der Luftraum, noch war der Himmel darüber. Wo war der Hüter der Welt? Was war ihr Inhalt und welches Ihre Umhüllung? Was war die Meerflut, die grundlose tiefe? Nicht regierte der Tod, noch gab es Unsterblichkeit damals, Und es fehlte das scheidende Zeichen von Tagen und Nächten. Eins nur atmete ohne zu hauchen aus eigenem Antrieb, Und kein anderes zweites war außer diesem vorhanden. Dunkelheit war im Beginne in Dunkelheit gänzlich versunken. Nebelhaft nur, ein Wassergewoge war damals das Ganze; Als lebendiger Keim von dem toten Gewoge umfangen, Ließ sich das Eine gebären von feurigem Drange getrieben. Über das Eine ist anfangs ein liebendes Sehnen gekommen, Aus bloßen Gedanken entspross der ...