Gewöhnen wir uns den Superlativismus ab. Schreiben wir nicht mehr geehrtes, ergebenst, achtungsvollst,
herzlichst und schönst. Schließen wir nicht mit tausend Grüßen, sondern mit gar keinem; denn ein Brief, der den Namen verdient, ist doch an sich schon ein Gruß. Umarmen wir uns auch nicht mehr brieflich – ich rede natürlich hier stets nur vom Briefwechsel unter Männern –; wenn ich schreibe: ich umarme Dich, so male ich damit ein Bild, so wird durch die Niederschrift aus einer im Leben spontanen Handlung eine starre Pose. Seien wir nicht so gedankenlos gerade in Herzenssachen.
Christian Morgenstern
Geh' deinen Weg
Auf rechtem Steg,
Fahr' fort und leid',
Trag' keinen Neid,
Bet', hoff' auf Gott
In aller Noth,
Sei still und trau,
Hab' acht und schau;
Groß' Wunder wirst du sehen.
Nikolaus Selnecker (auch Sellenecker, Selneccer)
Jede Narbe ist ein sichtbar bleibendes Zeichen
im Malbuch der Erinnerungen.
© Klaus-Gunther Häuseler
Welches Glück, welche Geborgenheit, welche Seligkeit, wenn jemand dir zuhört, zu dem du zu sprechen wagen darfst, als sprächest du zu dir selbst.
Ailred von Rievaulx
Man braucht keine zwanzig Jahre zu warten, um die Menschen ihre Ansichten über die wesentlichsten Dinge und über Wahrheit ändern zu sehen, die ihnen völlig gewiß waren.
Jean de La Bruyère
Wieviele Menschen sterben doch in einem Menschen, bevor er stirbt!
Jules und Edmond Huot de Goncourt
Die Sonne ist das Gold der Armen.
Sprichwort
Wer den Armen gibt, leihet dem Herrn.
Deutsches Sprichwort
Nur der Schuh weiß, wenn der Strumpf ein Loch hat.
Aus Australien
Christian Morgenstern
Geh' deinen Weg
Auf rechtem Steg,
Fahr' fort und leid',
Trag' keinen Neid,
Bet', hoff' auf Gott
In aller Noth,
Sei still und trau,
Hab' acht und schau;
Groß' Wunder wirst du sehen.
Nikolaus Selnecker (auch Sellenecker, Selneccer)
Jede Narbe ist ein sichtbar bleibendes Zeichen
im Malbuch der Erinnerungen.
© Klaus-Gunther Häuseler
Welches Glück, welche Geborgenheit, welche Seligkeit, wenn jemand dir zuhört, zu dem du zu sprechen wagen darfst, als sprächest du zu dir selbst.
Ailred von Rievaulx
Man braucht keine zwanzig Jahre zu warten, um die Menschen ihre Ansichten über die wesentlichsten Dinge und über Wahrheit ändern zu sehen, die ihnen völlig gewiß waren.
Jean de La Bruyère
Wieviele Menschen sterben doch in einem Menschen, bevor er stirbt!
Jules und Edmond Huot de Goncourt
Die Sonne ist das Gold der Armen.
Sprichwort
Wer den Armen gibt, leihet dem Herrn.
Deutsches Sprichwort
Nur der Schuh weiß, wenn der Strumpf ein Loch hat.
Aus Australien