Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebenspoesie, die unmittelbarste, reinste Glückseligkeit, die es gibt.
Wem sie im Herzen gärt und zu Kopfe steigt, der ist sich allein genug, der weiß nicht, wo er vor Lebensentzücken bleiben soll; der braucht wenig Menschen, wenig äußere Lebensmittel, am wenigsten aber Phrasen und Stimulationsmittel, oder Gegenstände, für die er sich extraordinär enthusiasmiert.
Bogumil Goltz
Betrachtung
Baum ohne Ast,
Ast ohne Blatt,
toter Stamm.
Mensch ohne Geist,
Mensch ohne Seele,
ein Wrack.
Alles Hauch
im großen All.
Strömet doch
ein wenig Saft?
Jedes und jeder
ist zu irgend etwas
nütze.
© Otto Reinhards
Es ist nicht schwierig, mit noch nicht erreichten Zielen zu leben; schwierig ist, ohne Ziele zu leben!
© Günther Kraftschik
Die Philosophien
Welche wohl bleibt von allen den Philosophien? Ich weiß nicht,
Aber die Philosophie, hoff ich, soll immer bestehn.
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Der Unerfahrene glaubt an das Gute. Der Erfahrene hofft auf das Gute. Und der Weise lächelt über beide.
© Waltraud Puzicha
Wozu hat der Mensch ein Gewissen?
© Paul Schibler
Ein Selbstmord, der den Namen verdient, geschieht niemals im Affekt.
© Peter Rudl
Leere Versprechungen können eine Lehre sein.
© Claudia Horn
Wahrheit leert so manche Säle.
© Martin Gerhard Reisenberg
Bogumil Goltz
Betrachtung
Baum ohne Ast,
Ast ohne Blatt,
toter Stamm.
Mensch ohne Geist,
Mensch ohne Seele,
ein Wrack.
Alles Hauch
im großen All.
Strömet doch
ein wenig Saft?
Jedes und jeder
ist zu irgend etwas
nütze.
© Otto Reinhards
Es ist nicht schwierig, mit noch nicht erreichten Zielen zu leben; schwierig ist, ohne Ziele zu leben!
© Günther Kraftschik
Die Philosophien
Welche wohl bleibt von allen den Philosophien? Ich weiß nicht,
Aber die Philosophie, hoff ich, soll immer bestehn.
Johann Christoph Friedrich von Schiller
Der Unerfahrene glaubt an das Gute. Der Erfahrene hofft auf das Gute. Und der Weise lächelt über beide.
© Waltraud Puzicha
Wozu hat der Mensch ein Gewissen?
© Paul Schibler
Ein Selbstmord, der den Namen verdient, geschieht niemals im Affekt.
© Peter Rudl
Leere Versprechungen können eine Lehre sein.
© Claudia Horn
Wahrheit leert so manche Säle.
© Martin Gerhard Reisenberg