vor: Denn das sieht er dann gar nicht mehr. Sondern er sieht dann nur noch das »rote Tuch« in dem Etwas. Nie wird gegen »etwas« vorgegangen, immer nur gegen rotes Tuch. Und wenn zwei Völker gegeneinander ziehen, so stürzt ein jedes bloß gegen rotes Tuch: Denn wie könnte ein Volk wieder ein anderes Volk sein, wenn nicht die Helden vom roten Tuch wären, wenn nicht unaufhörlich von hüben und drüben auf rotes Tuch aufmerksam gemacht würde, so daß die Völker, die armen Stiere, zuletzt wild werden und einander anrennen.
Christian Morgenstern
Und so beteten
sie gemeinsam,
ihre Linke
in seine Rechte
gefaltet:
Lieber Gott,
laß mich seine
linke Hälfte,
die mit dem Herzen,
und ihn meine
rechte Hälfte
sein.
Danke!
© peter e. schumacher
Im Frieden kann so wohl nicht einen Mann als Demut und bescheidene Stille kleiden.
William Shakespeare
Die Winterwasser rauschen,
dem Bache muß ich lauschen,
der unterm Brückstein quillt;
so rauscht das junge Leben
und will das Schicksal heben
und gurgelt so und schwillt;
die Quadern bleiben liegen,
das Wasser muß sich schmiegen,
und schäumt's auch noch so wild.
Karl Friedrich Henckell
Das ganze Leben des guten Christen ist ein heiliges Sehnen; ein Sehnen nach Gott … In dem kleinen Worte ›Gott‹ ist alles enthalten, was wir erwarten.
Augustinus Aurelius
Der Talbevölkerung wird die Sicht durch die Berge genommen. Doch ist ihr Horizont und Weitblick oft größer als jener der Städter.
© Martin Mächler
Eines Hundes Treue währt ein ganzes Leben lang, die einer Frau bis zur ersten Gelegenheit.
Aus Spanien
Freie Beförderungsstellen sind wie Aas. Dort treiben sich die Geier herum.
© Hermann Lahm
Das Fähnlein im Wind hat den einzigen – vermeintlich miesen – Charakter, der sich nach den Gesetzen der Natur richtet!
© Thomas S. Lutter
Christian Morgenstern
Und so beteten
sie gemeinsam,
ihre Linke
in seine Rechte
gefaltet:
Lieber Gott,
laß mich seine
linke Hälfte,
die mit dem Herzen,
und ihn meine
rechte Hälfte
sein.
Danke!
© peter e. schumacher
Im Frieden kann so wohl nicht einen Mann als Demut und bescheidene Stille kleiden.
William Shakespeare
Die Winterwasser rauschen,
dem Bache muß ich lauschen,
der unterm Brückstein quillt;
so rauscht das junge Leben
und will das Schicksal heben
und gurgelt so und schwillt;
die Quadern bleiben liegen,
das Wasser muß sich schmiegen,
und schäumt's auch noch so wild.
Karl Friedrich Henckell
Das ganze Leben des guten Christen ist ein heiliges Sehnen; ein Sehnen nach Gott … In dem kleinen Worte ›Gott‹ ist alles enthalten, was wir erwarten.
Augustinus Aurelius
Der Talbevölkerung wird die Sicht durch die Berge genommen. Doch ist ihr Horizont und Weitblick oft größer als jener der Städter.
© Martin Mächler
Eines Hundes Treue währt ein ganzes Leben lang, die einer Frau bis zur ersten Gelegenheit.
Aus Spanien
Freie Beförderungsstellen sind wie Aas. Dort treiben sich die Geier herum.
© Hermann Lahm
Das Fähnlein im Wind hat den einzigen – vermeintlich miesen – Charakter, der sich nach den Gesetzen der Natur richtet!
© Thomas S. Lutter