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Fast alle unsere Konflikte – von den menschlichen Beziehungen bis in den Verkehr

und die Politik – rühren daher, dass wir uns nicht genügend in den anderen versetzen können.
© Elmar Schenkel

Loszulassen heißt noch lange nicht aufzugeben. Aufzugeben noch lange nicht loszulassen, ja liegt doch darin eben gerade oft erst der Kardinalfehler, der nur notwendig zur Aufgabe führt.
© Peter Rudl

Die Quertreiber wähnen sich erst dann am Ziel ihrer Träume, wenn sie die Paradiesvögel zur Hölle gejagt und die Höllenhunde ins Paradies gebracht haben.
© peter e. schumacher

Erschöpft
von Nebensächlichkeiten
raubt mir der Alltag
oft den Mut
doch du
schenkst mir Erholung Frieden
ich lebe auf
du tust mir gut
© Hans-Christoph Neuert

Je mehr man lernt, nicht mehr in Augenblicken, sondern in Jahren zu leben, desto edler wird man.
Novalis

Das menschliche Herz ist der Thron für den König der Könige.
Sundar Singh

Oaner is a Mensch, mehra sein's Leut,
viel sein's scho Viecher.
Peter Rosegger

Gott läßt zwar sinken,
aber nicht ertrinken.
Deutsches Sprichwort

Geiz ist der Wunsch, das Geld für etwas aufzuheben,
das man doch nie kaufen wird.
Unbekannt

Gemeoss

In ihrer untätigen Gestalt zeigt sich die Selbstsucht als Neid gegen andere Menschen,

in tätiger Gestalt als Herrschsucht über die Menschen, als Habsucht gegenüber den Dingen. Franz von Holtzendorff Atomgegner – wer ist denn einer? Jener, der Atomkerne zertrümmert, oder der, der eben dies weder tun noch gutheißen will? Man müßte die Atomkerne fragen können. © Kurt Marti Wer Sätze preisgibt, hat Verantwortung für sie. Sie sollten möglichst in der äußeren Form ordentlich daherkommen, damit ihr Anblick nicht den Inhalt überdeckt. © Traudel Zölffel Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der andern Seite. Kraft auf seiten des Mannes oder auf seiten des Weibes. Peter Hille Das Unausbleibliche ist die Bleibe des Todes. © Dr. Hanspeter Rings Neue Fernsehkultur: Einschalten, um abzuschalten. © Helmut Glaßl Wer die Hand nur offen hält zum Empfangen, wird zum Bettler und steht am Ende mit leeren Händen da. © Waltraud Puzicha Du bist der Fächer meiner Seele, der ihr eine große Liebe verspricht… © Elmar Kupke N...

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet,

sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Gotthold Ephraim Lessing Es gibt, und das gehört zu den wunderbarsten Gesetzen und Geheimnissen der Welt, eine gewisse Höhe des Lebens, wo Selbstsucht und Liebe, Kampf und Frieden, Ernst und Freude zusammenfallen. Friedrich Naumann Ein Mensch, der sich nachhaltig prägen läßt und diese Spuren kraft seines Geistes nicht zu verwischen vermag, steht mit dem Pawlowschen Hund auf einer Stufe. © Peter Rudl Millionen, Abermillionen Haustiere werden (leider!) vermenschlicht. Wie wäre es, wenn dies auch (endlich!) mit den Kindern der Welt passieren würde?! © Stefan Wittlin Glück ist eine Frage der Einstellung, nicht der Fortüne. © Ralf Bröker Man sollte seinen Dämonen immer mit Ehrfurcht begegnen. Aber auch immer furchtlos…. © Oliver Mally Hatten Adam und Eva auch schon im Paradies Sex, oder erst danach? Wenn nicht, hätte ich es auch unter Protest verlassen. © Erhar...

Wenn die Neugierde nicht wäre, würde wenig für das Wohl des Nächsten getan

werden. Aber die Neugierde schleicht sich unter dem Namen der Pflicht oder des Mitleides in das Haus des Unglücklichen und Bedürftigen. — Vielleicht ist selbst an der vielberühmten Mutterliebe ein gut Stück Neugierde. Friedrich Wilhelm Nietzsche Fastnacht Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. Zieht die Schellenkappen um, Hänget bunte Kleider drum! Keiner kennt uns mehr heraus: Welt ist wie ein Narrenhaus. Räuber kommen wild heran, Ritter reihen stolz sich dran, Die Zigeuner fehlen nicht, Schäfersmann ist jener Wicht. Aus Tirol kommt der Gesell, Jener aus dem Land des Tell. Wenn ich doch ein Türke wär'! Seht, dort trollt sogar ein Bär! Auf der Geige auf dem Baß, Auf der Flöte spielt der Spaß. Kunterbunten Maskenscherz Treiben froh wir allerwärts. Lust'ge, lust'ge Fastnachtszeit! Heute jubeln alle Leut', Heute sind wir alle toll, Alle bunter Scherze voll. ...

Nichts kann so erniedrigen wie Gedanken – und nichts

so aufrichten wie eine Idee. © Billy Vorgefühl Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben. Ich ahne die Winde, die kommen, und muß sie leben, während die Dinge unten sich noch nicht rühren: die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille; die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer. Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer. Und breite mich aus und falle in mich hinein und werfe mich ab und bin ganz allein in dem großen Sturm. Rainer Maria Rilke ein Mensch mit Phantasie findet immer eine offene Tür © Anke Maggauer-Kirsche Nur an Hand der Tugend und der Wahrheit steigst du empor zu Gottes Klarheit. Julius Mosen Der Pfeil des Schimpfs kehrt auf den Mann zurück, Der zu verwunden glaubt. Johann Wolfgang von Goethe Man grüble nicht zu viel über den Sinn des Lebens, aber man gebe ihm einen Sinn durch sein Tun. Jakob Boßhart Richten ist oft Vernichten. © Dr. Fritz P. Rinnhofer Das Selbst zu sein, das man in Wahr...

Eine Frömmigkeit, die nur dann, verstaubt und verrostet, aus der Schublade geholt wird,

wenn und weil der Träger im Dreck sitzt, ist keine. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist. Not lehrt beten; aber das echte Gebet ist das nicht. Kurt Tucholsky Man muß das Leben nehmen, wie das Leben eben ist. Unbekannt Aus einem bestimmtem Anlaß betrügen, heißt beinahe schon treu sein. Arthur Schnitzler Der Unvernünftige bringt sich in wirkliche Not, Damit die vermeintliche ihn verschone; Er versucht zu bewaffnen sein kleines Boot Mit einer schweren Panzer-Kanone. Verfasser unbekannt Was einen nicht anzieht, kann einen immer noch ausziehen. © Peter Rudl Liebe ist der Ruf des Vogels am Morgen, der der Welt sein Loblied singt. © Irina Rauthmann

Was wären wir ohne die großartigen Ideen und den

Einsatz unserer Mitmenschen? © Waltraud Keil Liebe ist die Ursubstanz, und der Glaube ist der Urimpuls. © Gerd Peter Bischoff Immer hart am Limit. Darunter sollte man es nicht tun, geschweige denn leben und sterben. © Peter Rudl Das Gesetz Gottes ist in allen Religionen ausgedrückt. Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Bibel Alternative zur Massenuniversität. – Der Tante M.A.-Laden. © Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer Rendezvous sind der Hauptscheidungsgrund, denn dabei haben sich die meisten Paare kennen gelernt. © Erhard Blanck Gegen den Frost hilft kein Zittern. Deutsches Sprichwort Gott ist nicht tot, er möchte sich nur jetzt nicht engagieren. Unbekannt Wer einen Rechtshandel um eine Henne hat, soll ein Ei nehmen und die Sache geschlichtet sein lassen. Julius Wilhelm Zincgref

Sowohl als Einzelmensch, wie auch als Nation sind wir nicht dazu da, unseren

egoistischen Zwecken nachzugehen. Ein Volk, das nur für sich leben würde, wäre ebenso erbärmlich, wie ein Mensch, der nur für sich lebt. Ohne Glauben an Ideen und Ideale ist das Leben des Einzelnen sowie der Völker nur ein Vegetieren. Thomas Garrigue Masaryk Um sich nicht nur reinen Wein einschenken zu müssen, wurde lieber gleich ein Alkoholverbot verhängt. © Pavel Kosorin Wenn aus Kindern Leute werden, mutieren Mütter wieder zu Frauen. Bis dann die Enkel kommen und aus ihnen Großmütter machen. © Ruth W. Lingenfelser In einem Lande mit Rangklassen und Kasten ist bekanntlich ein Mann niemals ein Mann, er ist nur ein Teil eines Mannes und kann nie seine volle Größe erreichen. Mark Twain Die Blindschleiche sagt, sie will noch wachsen, um Augen zu bekommen. Von den Ga Die Festredner reden von Meilensteinen, während die Entwicklung sich längst mit Siebenmeilenstiefeln vollzieht. © Ulrich Erckenbrecht

Jeder Versuch, auf dem Wege des Räsonnements sich der Religion zu nähern, führt

zu Absurditäten. August Strindberg Laß die Gardinenen auf, ich fühle mich gut. Ich will, daß das Sonnenlicht mich begrüßt. Rudolph oder Rodolfo Valentino Der Sohn Mein Vater war ein verbannter König von überm Meer. Ihm kam einmal ein Gesandter: sein Mantel war ein Panther, und sein Schwert war schwer. Mein Vater war wie immer ohne Helm und Hermelin; es dunkelte das Zimmer wie immer arm um ihn. Es zitterten seine Hände und waren blaß und leer, - in bilderlose Wände blicklos schaute er. Die Mutter ging im Garten und wandelte weiß im Grün, und wollte den Wind erwarten vor dem Abendglühn. Ich träumte, sie würde mich rufen, aber sie ging allein, - ließ mich vom Rande der Stufen horchen verhallenden Hufen und ins Haus hinein: Vater! Der fremde Gesandte...? Der reitet wieder im Wind... Was wollte der? Er erkannte dein blondes Haar, mein Kind. Vater! Wie war er gekleidet! Wie der Mantel von ihm floß! Geschmiedet und geschmeidet war Schulter, Brust und Ro...

Kapitalverbrecher haben nichts zu befürchten. Sie kommen ins Steuerparadies.©

Alexander Eilers Küssen und Brandmale hinterlassen – das ist Erotik. © Esther Klepgen Bedient sich eine Sprache nur noch geflügelter Worte, wird ihr kein Schweben mehr bewußt. © Martin Gerhard Reisenberg Das größte Sicherheitsproblem eines Landes sind dessen Entscheidungsträger. © Ludwig Drahosch Wenn das Wasser zu sauber ist, kann der Fisch nicht überleben. Aus China Individualität setzt die Bereitschaft auch zu Einsamkeit voraus. © Raymond Walden Spontaneität sollte man nie dem Zufall überlassen. © Stefan Schütz Seinen Lebensweg zu erkennen, ist der erste und entscheidende Schritt. © Dr. Ebo Rau Die Horizonte mögen verschieden sein, aber der Himmel bleibt gleich. © Billy Graham Tu nichts Böses, so widerfährt dir nicht Böses. Franz Grillparzer

Die Flamme der Liebe soll uns Licht und Wärme

spenden aber niemals verbrennen © Karl Miziolek Blaues Blut (1. Version) Ein sehr weit verbreiteter Ausdruck ist, daß in den Adern von Adligen blaues Blut fließt. Daß diese Annahme eigentlich einen negativen historischen Hintergrund hat, ist den wenigsten Menschen bekannt: Er kommt aus der Zeit der Renaissance des spanischen Adels. Da sich die Adligen damals kaum körperlich bewegten, war ihr Blut kalt und sauerstoffarm. Man konnte die Venen durch die blasse Haut bläulich schimmern sehen – daher blaues Blut. Redensart Lieb üben hat viel Müh': wir sollen nicht allein nur lieben, sondern selbst, wie Gott, sie Liebe sein. Angelus Silesius Der Weg vom Reden zum Tun ist für viele Leute ein unendlich weiter. © Ernst Ferstl Investor, der: Jemand der ein wenig Geld anlegt, um schnellstens noch mehr Geld zu bekommen. © Karsten Mekelburg Wir sind zu verbraucherfreundlich geworden; wir konsumieren Kaufkraft statt Ware. © Billy Wenn du ein Haus baust, vollende es. Hes...