Direkt zum Hauptbereich

An den Zigarren, die sie rauchen, und den Komponisten, die sie lieben, werdet

ihr die Beschaffenheit der Menschenseelen erkennen.
John Galsworthy

Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.
Antoine Comte de Rivarol

Kinder sollte man nie mit Schlägen auferziehen wollen: Kinder sind nicht Beafsteaks, die besser werden, indem man sie tüchtig durchklopft!
Edgar Allan Poe

Noch nie ist der Ruhm so wohlfeil gewesen, wie in unserer Zeit.
Bald wird unberühmt zu sein für eine Auszeichnung gelten.
Isolde Maria Klara Kurz

Man sollte keinen Menschen zu etwas ermutigen, was für
diesen zwar vorteilhaft, aber eine Schuhnummer zu groß wäre.
© Dr. Achim Reichert

Eine Regierung, die vorgibt keine Probleme zu haben, ist immer ein Problem für ihre Bürger, die durchaus Probleme haben.
© Willy Meurer

Sie lächeln uns zu
neugierige Gesichter
der Stiefmütterchen
© Erhard Horst Bellermann

Der Friede ist oft nur die Ausrede für den Krieg!
© Bertram Jacobi

Die alte Glut weiß nichts von der neuen Flamme.
© Klaus Ender

Das Auge ist das Fenster der Seele.
Het oog is het venster van de ziel.
© Julia Novasety

Gemeoss

Größer als alle Pyramiden, als der Himalaya, als alle Wälder und Meere ist

das menschliche Herz. Es ist herrlicher als die Sonne und der Mond und alle Sterne, strahlender und blühender. Es ist unheimlich in seiner Liebe. Heinrich Heine Meinung ist ein Minimum an Tatsachen in Verbindung mit Vorurteilen und Gefühlen. Unbekannt Deuten heißt, einen verborgenen Sinn finden. Sigmund Freud Es gibt Leute, die eitel genug sind zu glauben, sie hätten allenthalben Neider, obschon ihnen wenig Beneidenswerthes eigen ist. Unbekannt Berühmte Leute kann man mißverstehn wie man will. © Erhard Blanck Je mehr ein Mann seine Frau liebt, desto mehr bestärkt er ihre Launen. Aus China

Eine Welt der Tatsachen liegt außerhalb und über der

Welt der Wörter. Thomas Henry Huxley Gesehn, gehofft, gefunden Gesehn, gehofft, gefunden, gestanden und geliebt – drauf eine Zahl von Stunden durch keinen Schmerz getrübt. Gequält, getrennt, geschieden durch feindliches Bemühn – dahin der Seele Frieden, die süße Ruh dahin… Sich liebend treu geblieben, geklagt, gesehnt, geweint und dann, im bessern Drüben auf ewig doch vereint. Rainer Maria Rilke Kinder und Hunde sollte man liebevoll und konsequent erziehen; wer Kinder erziehen kann, kann auch Hunde erziehen. © Anja Griesand Die Völker, die noch den Fetisch anbeten, werden nie so tief sinken, in der Ware eine Seele zu vermuten. Karl Kraus Das Wunderbare zu sehen im Augenblick, darin besteht das Lebensglück. © Ulla Keleschovsky Pain is temporary. Pride is forever. (Schmerz ist vorübergehend. Stolz ist für immer.) Sprichwort Die wahre Liberalität ist Anerkennung. Johann Wolfgang von Goethe Aberwille nimmt's mit jedem Aberglauben auf. © Manfred ...

Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den

Verstand erleuchten. Gotthold Ephraim Lessing Jede Frau darf beten. Ein Mann, der betet, muß sehr dumm oder sehr weise sein. Kurt Tucholsky Lauer Sommerwind vertreibt die Wolken. Was bleibt, ist blaue Klarheit. © Dr. Stephan Dreyer Man schlinge Wissen nicht wie Grütze, Man nehme nur, was einem nütze. Henrik Ibsen Mein Wunsch: Dass der Wunsch von morgen auch der von übermorgen ist. © Stefan Rogal In der Mitte des Sturms ist Stille. © Heike Ullmann wohnen wir bald im Stau? © Anke Maggauer-Kirsche Menschen sind empfindlich Fleisch und Blut. William Shakespeare Bekommt man Geld zurück, wenn das Taxi rückwarts fährt? Unbekannt

Ein bescheidener Mensch ist standhaft, ein demütiger furchtsam, und

ein eitler anmaßend. Mary Wollstonecraft (nach ihrer Heirat Wollstonecraft-Godwin) Halt an, wo läufst du hin? Der Himmel ist in dir. Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für. Angelus Silesius Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte. François VI. Duc de La Rochefoucauld geh auf die Angst zu dann muß sie dir ins Gesicht sehen © Anke Maggauer-Kirsche Was nützt es einem Kind, kluge Fragen zu stellen, wenn die Eltern ihm dumme Antworten geben. © Maz Bour Das elfte Gebot: Du sollst nicht streiten. Aus Mexiko Fleiß ist des Glückes Vater. Deutsches Sprichwort Reiche leben in der Edelsteinzeit. © Erhard Horst Bellermann Weht, o wehet, liebe Morgenwinde! Tragt ein Wort der Liebe hin und wieder! Eduard Mörike

Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht

beginnt, endet furchtbar. Unbekannt Nun hast du mir den ersten Schmerz getan, Der aber traf. Du schläfst, du harter, unbarmherz'ger Mann, Den Todesschlaf. Es blicket die Verlaßne vor sich hin, Die Welt ist leer. Geliebet hab' ich und gelebt, ich bin Nicht lebend mehr. Ich zieh mich in mein Innres still zurück, Der Schleier fällt, Da hab' ich dich und mein vergangnes Glück, Du meine Welt! Adelbert von Chamisso Armut, Not und manches Leid, fliehen vor der Sparsamkeit. Deutsches Sprichwort Priester bete, Fürst vertrete, Bauer jäte. Deutsches Sprichwort Marodierende Banden morden laut, marode Demokratien meucheln. © Raymond Walden Und wenn die Erde erst ahnte, wie sich der Komet vor der Berührung mit ihr fürchtet! Karl Kraus Der Erfolg war immer der größte Lügner. Friedrich Wilhelm Nietzsche Das höchste Gut ist die Gleichgültigkeit. Ariston von Chios Nichts ist verächtlicher als der Vergleich. © Peter Rudl Alter definiert sich auch ü...

Das schönste Filmzitat aller Zeiten (aus "Little big Man"):

"Ich fühle Schmerz zwischen meinen Ohren!" © Wolfgang J. Reus Was wir Weltgeschichte nennen, Ist ein wüstverworrener Knäuel: List und Trug, Gewalt und Schwäche, Feigheit, Dummheit, Wahn und Greuel. Doch die Riesen sind nur Zwerge, Und die Herrn nur arme Knechte; Ob sie gleich den Frevel wollen, Fördern müssen sie das Rechte; Dienen müssen sie der Ordnung, Dienen, ob sie gleich das Wüste treiben; Denn unsterblich ist das Gute Und der Sieg muß Gottes bleiben. Friedrich Wilhelm Weber Du bist fern. Mein Wesen löst sich. Meine Gestalt schwindet dahin. Iwa no Hime Wir Menschen fußen auf unserer tierischen Natur, wir werden nie göttergleich werden können. Sigmund Freud Ohne Philosophie keine echte Moralität, und ohne Moralität keine Philosophie. Novalis Mache jeglichen Tag zur Saatzeit, so kommt einst die Ernte. Karl Johann Philipp Spitta Die Sonne scheint immer umsonst. © Phil Bosmans Des Künstlers Gefühl ist sein Gesetz. Caspar David Friedrich...

Wer einen Betrüger betrügt und einen Dieb bestiehlt, erhält

hundert Jahre Ablaß. Deutsches Sprichwort Unterhaltung Wo ich gerade bin? Ich weiß es nicht genau. Ob ich noch bei ihm bin? Nein, dort bin ich wohl nicht mehr. Ob ich noch an ihn denke? Ja, allerdings anders als zuvor. Ob ich wieder zurückgehen will? Nein, ich will nicht rückwärts laufen. Ob ich woanders angekommen bin? Nein, dann wäre es nicht so leer um mich. Ob ich denn vorwärts gegangen bin? Ja, ich bin weitergegangen! Wo ich gerade bin? Unterwegs! © Rita Lickteig Unrecht hat der Wolf nur, wenn er nicht der Stärkere ist. Jean de La Fontaine Nicht die Verwertung der menschlichen Arbeit hat Bedeutung, sondern ihre Wertung. © Helmut Glaßl Unser Handeln bedeutet nicht viel für die Welt, aber für einen Einzelnen kann es die Welt bedeuten. © Christian Ernst Auf das Ändern der Welt sollte man verzichten, man muss versuchen, sich in ihr einzurichten. © Horst Reiner Menzel Deo gratias. Gott sei Dank. Lateinisches Sprichwort Was einer wert ist, ...

Was der menschliche Verstand aufnimmt, wird ihm durch die Sinne zugeführt; das Sinnliche

bildet die Basis des Intellektuellen. Jean-Jacques Rousseau Einen Tyrannen zu hassen vermögen auch knechtische Seelen, nur wer die Tyrannei hasset, ist edel und groß. Johann Christoph Friedrich von Schiller Buchstabensalat kann man noch verfeinern mit Satzzeichen, Ziffern, Währungszeichen, Wortzeichen und Symbolen. © Willy Meurer Geschichtsschreibung – Die Vergangenheit wird von der Gegenwart in Schach gehalten, um mit ihrer Hilfe die Zukunft zu gestalten. © Dietrich V. Wilke Einen Satz, oh Autor, pro Tag zugunsten von aufgeklärter Freiheitlichkeit sollte dir deine Unabhängigkeit schon wert sein. © Raymond Walden Wer Spaß versteht, versteht den Ernst des Lebens besser als andere. © Ernst Ferstl Manchmal schaut der Mond unter den Mantel der Nacht was da wird gemacht © Erhard Horst Bellermann Dass der Einzelne weniger Affe ist als die Gruppe. © Elmar Schenkel Wer nichts weiß, ist gleich dem, der nichts sieht. Aus Kolumbien Vertraue deinen Freunden! Deine g...

Es ist gefährlich, wenn die Dummen fleißig werden, sagt man. Das trifft aber

auch auf alle Klugen zu, die von der Sache keine Ahnung haben. Unbekannt Die Dümmlichen hätten die Chance, als die Klügeren zu gelten, wenn sie nachgäben. Aber dazu sind sie eben zu dumm. © Henryk Bereska Und unser Schönstes, unsre stille Liebe, was ist sie anderes als Hoffen? Gibt nicht das Hoffen ihr das Ewigsein? Luise Baer Das Leben besteht aus zwei Dingen: Dem Aufstehen morgens und dem Zubettgehen abends. Was dazwischen liegt, ist die Geschichte dazu. © Sabine Hotzan Unempfänglich Sie fürchten die allerleichtesten Dinge, sie sehen sie voraus, sie ahnen sie. Und derselbe Mensch, der so viele Tage und Nächte hinbringt in Wut und Verzweiflung über den Verlust eines Amtes, über irgendeine Beleidigung seiner Ehre - er ist der gleiche, der ohne Unruhe und Erregung weiß, daß er durch den Tod alles verlieren wird. Blaise Pascal Prahlst du mit deinen Wangen, Die wie Milch und Purpur prangen, Ach, die Rosen welken all! Wilhelm Hauff Schützengräben aus Ideen sind mehr w...

Das kleine etwas Nicht-Irdische in uns wird uns peinigen

bis zum Tode: wenn nicht, haben wir es erstickt. © Professor Dr. Josef Vital Kopp Warten Oft wage ich nicht, zu beginnen, weil Angst ich vor dem Ende hab. So oft sah ich den Reim zerrinnen, weil die Muse mir den Kuß nicht gab. Der Kuß, der mich so sehr beflügelt, wenn es auf meiner Seele brennt. Der Kuß, der meinen Damm entriegelt, wenn etwas meinen Geist zertrennt. So wart' ich auf den Augenblick, von dem ich fortgetragen. Er bringt vom Himmel mir ein Stück, und dann... werd' ich es wagen. © Hanka Lindstaedt Pessimisten leben von dem Optimismus, daß sie sich vielleicht doch irren. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Gedankensprünge sind die Mutter vieler Dinge. © Erhard Horst Bellermann Beim Lachen entblößt man die Zähne, beim Lächeln die Seele, beim Grinsen den Charakter. © Gerd W. Heyse Gerade nach zwei Tagen Landtagssitzung zweifelt man manchmal am Sinn der Politik! © Regine Hildebrandt Nur Narren und Weise befragen das Orakel. © Andre...