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Dieses Drama [der Zweite Burenkrieg] klagt nicht eine einzelne europäische Nation an, sondern

Europa. Ich widme es der Zivilisation.
Romain Rolland

Conférencier: Alleinunterhalter, der zufällig und zu seinem Nachteil in Gesellschaft geraten ist, um sein Mundwerk zu betreiben.
© Andreas Egert

Es ist keinem einzigen Menschen gegeben zu wissen, ob er bis zum Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht.
Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Das Muß ist hart, aber beim Muß kann der Mensch allein zeigen,
wie's inwendig in ihm steht. Willkürlich leben kann jeder.
Johann Wolfgang von Goethe

Eines der beunruhigensten Phänomene unserer Zeit ist der Umstand, daß die PS-Zahl des Autos oft größer ist als der IQ des Fahrers.
© Detlef Braun

Wie würden unsere Tastaturen aussehen, wenn wir Vögel wären?
© Elmar Schenkel

Das Klischee ist ein Armutszeugnis der eigenen Sprache.
© Marcus Peter

Ein Mensch mit Courage ist so gut wie eine Mehrheit.
Andrew Jackson

Freud' und Liebe, wo ihr fehlt, find' ich eine Lücke.
An des Lebens Horizont seid ihr Sonnenblicke.
Julius Langbehn

Wer mich erkennen will, sollte durch meine Augen schauen.
© Peter Sereinigg

Gemeoss

Die 10 großen A auf der Leiter zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf

Andere Abwälzen, Anschließend Anschnauzen, Aber Anständig! Unbekannt Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben. Maxim Gorkij No light in the Dark Braun Das Uniformhemd Dumm Der Gesichtsausdruck Zerstört Der Rest Menschlichkeit Von Haß zerfressen Das Herz Falsche Parolen Sie zerstören Frieden Durch Angst vor dem Fremden Aufmarsch von Dummen Verbreitung von Angst Durch Kampfbereite Maschinen Die Chaos verbreitend Durch Straßen ziehn Und Unschuldige zerbrechen Wie gefrorene Grashalme Im Sturm Menschen nehmt euch in acht Die Nacht erwacht Das Braune erstarkt No Light in the Dark? Olivegrün Die Jacke Kahl Der Schädel Die Arme Tätowiert mit Hakenkreuzen Symbole der Macht Die Gemeinheit bedeuten Rechte Gedanken Sie verderben Liebe Durch rohe Gewalt Das Volk geschockt Verhaftung von Nazis Durch Väterchen Staat Der Krampfhaft versucht Den Haß zu verhindern Und Schuld zu ...

Im Vergleich zum Menschen ist selbst der stattlichste Affe

scheußlich. Heraklit von Ephesus Auf dem Fliegenplaneten Auf dem Fliegenplaneten, da geht es dem Menschen nicht gut: denn was er hier der Fliege, die Fliege ihm dort tut. An Bändern voll Honig kleben die Menschen dort allesamt, und andre sind zum Verleben in süßliches Bier verdammt. In Einem nur scheinen die Fliegen dem Menschen vorauszustehn: Man bäckt uns nicht in Semmeln, noch trinkt man uns aus Versehn. Christian Morgenstern Hinter der unglaublichen Tüchtigkeit mancher Leute versteckt sich eine maskierte Süchtigkeit. © Ernst Ferstl Dein erstes Weib ist dir von Gott gesandt, das zweite von Menschen, das dritte vom Teufel. Aus der Ukraine Am besten sind die Menschen, denen man gar nicht begegnet. © Fred Ammon Das ganze Vergnügen an der Liebe beruht schließlich auf dem Wechsel. Molière Was du tust, bedenke das Ende. Bibel Was sich selbst erniedrigt, ist bereit zu fallen. Aus Nigeria Was ist dein Beruf? "Gut zu sein." Marc Aurel ...

Hüte Dich vor den Menschen die beteuern, daß sie alles für Dich tun

würden, denn nicht selten wollen sie Dich nur zu einem Sklaven machen. Hinter aufgesetzter Selbstlosigkeit steckt oftmals der Wunsch, einen Menschen unter allen Umständen und für immer an sich zu binden. Und wehe Du erfüllst diesen Wunsch eines Tages nicht! © Benjamin Stelzer Die Aehren Der Abend war selbst wie ein Wunder der Liebe, Sie gingen umschlungen und stumm vor Liebe Aus den Feldern dem träumenden Dorfe zu. Sie lehnte sich wärmer an ihn. Sie sagte, So still, als wenn der Abendwind klagte: "Im Korn, das war doch eine Sünde, du!" Er löst seine Hand und Wange von Wange: "Und nennst dus Sünde, daß ich dich umfange, So liebst du mich nicht und liebst mich nicht!" Da schaut sie empor zu dem Zornigen, Wilden Und sieht mit erschrockenen, hilflosen, milden Augen dem Liebsten ins Angesicht, Und lächelt in Tränen und löst die bleichen, Bebenden Lippen und sagt mit weichen Worten zum Liebsten: "Das sagst du mir?" Und schlingt den Arm u...

Ohne Kampf und Verleugnung gibt es keinen Adel und wahren Wert für den

Menschen, und ohne Kampf kennt er die Kluft nicht, die in unserm Inwendigen zwischen Wollen und Sein, zwischen edel und gut befestigt ist, und kann sie nicht kennen. Matthias Claudius Leistung Wer sich scheut, die Hand zu regen, wird auf der Welt auch nichts bewegen. Erst die Leistung zu erbringen, lässt im Korb Erwerbe klingen. Niemand als nur du allein hörst in das eig'ne Ich hinein. Drum lass es sein dir dran gelegen, Urteil nur für dich zu geben. Über andre Urteil fällen, wird oft die eignen Ohren prellen. Es stirbt manch Fuchs in seinem Bau meistens durch 'ne Eigenshow. Alles, was dies Verslein schmückt, großartig ist's ausgedrückt: Eines Dichters holder Wahn fängt meistens bei sich selber an! © Tilly Boesche-Zacharow

Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere

Verzauberung muß ihr weichen. Heinrich Heine Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt Den Kopf von blühenden Zweigen bedeckt, Die Arme über den Kopf gestreckt Und die Beine hinaus in die Sonne. Es ist wohl schon ein rundes Jahr, Daß mir so wohl, so wohl nicht war, So voller Wonne. Wie scheint so anders, so anders die Welt, Wenn man die Augen zum Himmel hält! Wo blieben doch alle die Sorgen? Schon manchen Monat hat's gesäumt, Daß ich so lustig nicht geträumt Wie heute morgen. Felix Schumann Das sind die rechten Katzen, die vornen lecken und hinten kratzen. Abraham a Santa Clara Ein Spezialist, auch in der Medizin, ist einfach nur ein Ein-Fachmann © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Der Aphoristiker fasst, was es zu denken gibt, in Worte und gibt es zum Nachdenken weiter. © Ernst Reinhardt der kluge Mensch hört auf das, was er sagt © Anke Maggauer-Kirsche Sprich nicht weiter, wenn du überzeugt hast. Deutsches Sprichwort Als Stilleben wird man nur ...

Hippokrates hat von den Ärzten eine saubere Gesinndung gefordert,

Semmelweis saubere Hände. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Der Atheist hat ein Bild von ›Gott‹, das er negiert. Der Fanatiker hat eines, mit dem er sich die Augen tapeziert. Der Gläubige vertraut einem Bild, das ihm vom eigenen Herzen oder von anderen anvertraut ist. Der von Liebe Erleuchtete schaut das wahre Selbst. Er lebt im bildlosen Flüstern des Windes und atmet Sonne aus jedem Regentropfen. © Peter Horton Ossis wie Friedrich Schiller oder Johann Wolfgang von Goethe reißen alles wieder raus. © Erwin Koch Wer nichts hat, muss Verzicht lernen. Die anderen müssen ihn üben, weil sie sonst irgendwann nichts mehr haben. © Klemens Winterer Unser Dasein entstand mehr durch einen Zufall und weniger als ein Geschenk der Himmels. © Siegfried Santura Lebensgröße Meine ganz eigene Welt ist zwar klein, aber dennoch bin ich die Größte darin. © Andrea Koßmann Nichts ist gleichgültiger als die Ewigkeit. © Peter Rudl Jedes Blatt fällt in vollkommene...

Man muß nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um

über ein Schnitzel zu schreiben. Maxim Gorkij Nachklang Rose der Liebe, in Schuld entsprossen, in Qual erblüht, mit Thränen begossen, o laß an Deinem Duft mich berauschen – die Seligkeit sollt ich um Alltagsglück tauschen? Ich will kein langes, kein reuloses Glück, Vollwonne nur einen Augenblick. Mein heimliches Glück, einer andern geraubt, mein ist es dennoch, stolz heb ich das Haupt, von der Sitte verdammt, von der Welt getadelt, Durch Sünde geächtet, durch Liebe geadelt. Clara Blüthgen Die Glocken läuten Der Mensch öffnet die Seele Besinnung tritt ein © Erhard Horst Bellermann Welche Schande für unsere Zeit, daß sie Bücher herstellt, die nicht von Dauer sind! Honoré de Balzac Herrlich bist du wie Moschus Wo du warst, gewahrt man dich noch. Johann Wolfgang von Goethe Als wahrer Teufel existiert allein der Mensch, der Götter nach Belieben erschafft. © Raymond Walden Erstens kommt es anders, zweitens weil man irrt. © Manfred Hinrich Das Genie ist di...

Ich wollte lieber bei Löwen und Drachen wohnen, denn bei einem bösen Weibe.

Wenn sie böse wird, so verstellet sie ihre Gebärde und wird so scheußlich wie ein Sack. Ihr Mann muß sich ihrer schämen, und wenn man es ihm vorwirft, so tut es ihm im Herzen wehe. Gotthold Ephraim Lessing Das erfrorene Vögelchen Lag ein graugelb Vögelein über dem weißen Schnee, festgeschlossen die Augen klein, Beinchen in die Höh. Sprangen lustig vom Dorf herbei Kinder mit ihrem Hund, standen auf einmal still die drei vor dem Vogel am Grund. Hob das Mädchen ihn auf vom Schnee; traurig das Köpfchen hing. Tat den beiden das Herzchen weh; sprachen: "Das arme Ding! Fand schon lange kein Körnchen mehr; alles so dick verschneit! Wenn's zu uns doch gekommen wär, hätten wir gerne gestreut!" Trugen sie's langsam zum Garten fort, machten ihm da sein Grab an den allerstillsten Ort, den es nur irgend gab. Aus dem Schnee ragt ein Hüglein frei, drüber ein Zweiglein gut. Piepen zwei kleine Vöglein dabei, wissen nicht, wer da ruht. Viktor Blüthgen

Das Unzulängliche des Wissens ist produktiv; ich schrieb meine Iphigenie aus einem Studium

der griechischen Sachen, das aber unzulänglich war. Wenn es erschöpfend gewesen wäre, so wäre das Stück ungeschrieben geblieben. Johann Wolfgang von Goethe Der arme Peter I Der Hans und die Grete tanzen herum, Und jauchzen vor lauter Freude. Der Peter steht so still und stumm, Und ist so blaß wie Kreide. Der Hans und die Grete sind Bräut'gam und Braut, Und blitzen im Hochzeitgeschmeide. Der arme Peter die Nägel kaut Und geht im Werkeltagskleide. Der Peter spricht leise vor sich her, Und schaut betrübet auf beide: »Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig wär, Ich täte mir was zuleide.« II »In meiner Brust, da sitzt ein Weh, Das will die Brust zersprengen; Und wo ich steh, und wo ich geh, Will's mich von hinnen drängen. Es treibt mich nach der Liebsten Näh', Als könnt's die Grete heilen; Doch wenn ich der ins Auge seh, Muß ich von hinnen eilen. Ich steig hinauf des Berges Höh', Dort ist man doch alleine; Und wenn ich still dort oben s...

Rast. Gast sein einmal. Nicht immer selbst seine Wünsche bewirten mit kärglicher Kost.

Nicht immer feindlich nach allem fassen, einmal sich alles geschehen lassen und wissen: was geschieht, ist gut. Rainer Maria Rilke Ich wünsche Dir für die Straße des Lebens viel Treibstoff, damit die Energie nicht ausgeht, keine langweilige Autobahn sondern eine abwechslungsreiche Landstraße, keinen Stau, wohl aber öfters eine langsame Spazierfahrt, stets einen guten Beifahrer, eine gute Beifahrerin, unterhaltsame Mitfahrer, wohlwollende Aufmerksamkeit der Straßenverkehrsteilnehmer, eine warme, heimelige Garage gute Landkarten, damit Du Dich zurechtfindest im Straßenwirrwarr, keine Pannen und Geisterfahrer, im Notfall einen schnell helfenden "ADAC" allzeit einen aufmerksamen Schutzengel, stets eine gute Fahrt. © Hermann Lahm