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Klug ist, wer ruhig sich verhält zur rechten Zeit; und diese Vorsicht ist

es, die den Mann bewährt.
Euripides

Die üppige Kraft sucht eine Arbeit. Die jungen Lämmer stoßen sich die Stirnen aneinander, wenn sie von der Mutter Milch gesättiget sind.
Johann Christian Friedrich Hölderlin

Von allen Wegen, die zu einem ehrlichen Lebenswandel führen, ist der geradlinigste der zielführendste.
© Ernst Ferstl

Es gibt freilich nur einen einzigen Weg zur Wahrheit, aber in ihn münden wie in einen unversieglichen Strom die Gewässer von allen Seiten ein.
Clemens von Alexandrien

Vorgesetzte sind gut beraten, wenn sie zielstrebige Aktivitäten fein zu unterscheiden wissen von wichtig daher kommendem Aktivismus.
© Christa Schyboll

Alles Menschliche ist an sich nur provisorisch.
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck

Der Glaube lässt dich Unmögliches versuchen.
Der Zweifel hingegen hält selbst vom Möglichen ab.
© Marcel Baumert

Wer achtet auf den Gesang des Baches,
wenn der Sturm wütet?
Khalil Gibran

Wer das Versagen gewinnt,
verliert das Gewinnen.
© Julian Scharnau

Das Gebet des Hühnerfalken allein verschafft ihm keine Hühner.
Von den Suaheli

Gemeoss

Was Hänschen nicht lernt – wird Gretchen ihm schon

beibringen! Unbekannt Lachenden Mutes sind wir geschieden, Ahnten nicht, daß es für immer war. Werd' ich dich nie mehr sehen hienieden? Seltsam ist es und wunderbar! Scherzend den letzten Kuß dir vom Munde Küßt' ich in lachender, glücklicher Stunde. Dort wo die Wolken so leuchtend scheinen, Dort auf seligem Inselland Wandeln wir einst in Myrtenhainen, Liebende Schatten Hand in Hand. Daß man auf ewig sich trennen müsse, Nimmermehr glauben das zärtliche Küsse. Hermann Ritter von Lingg Computer – früher ging es ohne, heute geht ohne nichts. © Erwin Benz Die Gabel sticht, der Besen kratzt, Das Kind erstickt, die Mutter platzt. Johann Wolfgang von Goethe Die alte Weide wäscht ihre Füße im Fluß dann geht sie schlafen © Erhard Horst Bellermann Die Menschheit hat eine lange Liste von Dummheiten vorzuweisen; ganz oben: Politik und Religion. © Karl de Laer Zu zweit ist die Einsamkeit doppelt schwer. © Bruno Ziegler Überall fehlt das Gespräch. © Elma...

Globalisierung: Man jagt in die Breite. Man schießt in

die Höhe. Man versiegelt die Tiefe. © Andreas Tenzer Die häufigste Form des Amtsschimmels ist der Bürohengst. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck In seinem Kopf hat eine Wissensexplosion stattgefunden. Jetzt gähnt dort ein absolutes Nichts. © Gerd W. Heyse Seltsam, wohin einen zuweilen ein krummer Pfad führt. Aus Rußland In Weltgeschäften hilft Zutrauen weniger als Mißtrauen. Johann Jakob Engel Bei großen Unternehmungen wie bei großen Gefahren muß der Leichtsinn verbannt sein. Johann Wolfgang von Goethe Alle Männer, die man sich angelt, haben einen Haken. © Kunigunde Klaboschke Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der viel träumt. Aus England Ordnung ist die Seele in allen Dingen. Matthaeus Cornelius Münch Im Schatten der Zukunft werden wir blaß. © Georg Skrypzak

Wenn die Energiepreise weiter steigen, dann werden wir beim Einkaufen nicht darauf achten,

was die Lebensmittel kosten, sondern ihre Zubereitung. © Thomas Häntsch Reichtum ist etwas Gutes, wenn kein Unrecht dran klebt. Und Armut ist nichts Schlechtes, auch wenn gewissenlose Menschen das behaupten. Bibel Je mehr unser Geist erfährt, desto mehr nimmt er auf. Je mehr unser Herz erfährt, desto mehr muß es hingeben. Karl Ferdinand Gutzkow Wein und Weiber sind auf Erden aller Weisen Hochgenuß, denn sie lassen selig werden, ohne daß man sterben muß. Unbekannt Neuordnung Gestern wollte ich endlich beginnen, Ordnung in mein Leben zu bringen. Doch da liefst du mir über den Weg, über die Leber und etliche andere Organe. Du überraschtest mich ordentlich. Die Ordnung kann warten. Der Zauber des Augenblicks nicht. © Ernst Ferstl … nie eine andere kann mein Herz besitzen, nie – nie! Ludwig van Beethoven Der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Bibel Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren. Aus China Muse: Tra...

Bei künftigen Olympiaden werden die Großmächte ihre kasernierten Spezialistenheere gegeneinander führen und die

Außenseiter haben hier so viele Chancen auf eine Medaille, wie ein Volksschullehrer auf den Nobelpreis. © Dr. med. Kurt Pfeifer ich wünsche dir ich wünsche dir nicht daß dein Weg ohne Steine wär denn dann würdest du nicht mehr wachsen ich wünsche dir nicht du würdest nicht mehr straucheln sonst könntest du vergessen wie sicher der Boden ist der dich trägt ich wünsche dir nicht einen Weg ohne Schmerzen sonst würdest du dich am Ende wohl verlieren und nicht mehr zu dir finden doch ich wünsche dir einen sicheren Stab und wenn es dunkelt daß ein Licht dich leiten möge und einen guten Freund an deiner Seite auf deinem Weg © Anke Maggauer-Kirsche

Das größte Glück der Ehe hängt von so vielen Übereinstimmungen ab, daß es

eine Torheit wäre, wenn man sie alle zusammenbringen wollte. Man muß sich zunächst der wichtigsten versichern. Jean-Jacques Rousseau Ich lächle ihm zu… Ich lächle ihm zu, als wollt' ich sagen, Daß seine Liebe mir gefällt; Das giebt ihm Mut, den Schritt zu wagen, Den keiner Sitte Macht mehr hält. Er nimmt mir meine beiden Hände Und hält sie fest mit langem Kuß, Bis ich mich bebend von ihm wende Und sage, daß er gehen muß. Da leuchtet tief in seinen Blicken Der heiße Glanz, der mich erschreckt – Es wagt sein Auge auszudrücken, Was ich erschauernd längst entdeckt. Es zwingt mich dieses stumme Flehen, Ich geb' mich hin dem starken Blick Und fühl' mich langsam untergehen In wunderseligem Liebesglück. Thekla Lingen

Jahrhundertelang dauert es, bevor ein Wahn, ein Aberglaube als solcher erkannt und von

der Menge aufgegeben wird. ... Jahrhundertelang hat man Hexen verbrannt, Juden als Hostienschänder und Brunnenvergifter gehetzt und die Folter als Zwangsmittel zur Erlangung wahrer Aussagen vor Gericht angewendet; der gesunde Menschenverstand lag in Schlafsucht. ... Gerhardt von Amyntor Einen Engel wünsch' ich mir, Gottes Nähe möchte ich spüren; Guter Engel, komm zu mir, um mich zärtlich zu berühren. Unbekannt Die uns am Herzen liegen, haben ein Recht darauf zu erfahren, was uns durch den Kopf geht. © Ernst Ferstl Gesegnet jene Flure wo du dein Haus erstellt. Gesegnet ihr Bewohner, dort baut das Glück sein Zelt. Zu Perlen werden Steine, zur Ros' der Distel Grün. Staub ist dort süßer Amber. Mit Honig Bäche ziehen. Ali Ibn Al Andalusi Hazm Mein Haus ist sauber genug, um gesund zu sein – und schmutzig genug, um glücklich zu sein. Aus Irland Eine gefallene Frau ist das nächste Stadium einer gestolperten Frau. © Andrzej Majewski

Keine Religion predigt die Unmoral; aber sicher ist, daß von allen existierenden die

christliche Religion diejenige ist, unter deren Maske die Menschen am unglücklichsten werden. – So steigert sich der Haß gegen eine Menschenklasse, die unter dem Anschein, den Indios Gutes zu tun, ihnen ihren Besitz gewaltsam wegnimmt und sie glauben macht, es sei eine Sünde, sich darüber zu beklagen. Alexander Freiherr von Humboldt Meine unendliche Liebe zu Dir umschlingt dein Herz wie der Efeu die Stäbe des Zauns und bildet immer Triebe, ohne die die Luft zum atmen zu nehmen. © Margit Strott-Heinrich Bunten Hunden gelingt es selten, sich überzeugend als graue Maus zu tarnen. Farblich klappt es manchmal, aber das Bellen mindert doch den Gesamteindruck © KarlHeinz Karius Es ist schwerer aus einer Idee wieder heraus zu kommen, als eine neue zu entwickeln. © Roger Blacan Jeder Mensch ist von Interesse - für sich selbst. Unbekannt Vor der eigenen Tür fegen und innere Ruhe erübrigen all das Weltverbesserungsgetue. © Peter Henatsch

Eine Skizze wirkt oft so viel mehr und höher als die Ausführung, weil

in letztere vieles aufgenommen wird, was man füglich entbehren könnte, in der Skizze hingegen nur das Notwendige, die Phantasie Anregende. Karl Friedrich Schinkel II. Unsre Seelen bleiben freilich, In platonischer Empfindung, Fest vereinigt, unzerstörbar Ist die geistige Verbindung. Ja sogar im Trennungsfalle Fänden sie doch leicht sich wieder; Denn die Seelen haben Flügel, Schnelles Schmetterlingsgefieder; Und dabei sind sie unsterblich, Und die Ewigkeit ist lange; Und wer Zeit hat und wer suchet Findet, was er auch verlange. Doch den Leibern, armen Leibern, Wird die Trennung sehr verderblich, Haben keine Flügel, haben Nur zwei Beine, und sind sterblich. Das bedenke, schöne Kitty, Sei vernünftig, klug und weise; Bleib in Frankreich bis zum Frühling, Bis ich mit nach England reise. Heinrich Heine

Eine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war

immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküßt. Georg Busse-Palma Der Kampf um Gleichberechtigung endet erst, wenn Männer und Frauen die gleichen RechteEine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküß...

Es ist dieselbe Erkenntnis, die uns zuversichtlich macht darüber, daß nichts Schreckliches ewig

oder auch nur lange Zeit dauert, und die begreift, daß in eben den begrenzten Dingen die Sicherheit vor allem durch die Freundschaft vollendet wird. Epikur von Samos Wir sollten unser Zeitmanagment zu einer Zeitkompetenz entwickeln. © Helmut Glaßl Harmonie in allem ist das Ziel, dem der Mensch eifrig nachstreben soll. Wie im Weltall, soll sie auch im Menschen, gleichsam einer Welt im kleinen, vorhanden sein. Pythagoras von Samos Von der Schiefertafel zum Laptop ist es nur ein kleiner Schritt für die Menschheit – aber ein großer für das Individuum! © Willy Meurer Wiederholung Geschichte – das ist etwas, was alle gemeinsam machen, um danach sofort zu erklären, es dürfe sich nicht wiederholen. © Peter Hohl Die Geschmäcker sind alle verschieden. Bis auf den schlechten Geschmack. Der ist nicht totzukriegen. © KarlHeinz Karius