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Jedes Wort enthält einen Hauch von dem Geiste dessen,

der es ausgesprochen hat.
Sebastian Faber

Ein Quäntchen Glück

Ein Quäntchen Glück ist oft genau das, was man gerade braucht. Es bedeutet sprichwörtlich "Ein ganz klein wenig Glück". Das Wort Quäntchen kommt aus dem lateinischen quintus "der Fünfte". Ursprünglich bezeichnete man mit Quint wahrscheinlich den Fünftel-Solidus oder 1/100 des karolingischen Pfunds. Die Gewichtseinheit Kölnische Mark (in Gebrauch zwischen 1524 und 1857) wurde in 16 Lot zu 4 Quäntchen eingeteilt. 1 Quäntchen entsprach demnach einem Gewicht von 3,654 Gramm.
Redensart

Stets sollte man sich der größeren Zahl anpassen
Und niemals sich auffällig sehen lassen.
Molière

Die Welt hat die Wunder abgeschafft,
als das Patentamt erfunden wurde.
Unbekannt

Eine Hand die schenkt,
wird nicht gekränkt.
Deutsches Sprichwort

Zu Gott allein ist meine Seele still,
von ihm kommt meine Hilfe.
Nachruf

Humanismus, das Penizillin für Misanthropen.
© Alfred Selacher

Schmutzigsein ist eine soziale Taktlosigkeit.
Carl Ludwig Schleich

Genug weiß niemand, zuviel so mancher.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Menschen erwartet nach ihrem Tode,
was sie sich nicht träumen lassen.
Heraklit von Ephesus

Gemeoss

Globalisierung: Man jagt in die Breite. Man schießt in

die Höhe. Man versiegelt die Tiefe. © Andreas Tenzer Die häufigste Form des Amtsschimmels ist der Bürohengst. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck In seinem Kopf hat eine Wissensexplosion stattgefunden. Jetzt gähnt dort ein absolutes Nichts. © Gerd W. Heyse Seltsam, wohin einen zuweilen ein krummer Pfad führt. Aus Rußland In Weltgeschäften hilft Zutrauen weniger als Mißtrauen. Johann Jakob Engel Bei großen Unternehmungen wie bei großen Gefahren muß der Leichtsinn verbannt sein. Johann Wolfgang von Goethe Alle Männer, die man sich angelt, haben einen Haken. © Kunigunde Klaboschke Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der viel träumt. Aus England Ordnung ist die Seele in allen Dingen. Matthaeus Cornelius Münch Im Schatten der Zukunft werden wir blaß. © Georg Skrypzak

Wer alles Dasein im Selbst und das Selbst in allem Dasein erblickt, geht

nicht in die Falle vernichtender und schwächender Verzweiflung. Unbekannt Schmerzhaft dringt die bürokratische Schraube immer tiefer in die Substanz, bis man sie überdreht und nichts mehr geht. © Dr. med. Klaus D. Koch Karikaturen sind das Salz in der Suppe der Politik. Im besten Falle versalzen sie der Politik sogar die Suppe. © Andreas Dunker Da gibt es den Ängstlichen, der unter sein Bett schaut, und den Ängstlichen, der sich nicht einmal traut, unter sein Bett zu schauen. Jules Renard Spiegel der Seele Die Seele weint den Blick gesenkt nach außen scheint was drinnen beengt. Das Antlitz müd der Augen Schimmer die einst gesprüht gibt es nimmer. Spiegelbild der Seele hat Spuren gegraben wo Lachfältchen gewesen sind nun tiefe Narben. © Karin Thießen Du kannst von jedem etwas lernen doch du musst selbst dein Lehrer sein © Hans-Christoph Neuert Laß die Kindheit hinter dir, Freund, erwache! Jean-Jacques Rousseau Wer eines andern Missetat richtet,...

Was Hänschen nicht lernt – wird Gretchen ihm schon

beibringen! Unbekannt Lachenden Mutes sind wir geschieden, Ahnten nicht, daß es für immer war. Werd' ich dich nie mehr sehen hienieden? Seltsam ist es und wunderbar! Scherzend den letzten Kuß dir vom Munde Küßt' ich in lachender, glücklicher Stunde. Dort wo die Wolken so leuchtend scheinen, Dort auf seligem Inselland Wandeln wir einst in Myrtenhainen, Liebende Schatten Hand in Hand. Daß man auf ewig sich trennen müsse, Nimmermehr glauben das zärtliche Küsse. Hermann Ritter von Lingg Computer – früher ging es ohne, heute geht ohne nichts. © Erwin Benz Die Gabel sticht, der Besen kratzt, Das Kind erstickt, die Mutter platzt. Johann Wolfgang von Goethe Die alte Weide wäscht ihre Füße im Fluß dann geht sie schlafen © Erhard Horst Bellermann Die Menschheit hat eine lange Liste von Dummheiten vorzuweisen; ganz oben: Politik und Religion. © Karl de Laer Zu zweit ist die Einsamkeit doppelt schwer. © Bruno Ziegler Überall fehlt das Gespräch. © Elma...

Jeder Gedanke baut etwas von unserer Zukunft auf oder

reißt etwas von ihr nieder. Prentice Mulford Ketten von Stahl oder Seide – es sind Ketten ... Johann Christoph Friedrich von Schiller Nur nach dem Äußeren beurteilt zu werden kann Schutz, aber auch Schaden sein. © Martina Wichor Kapitalien braucht man auf. Aber die geistige Haltung nicht. Honoré de Balzac Wer Rückendeckung braucht, sollte sich warm anziehen. © Erhard Horst Bellermann Geschichte ist wie eine Pinakothek, wo es nur wenige Originale, aber sehr viele Kopien gibt. Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville Denken kann jeder. Mitdenken braucht Verstand und Liebe. © Stefan Fleischer Wenn ich allein bin, bin ich am wenigsten allein. Marcus Tullius Cicero Mit Ehrgeiz verhält es sich wie folgt: Die Dosis macht das Gift. © Lisz Hirn Wie man die Sache anfängt, so gerät sie. Sprichwort

Eine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war

immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküßt. Georg Busse-Palma Der Kampf um Gleichberechtigung endet erst, wenn Männer und Frauen die gleichen RechteEine Prophezeiung, die eintritt, tritt nicht ein, sie war immer schon da. © Peter Rudl Altes Lied Es ist manch heimliche Quelle, die klagend im Dunkeln singt: Ist denn kein Becher zur Stelle, kein Becherlein, das mich trinkt? Es ist an heimlicher Stelle manch Becherlein arm und leer, das von klagender Quelle so gern gefüllet wär’! Wenn das vom klagenden Quelle und der vom Becherlein wüßt’: manch Mädchen und mancher Geselle, die hätten sich längst geküß...

Das größte Glück der Ehe hängt von so vielen Übereinstimmungen ab, daß es

eine Torheit wäre, wenn man sie alle zusammenbringen wollte. Man muß sich zunächst der wichtigsten versichern. Jean-Jacques Rousseau Ich lächle ihm zu… Ich lächle ihm zu, als wollt' ich sagen, Daß seine Liebe mir gefällt; Das giebt ihm Mut, den Schritt zu wagen, Den keiner Sitte Macht mehr hält. Er nimmt mir meine beiden Hände Und hält sie fest mit langem Kuß, Bis ich mich bebend von ihm wende Und sage, daß er gehen muß. Da leuchtet tief in seinen Blicken Der heiße Glanz, der mich erschreckt – Es wagt sein Auge auszudrücken, Was ich erschauernd längst entdeckt. Es zwingt mich dieses stumme Flehen, Ich geb' mich hin dem starken Blick Und fühl' mich langsam untergehen In wunderseligem Liebesglück. Thekla Lingen

Bei künftigen Olympiaden werden die Großmächte ihre kasernierten Spezialistenheere gegeneinander führen und die

Außenseiter haben hier so viele Chancen auf eine Medaille, wie ein Volksschullehrer auf den Nobelpreis. © Dr. med. Kurt Pfeifer ich wünsche dir ich wünsche dir nicht daß dein Weg ohne Steine wär denn dann würdest du nicht mehr wachsen ich wünsche dir nicht du würdest nicht mehr straucheln sonst könntest du vergessen wie sicher der Boden ist der dich trägt ich wünsche dir nicht einen Weg ohne Schmerzen sonst würdest du dich am Ende wohl verlieren und nicht mehr zu dir finden doch ich wünsche dir einen sicheren Stab und wenn es dunkelt daß ein Licht dich leiten möge und einen guten Freund an deiner Seite auf deinem Weg © Anke Maggauer-Kirsche

Wenn die Energiepreise weiter steigen, dann werden wir beim Einkaufen nicht darauf achten,

was die Lebensmittel kosten, sondern ihre Zubereitung. © Thomas Häntsch Reichtum ist etwas Gutes, wenn kein Unrecht dran klebt. Und Armut ist nichts Schlechtes, auch wenn gewissenlose Menschen das behaupten. Bibel Je mehr unser Geist erfährt, desto mehr nimmt er auf. Je mehr unser Herz erfährt, desto mehr muß es hingeben. Karl Ferdinand Gutzkow Wein und Weiber sind auf Erden aller Weisen Hochgenuß, denn sie lassen selig werden, ohne daß man sterben muß. Unbekannt Neuordnung Gestern wollte ich endlich beginnen, Ordnung in mein Leben zu bringen. Doch da liefst du mir über den Weg, über die Leber und etliche andere Organe. Du überraschtest mich ordentlich. Die Ordnung kann warten. Der Zauber des Augenblicks nicht. © Ernst Ferstl … nie eine andere kann mein Herz besitzen, nie – nie! Ludwig van Beethoven Der Herr der Heere richtet gerecht, er prüft Herz und Nieren. Bibel Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren. Aus China Muse: Tra...

Auf das bißchen mehr oder weniger Wissen kommt es ja gar nicht an,

sondern darauf, wie wir es wissen und was es aus uns gemacht hat. Man kann sehr gelehrt und doch sehr engherzig, sehr bücherweise und aller Vorurteile voll sein. Luise Büchner Nicht länger klag um mich, wenn ich dahin, als dumpf die Totenglocke klagt vom Turm, der Welt bezeugt, daß ich geflohen bin, aus dieser feilen Welt zum niedren Wurm. Nein, denk bei diesen Versen nicht der Hand, die sie Dir schenkt, so sehr lieb ich Dich, daß lieber aus dem Sinn ich Dir entschwand, als daß der Schmerz Dich quälen soll um mich. Ach blickst Du, sag' ich, dann auf dies Gedicht, wenn ich schon Asche bin im dunklen Grund, dann nenne meinen Namen nicht, aus Liebe laß verstummen Deinen Mund, damit die Welt in ihrem klugen Sinn, Dich nicht verspotte, weil ich nicht mehr bin! Unbekannt

Nach jeder großen Sorge will sich das erschöpfte Herz wieder füllen und stärken,

und wie in eine große Leere schießt dann das Leben mit desto ungefesselter Gewalt. Karl Ferdinand Gutzkow Jeder Mensch trägt in sich eine Welt, die sich aus allem zusammensetzt, was er gesehen und geliebt hat, und in die er immer wieder zurückkehrt, selbst wenn er eine fremde Welt durchstreift. Napoleon III. Wer das Leben eines einzelnen betrachtet, findet darin die Geschichte der ganzen Menschheit, und erkennt, daß weder Wissenschaft noch praktische Erfahrung sie zum Guten wenden konnte. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Vorsätze Warum machen wir aus unseren Vor-sätzen keine Gegenwarts-sätze, damit daraus die Zukunft entstehen kann? © Irina Rauthmann Wer eine Sache fürchtet, flieht von ihr weg. Wer Gott fürchtet, flieht zu ihm hin. Weisheit der Sufi Wie auch immer, der Mensch kann die Natur nichts lehren. © Kurt Haberstich Die Liebe macht blind, weil einer den anderen blendet, obwohl man sich gegenseitig hinters Licht führt. © Prof. Dr. med. Gerhard U...