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Zu schlechteren Zeiten sagte man Sklave Knecht oder Diener, und der Arbeitgeber hieß

Herr. Heute sagt man Macher und meint damit die Produzenten neuer Werte aus den örtlich verfügbaren Materialien. Alle Werte, die technisch was taugen, sind, erfahrungsgemäß, irgendwie metallurgisch. Denn was ist der Sinn und Zweck der Menschheitsgeschichte, wenn nicht dieser: Geschichte ist der Verhüttungsbetrieb für das Rohmaterial Mensch.
© Billy

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann...
Frage auch nicht, was du für dein Land tun kannst...
Frage dich lieber, warum dein Land alles tut,
damit du nichts mehr tun kannst!
5 Mio. Arbeitslose... keine Frage!?
© Chris Wildermann

Wen sein Ich nicht mehr hindert im Umgang mit Gott und wen auch die Dinge außer ihm nicht mehr daran hindern können, der hat ein inneres ein ewiges Leben in sich.
Johann Michael Sailer

Das Erste, was ich über die fünf Sinne des Menschen denke, ist, daß ich es als zweifelhaft hinstelle, ob er über alle Sinne verfügt, die es gibt.
Michel de Montaigne

Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, daß du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst.
© Albert Schweitzer

Der Mut ist das erste Gesetz und das erste Zeichen eines wahren Christentums.
Alexandre Rodolphe Vinet

"Und so weiter" ist häufig der Punkt der Dummen.
Wilhelm Schlichting

Die Tendenz der Herde ist auf Stillstand und Erhaltung gerichtet, es ist nichts Schaffendes in ihr.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Dieses wertvolle Buch entstand aus reinen Lumpen, viel zu schade für manchen Lumpen von Leser.
© Martin Gerhard Reisenberg

Gemeoss

Das, was unter der Gestalt der Wahrheit unter allen Völkern herumschleicht und auch

von den Blödsinnigsten angenommen wird, ist gewiß keine Wahrheit, und man darf nur getrost die Hand, sie zu entkleiden, anlegen, so wird man den scheußlichsten Irrtum nackend vor sich stehen sehen. Gotthold Ephraim Lessing Ein Maientag in den Ardennen Wie weiße Segel auf dem Meer am blauen Himmel Wolken treiben, ganz langsam nur, als wollten sie in diesem Märchenlande bleiben, wo frühlingsgrün die Wiesen leuchten und Wanderer den Bächlein lauschen, die murmelnd von den sanften Hügeln herab in stille Täler rauschen. Geborgen wie in Gottes Händen sich Dörfer in die Täler schmiegen, als ob die Unrast dieser Welt, ihr Lärm und Streit ganz ferne liegen. Der strahlendgelbe Ginster blüht, rahmt jede Wiese leuchtend ein, rahmt auch die dunkelgrünen Wälder und gleißt wie Gold im Sonnenschein. Der Mai, er feiert sich hier selbst mit diesem prächtig bunten Treiben. Den farbenfrohen Frühlingstag kann selbst ein Maler kaum beschreiben. © Christa Kluge

Nicht die Wahrheit, in deren Besitz irgendein Mensch ist oder zu sein vermeinet,

sondern die aufrichtige Mühe, die er angewandt hat, hinter die Wahrheit zu kommen, macht den Wert des Menschen. Gotthold Ephraim Lessing Es gibt, und das gehört zu den wunderbarsten Gesetzen und Geheimnissen der Welt, eine gewisse Höhe des Lebens, wo Selbstsucht und Liebe, Kampf und Frieden, Ernst und Freude zusammenfallen. Friedrich Naumann Ein Mensch, der sich nachhaltig prägen läßt und diese Spuren kraft seines Geistes nicht zu verwischen vermag, steht mit dem Pawlowschen Hund auf einer Stufe. © Peter Rudl Millionen, Abermillionen Haustiere werden (leider!) vermenschlicht. Wie wäre es, wenn dies auch (endlich!) mit den Kindern der Welt passieren würde?! © Stefan Wittlin Glück ist eine Frage der Einstellung, nicht der Fortüne. © Ralf Bröker Man sollte seinen Dämonen immer mit Ehrfurcht begegnen. Aber auch immer furchtlos…. © Oliver Mally Hatten Adam und Eva auch schon im Paradies Sex, oder erst danach? Wenn nicht, hätte ich es auch unter Protest verlassen. © Erhar...

In ihrer untätigen Gestalt zeigt sich die Selbstsucht als Neid gegen andere Menschen,

in tätiger Gestalt als Herrschsucht über die Menschen, als Habsucht gegenüber den Dingen. Franz von Holtzendorff Atomgegner – wer ist denn einer? Jener, der Atomkerne zertrümmert, oder der, der eben dies weder tun noch gutheißen will? Man müßte die Atomkerne fragen können. © Kurt Marti Wer Sätze preisgibt, hat Verantwortung für sie. Sie sollten möglichst in der äußeren Form ordentlich daherkommen, damit ihr Anblick nicht den Inhalt überdeckt. © Traudel Zölffel Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der andern Seite. Kraft auf seiten des Mannes oder auf seiten des Weibes. Peter Hille Das Unausbleibliche ist die Bleibe des Todes. © Dr. Hanspeter Rings Neue Fernsehkultur: Einschalten, um abzuschalten. © Helmut Glaßl Wer die Hand nur offen hält zum Empfangen, wird zum Bettler und steht am Ende mit leeren Händen da. © Waltraud Puzicha Du bist der Fächer meiner Seele, der ihr eine große Liebe verspricht… © Elmar Kupke N...

Wahrscheinlich besteht die Welt, die wir sehen können, aus schwingenden Fäden – sogenannten

Strings, die nur Energie sind und keine Materie im herkömmlichen Sinne – Materie und Bewusstsein: Modelle früherer Tage? Nicht nur Einstein verzweifelte darüber, dass es Materie im materiellen Sinne gar nicht gibt. © Kersten Kämpfer Keine Zeit wegen Geld Oh je, oh je, welch Leid, kein Mensch hat heut' mehr Zeit, auf dieser schönen Welt dreht sich alles nur ums Geld. Ein neues Haus muss her, auch Autos sind Begehr, dazu noch ein Gestüt und 'nen Whirlpool fürs Gemüt. Schuften bis in die Nacht, an Rast wird kaum gedacht, Geld hat stets den Vorrang und beglückt zugleich die Bank. Erst wenn der Tod da steht und gar nichts mehr geht, dann ist Geld nicht mehr wichtig und Zeit – hat man dann richtig. © Horst Rehmann

Ein Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst,

seine Weisheit. Er läßt uns seinen Geist zurück, mit diesem lebt er unter uns. Er wird weiterwirken durch uns. Nachruf Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht. Bibel Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. © Peter Hohl Ohrengeräusche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern im Auge behalten. © Raymond Walden Jeder setzt die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz selber! © Ümit Özsaray

Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt

noch weiß, wann er lügt. Prentice Mulford Der Entschluß Als ich dich fragte: "Darf ich Sie beschützen?" Da sagtest du: "Mein Herr, Sie sind trivial." Als ich dich fragte: "Kann ich Ihnen nützen?" Da sagtest du: "Vielleicht ein andres Mal." Als ich dich bat: "Ein Kuß, mein Kind, zum Lohne!" Da sagtest du: "Mein Gott, was ist ein Kuß?" Als ich befahl: "Komm mit mir, wo ich wohne!" Da sagtest du: "Na, endlich ein Entschluß!" Erich Mühsam Es gibt Menschen, die glauben, für die Bretter geboren zu sein; denen empfehle ich, Schreiner zu werden. Wilhelm Schlichting Unsere Suche nach Ursprüngen ist zweifelhaft und romantisch. Was, wenn unser Anfang noch vor uns liegt? © Elmar Schenkel Ein Kind wird mit zunehmendem Alter kostbarer. Mit dem Wert seiner Person verbindet sich der Wert der Sorgen. Jean-Jacques Rousseau Fühle deine innere Wahrheit; Dein Herz zeigt dir deinen Weg. Aus Persien ...

Demokratie ist die Staatsform, die keiner mitbekommt, wenn sie

nicht fehlt. © Elmar Kupke Aus Nun geh ich stumm an dem vorbei, Wo wir einst glücklich waren, Und träume vor mich hin: es sei Alles wie vor zwei Jahren. Und du bist schön, und du bist gut, Und hast so hohe Beine. Mir wird so loreley zumut, Und ich bin doch nicht Heine. Ich klappe meine Träume zu Und suche mir eine Freude. Auf daß ich nicht so falsch wie du Mein Stückchen Herz vergeude. Joachim Ringelnatz Eigene Meinungen brauchen ab und zu eine neue Bereifung – sonst sind sie bald einmal abgefahren. © Andrea Mira Meneghin Am Ende hängen wir doch ab Von Kreaturen, die wir machten. Johann Wolfgang von Goethe Oft werden wir getadelt, lediglich weil man uns nicht loben wollte. Verfasser unbekannt Wer fest will, fest und unverrückt dasselbe, der sprengt vom festen Himmel das Gewölbe. Ernst Moritz Arndt So viele Menschen, so viele Ansichten. Terenz Ein reiner und starker Wille ist allmächtig. Swami Vivekânanda Wer ausharrt, dem gelingt's. Deuts...

Keine Zeit ist vergebens. Der Mensch begegnet im Laufe seines Lebens

vielen emotionalen Ebenen, um sich selbst als Mensch zu erfahren. Ohne Gefühle wären wir nicht lebendig, sondern Maschinen, die beliebig austauschbar wären. © Irina Rauthmann Für den Einen Als sich unsere Blicke zufällig trafen, wollte ich Dir ganz still eine Melodie schenken. Verzeih, daß ich es nicht tat, denn ich verlor mich und meine Melodie in Deinen Augen © Claudia Malzahn In einer Bank gedacht: Was nützen all die Bewegungsmelder, wenn sich die Gesellschaft nicht bewegt. © Wolfgang J. Reus Man muß sich ändern, um derselbe zu bleiben. © Prof. Dr. Hermann Simon Der Weg des Despotismus ist leicht. Das Volk sieht selten die Übel voraus, die ihm eine gefestigte Tyrannei bereitet. Claude-Adrien Helvetius Das Gescheiteste ist, sich zu den Klugen und Vorsichtigen zu halten, da diese früh oder spät das Glück einholen. Baltasar Gracián y Morales

In jedem jungen Menschen, auch in dem schlimmsten, gibt es einen Punkt, wo

er dem Guten zugänglich ist, und so ist es die erste Pflicht des Erziehers, diesen Punkt, diese empfängliche Stelle des Herzens, zu suchen und zu nutzen. Don Bosco Der Brief Nichts ist mir von dir geblieben Als der Brief, den du geschrieben, Meines Lebens höchstes Gut; Mag das Auge mir erblinden, Tröstung kann ich einzig finde, Wenn es auf dem Blatte ruht. Dann erstehn mir sel'ge Stunden Mit den Wonnen, die geschwunden, Wieder aus der Totengruft; Und um meine wehmuttrunkne Seele hauchen lang versunkne Lenze ihren Blütenduft. Über mir im Abendwinde Rauscht das Wipfellaub der Linde So wie ehmals wiederum, Als wir Arm in Arm gelegen Und nur mit des Herzens Schlägen Zwiesprach hielten, wonnestumm. Und dann ist mir, auf dem Blatte Ruhe neben mir dein Schatte In dem blassen Dämmerlicht; O, an ihm im langen, langen Kusse soll mein Mund noch hangen, Wenn im Tod mein Auge bricht. Adolf Friedrich Graf von Schack

Die Wurzeln vieler Flüchtlinge sind zerstört, sie können nicht mehr davon leben; sie

leben von ihren Hoffnungen, und wir tun gut daran, diese Hoffnungen nicht zu zerstören. Alles andere wird als eine weitere unerklärbare Hässlichkeit in die Geschichtsbücher eingehen. © Andrea Mira Meneghin Das Glück der Freundschaft. Freundschaft darf empfindungsvollen Seelen Niemals in des Lebens Stürmen fehlen; Nur wenn uns ihr holder Engel lacht, Schwindet jeder sorgenvolle Kummer; Sie nur reißt uns aus des Geistes Schlummer, Der zur Tugend neugestärkt erwacht. Ganz vom Weltgetümmel losgebunden Sind der Freundschaft wonnevolle Stunden: Still und heiter strahlet unser Glück. Wer an ihrer Hand durchs Leben wandelt, Den entflammt sie, dass er edel handelt; Ruhig blickt er in sein Herz zurück. Doch wem blühen ihre süßen Freuden? Wen erquickt sie auch im größten Leiden? Den, der ihren Wert niemals verkennt. Nicht den falschen, lasterhaften Seelen, Die aus Eigennutz sich Freunde wählen, Blüht die Blume, die man Freundschaft nennt. Nur wenn Gleichgesinnte sich ver...