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Posts für die Suchanfrage "gestalten" werden angezeigt.

Es ist für mich ein eigener Genuß, abends beim Spazierengehen die Wolken zu

betrachten. Meine Phantasie leiht ihnen die sonderbarsten Gestalten, und sind sie gar zu nichts bezeichnend, so stelle ich mir zum wenigsten vor, der blaue Himmel sei der Ozean und die hin und wieder zerstreuten Wolkenmassen Inseln. Dahin baue ich mir Hütten, wohne dort mit meinem Mädchen, und so dann weiter. Franz Grillparzer Der Tod ist das Abendrot des Lebens. Doch bedenke: Der rote Streifen am Horizont ist nicht nur dasEs ist für mich ein eigener Genuß, abends beim Spazierengehen die Wolken zu betrachten. Meine Phantasie leiht ihnen die sonderbarsten Gestalten, und sind sie gar zu nichts bezeichnend, so stelle ich mir zum wenigsten vor, der blaue Himmel sei der Ozean und die hin und wieder zerstreuten Wolkenmassen Inseln. Dahin baue ich mir Hütten, wohne dort mit meinem Mädchen, und so dann weiter. Franz Grillparzer Der Tod ist das Abendrot des Lebens. Doch bedenke: Der rote Streifen am Horizont ist nicht nur dasEndeeines Tages, sondern auch derEs ist für mich ein eigener Gen...

Ein Mensch mit unzufriedenem Herzen ist wie eine Schlange,

die einen Elefanten zu verschlingen sucht. Aus China Du Dunkelheit, aus der ich stamme ich liebe dich mehr als die Flamme, welche die Welt begrenzt, indem sie glänzt mich nicht so sehr verhinderte am Wachen - für irgend einen Kreis, aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß. Aber die Dunkelheit hält alles an sich: Gestalten und Flammen, Tiere und mich, wie sie's errafft, Menschen und Mächte - Und es kann sein: eine große Kraft rührt sich in meiner Nachbarschaft. Ich glaube an Nächte. Rainer Maria Rilke Eiskaltes Mondlicht zerschneidet den schwarzen Teich hell in warmer Nacht. © Dr. Stephan Dreyer Friedfertig leben, lange leben. Um zu leben, leben lassen. Baltasar Gracián y Morales Denke nicht überEin Mensch mit unzufriedenem Herzen ist wie eine Schlange, die einen Elefanten zu verschlingen sucht. Aus China Du Dunkelheit, aus der ich stamme ich liebe dich mehr als die Flamme, welche die Welt begrenzt, indem sie glänzt mich nicht so sehr verhinderte ...

Je leerer zum Beispiel der Kopf eines Menschen ist, um so weniger hat

er das Verlangen, sich auszufüllen. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij Verachte keine Religion, denn sie ist dem Geist gemeint, und Du weißt nicht, was unter unansehnlichen Bildern verborgen sein könne. Matthias Claudius Ich bin ich. Nirgendwo gibt es jemanden, der genauso ist wie ich. Einige Menschen sind mir in Einzelheiten gleich, aber niemand ist ganz so wie ich. Darum gehört alles, was ich tue, authentisch zu mir, weil ich allein es so wollte… Alles an mir gehört zu mir, mein Körper, und alles was er tut - mein Geist mit all seinen Gedanken und Ideen – meine Augen mit allen Bildern, die sie sehen - alle meine Gefühle, Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung – mein Mund und alle Worte die er spricht: höfliche, harte oder grobe, wahre oder falsche - meine Stimme, laut oder leise- und alles was ich tue, in Bezug auf andere oder auf mich selbst. Meine Phantasien gehören zu mir, meine Träume, meine Hoffnungen, meine Ängste – all meine Triumphe und Erfolge...

Ob die Menschen Vernunft haben, ist mir entsetzlich problematisch; ich habe wenigstens in

ihren politischen, philosophischen und öffentlich moralischen Vorkehrungen sehr wenig davon wahrgenommen. Am meisten Vernunftähnliches findet man noch im Häuslichen. Johann Gottfried Seume Die Liebenden Sieh, wie sie zu einander erwachsen: In ihren Adern wird alles Geist. Ihre Gestalten beben wie Achsen, um die es heiß und hinreißend kreist. Liebenden Sieh, wie sie zu einander erwachsen: In ihren Adern wird alles Geist. Ihre Gestalten beben wie Achsen, um die es heiß und hinreißend kreist. Dürstende, und sie bekommen zu trinken, Wache und sieh: sie bekommen zu sehn. Laß sie ineinander sinken, um einander zu überstehn. Und sieh: ihr Leib ist wie ein Bräutigam Und fließt im Liegen hin gleich einem Bache, und lebt so schön wie eine schöne Sache, so leidenschaftlich und so wundersam. In seiner Schlankheit sammelt sich das Schwache, das Bange, das aus vielen Frauen kam; doch sein Geschlecht ist stark und wie ein Drache und wartet schlafend in dem Tal der Scham. Ra...

Siehst du die junge Katze dort, die so possierlich nach ihrem Schwanz hascht?

Könntest du mit ihren Augen sehen, würdest du um sie herum Hunderte von Gestalten erblicken, die verwickelte Tragödien und Komödien mit langen Gesprächen, vielen Mitwirkenden und zahlreichen überraschenden Schicksalswendungen aufführen. Ralph Waldo Emerson Regelbundna konstverk blir lätt tråkiga liksom regelbundna skönheter; fullkomliga människor eller felfria äro ofta odrägliga. Regelgebundene Kunstwerke werden leicht langweilig, genau wie regelgebundene Schönheiten; vollkommene oder fehlerfreie Menschen sind oft unerträglich. August Strindberg Auf tausend Fälle, da wir bereuen, geredet zu haben, trifft kaumSiehst du die junge Katze dort, die so possierlich nach ihrem Schwanz hascht? Könntest du mit ihren Augen sehen, würdest du um sie herum Hunderte von Gestalten erblicken, die verwickelte Tragödien und Komödien mit langen Gesprächen, vielen Mitwirkenden und zahlreichen überraschenden Schicksalswendungen aufführen. Ralph Waldo Emerson Regelbundna konstverk blir lätt tråkiga...

Kein menschliches Institut verträgt seine äußersten Konsequenzen. Vollkommen konsequent vermag ohne Schaden nur

ein Wesen zu handeln, welches vollkommen weise und heilig ist. Wilhelm Roscher Als der Heilige Antonius von Padua vor seinem Ende sah, wie einer der Brüder ihm die letzte Ölung herbeibrachte, sagte er lächelnd zu ihm: "Damit bin ich schon von innen gesalbt." Franz von Assisi Vier Blätter hat das kleine Glück. Es lacht mir ab und zu. Du aber bist mein bestes Stück. Mein großes Glück bist Du. © Frantz Wittkamp Celer lief nun aus der Schlacht; Denn es kam ihm gleich zu Sinne, Daß er, würd' er umgebracht, Nachmals nicht mehr fechten könne. Friedrich Freiherr von Logau Einen tapferen Menschen zu Fall zu bringen, reicht ein ganzes Dorf an Denunzianten nicht aus. © Martin Gerhard Reisenberg Vor der Anmut und Reinheit wahrer Schönheit senkt der Betrachter den Blick, ohne ihn abwenden zu können. © Dr. Ekkehart Mittelberg Wahrer Lebensmut ist der Mut des Selbst, der aus sich heraus entscheidet – in Wahrhaftigkeit und Liebe! © Gudrun Zydek Was wahr in dir,...

Wie oft fehlt der Wille, die Ehegemeinschaft gut und groß zu gestalten. Nicht

an der Ehe liegt die Schuld, nicht an der Form; auch da, wie stets, an uns: wenn wir nicht stark und rein und duldsam genug sind, nicht recht zu lieben wissen. Unser ist die Schuld auch, wenn wir vergessen, daß ein Unterschied ist, ob sich zwei haben wollen oder ob zwei eine Ehe führen wollen. Cornelia Kopp Das war a so. Ich geh' auf'n Kahlenberg, und wie mir heiß wird und i hungrig werd, setz i mi ans Bachl und pack mein' Emmenthaler aus. Wie i's fette Papier aufmach, fällt mir die verflixte Melodie ein! Wie oft fehlt der Wille, die Ehegemeinschaft gut und groß zu gestalten. Nicht an der Ehe liegt die Schuld, nicht an der Form; auch da, wie stets, an uns: wenn wir nicht stark und rein und duldsam genug sind, nicht recht zu lieben wissen. Unser ist die Schuld auch, wenn wir vergessen, daß ein Unterschied ist, ob sich zwei haben wollen oder ob zwei eine Ehe führen wollen. Cornelia Kopp Das war a so. Ich geh' auf'n Kahlenberg, und wie mir heiß wird und i hu...

Ich lasse mich nicht hindern zu gestalten, was mich

hindert zu gestalten. Karl Kraus Manches Elend ist so gut maskiert, daß es wie Glück aussieht. Verfasser unbekannt Ohne Freude, ohne Erheiterung kann das Menschenherz nicht sein, am wenigsten in der Jugend. Adolph Kolping Die Geschichte ist die Kläranlage historischer Fakten, die in der Regel zum Himmel stinken. © Erwin Koch Zu den umstrittensten Folgen der Ordnung gehört die Anordnung. © Ernst R. Hauschka Der Glaube erneuert sich beim Menschen jeden Morgen. Rabbi Nachman von Bratzlaw Keine gewaltsame Änderung des Alten verspricht etwas Besseres. Titus Livius Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, daß Jesus der Christus ist? Bibel Labilität tarnt sich sehr gern mit erhöhter Betriebsamkeit. © Martin Gerhard Reisenberg Der Fluß muß ins Bett, um nicht einzuschlafen. © Manfred Hinrich

Die Mittelmäßigkeit ist ein furchtbares Schicksal. Wer es trägt, hat nämlich ein merkwürdiges

Feingefühl für alles, was ihn überragt, und leidet dabei innerlich. Nach außen neidet und schimpft er. In der Staatskunst des Tages, die in Zeitungen, Versammlungen und Kneipen wuchert, tritt das am klarsten zu Tage. Otto von Leixner Nachtphantasien Ich sah mich in Träumen der Mitternacht Verlassen und verachtet! Des Auges milde Glut und Pracht, Das liebend einst über mir gewacht, Ich sah es von Haß umnachtet! Mir malte der irre Gedankenflug Gestalten bleich und trübe! Ich sah einen finstern Leichenzug; Die Leiche, die man vorübertrug, War uns're gestorbene Liebe. Entflieh', du gespenstische Mitternacht! Entflieht, ihr blassen Gestalten! Bis der selige, fröhliche Tag erwacht, Bis Leben und Liebe mit frischer Macht Mich jauchzend umschlungen halten. Wie liebt' ich die schöne, heilige Nacht, Wenn die bösen Träume nicht wären! Unheimlicher Geister wilde Jagd Verfolgt mich, bis ich, vom Schlaf erwacht, Mich bade in heißen Zähren. Ich fühl' mich ...

Ohne daß man sich bewegt, wandert man mit dem Erzähler durch ferne Lande.

Man wähnt sie vor Augen zu haben. Man träumt sich in die fremden Erlebnisse hinein, bis in alle Einzelheiten; man verstrickt sich in allerhand Abenteuer; man lebt und webt unter den Gestalten der Dichtung, und es kommt einem zuletzt vor, als schlüge das eigene Herz in ihnen. Gustave Flaubert Mein Zimmer hat nur Wände Mein Zimmer hat nur Wände, Und Fenster hat es keine, Denn als mein Schatz gegangen, Saß ich mit nassen Wangen, Fand, daß die Sonne blende. Ich schickte meine Hände, Sie schleppten Mauersteine. Sie bauten auf der Stelle Mit Mörtel und mit Kelle Für meine Seerlenruh Die lauten Fenster zu. Niemand sieht's, wenn ich weine, Statt Licht sind um mich Steine Und tröstend dunkle Wände. Die Träne findet allein Den Weg in meine Hände. Max (Maximilian Albert) Dauthendey

Die Dichter haben das von den Heuchlern, daß sie stets vertheidigen, was sie

machen, daß aber zugleich ihr Gewissen sie niemals in Ruhe läßt. Jean Baptiste Racine Höheren Wert hat aber nur das, was man persönlich rätselhaft empfangen hat und was kein anderer mit einem teilt. Theodor Fontane Schöne Weiber, die nichts taugen, Fangen Männer mit den Augen; Aber Frauen von echter Güte Gewinnen die Herzen mit dem Gemüthe. Albert Roderich Die Hoffnung stirbt zuletzt, denn sie trägt eine Rüstung aus Illusionen. Doch die grausamste aller Waffen vermag die Rüstung zu durchstoßen: die Wahrheit. © Sebastian Schunke Wo das Glück einkehrt, klopft auch der Neid an. Aus Dänemark Weiß du, warum so manche fromme Menschen unter Schmach und Demüthigung nicht vergehen? Sie sind zu klein zum Zertreten. Unbekannt Wenn das Essen am besten schmeckt, soll man aufhören. Deutsches Sprichwort Frauentag ist ein Tag, an dem Frauen, unbehelligt von Männern, ihre Lust am Leben wiedergewinnen. © Gudrun Kropp Eine Politik, die ständig dem Zeitgeist hinterher läuft, hat...

Den Fröschen wird nachgesagt, daß sie das Wetter vorhersagen können, ein Donnerwetter rechtzeitig

ankündigen, dazu sind sie aber leider auch nicht fähig. © Joachim Panten Zu Jüngeren aufschauen zu müssen, die einst zu uns aufschauten, ist eine Freude für edle, ein Ärger für kleine Seelen. Peter Sirius Laut dem Menschen ist die Entstehung des Universums, des Sonnensystems, der Erde und des Menschen ein Zufall. Und nach der Entstehung des Menschen alles eiskalt kalkuliert. © Ümit Özsaray Wie kommen Zweige an den Baum? Weil tief in der Erde, still und verborgen große und viele kleine Wurzeln Nahrung suchen. Durch sie kann der Baum wachsen und groß werden. © Phil Bosmans Frühlingshaft blauer Himmel. Wolken ziehen. Ich träume. © Elvira von Ostheim Es gibt immer zu wenige, die es gut machen und zu viele, die wissen, wie man es besser machen müßte. © Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger Fremder Hunger langweilt, fremdes Glück reizt. Kurt Tucholsky Unsere Aufgabe besteht heute darin, aus dem, was gestern war, eine Plattform zu gestalten, auf dem das Morgen Tritt fa...

Wenn einer geht ins bessere Land, entsteht wohl eine Lücke in der Welt,

kleiner oder größer, je nach des Menschen Stand und Bedeutung, aber schnell ist die Lücke zugewachsen in der Welt, schneller noch als das Gras wächst auf dem Grabe. Nur die Lücken in den Herzen wachsen nicht zu; wenn sie aufhören zu bluten, blüht ein freundlicher Gedanke auf, schöner, als je Rosen geblüht auf einem Grabe. Jeremias Gotthelf Die meisten Mißverständnisse und Irrtümer entstehen durch: Fehlinformation Falschinformation Nicht-Information Nur die dauernde zwischenmenschliche Kommunikation ist in der Lage, das Zusammenleben leichter zu gestalten. Non-Kommunikation ist eine Sackgasse, die keinem gut tut. © Carola Hofmann Alles Spinozistische in der poetischen Produktion wird in der Reflexion Machiavellismus. Johann Wolfgang von Goethe Schild in einer schottischen Buchhandlung: "Kaufen Sie Ihre Geschenkbücher für Weihnachten schon jetzt! Dann können Sie sie vorher noch selbst lesen." Unbekannt Bescheidenheit ist immer falsche Bescheidenheit. Jules Rena...

Das gerade bildet die Halbwisser, die Halbaufgeklärten, die ohne alle tiefere Bildung, ja

ohne die geringste Ahnung, wie viel dazu gehört, um über irgendeine die Menschheit interessierende Frage ein wahres oder erleuchtetes Wort zu sagen, über die tiefsten Gegenstände abzuurteilen. Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling Zuversicht Es ist das Wörtchen Zuversicht, das uns am Leben hält, denn ohne Hoffnung geht es nicht, zu grau ist oft die Welt. Die Zuversicht ist unser Pfand, des Schicksals Rad zu dreh’n, denn nirgends gibt’s ein Wunderland, egal wohin wir geh’n. Nur eigne Kraft und Zuversicht läßt lebenswert gestalten, sonst schafft man diese Bürde nicht und alles bleibt beim Alten. Die Zuversicht bringt stets Gewinn in allen Lebenslagen, sonst läuft umsonst die Zeit dahin mit ungelösten Fragen. Das kleine Wörtchen Zuversicht, das muß uns stets begleiten, es ist im Dunkeln auch das Licht, mit dem wir vorwärts schreiten. © Klaus Ender

Ohne Vergangenheit und ohne Gegenwart gäbe es auch keine Zukunft. Deshalb gilt es,

die Vergangenheit zu bewahren, die Gegenwart zu leben und die Zukunft zu gestalten. © Wolfgang (WoKo) Kownatka Der Egozentriker beurteilt Menschen nicht nach dem was sie sind, sondern entgegengesetzt zur Höhe des Unterschiedes zu sich selbst. © Rene Snajder Atomkraftwerke kommen den Bürger teuer zu stehen: Die Errichtung bezahlt er mit seinem Geld, den Betrieb mit seiner Gesundheit und einen Unfall mit seinem Leben. © Germund Fitzthum Weil du mir so früh entschwunden Weil du mir so früh entschwunden, Blieb ein unerfülltes Glück Ungenossner schöner Stunden Ruhelos in mir zurück. Ungeküßte Küsse leben In getrennten Herzen fort, Und die Lippe fühlt noch beben Das zu früh verstummte Wort. Hermann Ritter von Lingg Menschen wollen Krieg, der Krieg will Menschen. Graffito Dem Menschen zu dienen heißt eben nicht, sich selbst zu bedienen. Staatsdiener haben damit so ihre Probleme. © Jürgen Linsenmeier Politik geschieht schon gar nicht dort, wo man sich den Hinte...

Gerade den besten Gesetzen der Vorfahren geben wir leichten Herzens den Abschied. Geht es aber

um Verhältnisse, die sie hätten klüger gestalten können, da greifen wir sogleich mit Freuden zu jener billiger Ausrede von der guten Tradition und verbeißen uns in das Althergebrachte wie wütende Köter. Thomas Morus Es ist kein Mensch auf Erden, der nicht froh darüber ist, wenn er einen im Himmel hat, aber auch einen auf Erden, an den er sich wenden kann, wenn er Rat und Hilfe bedarf, welche Menschen leisten können. Darum hab deine Frau lieb und hör auf sie. Jeremias Gotthelf Es ist die Unabwendbarkeit des Todes, die uns befähigt, das, was wir lieben, noch inniger zu lieben. © Thomas S. Lutter Ein Wort so im Vorbeigang zieht oft mehr als ein Kapitel. Jeremias Gotthelf Gegen leidenschaftliche Menschen hat das Böse geringe Macht. © Kurt Haberstich Die eigentliche Stärke des Menschen sind seine Schwächen. Unbekannt

Wie berauschend es ist, zum erstenmale zu empfinden, daß es in unserer Macht

steht, die Verklärung des Glückes auf ein geliebtes Angesicht zu zaubern. Als hätten wir Flügel, so löst es uns los und trägt uns hinauf in die sonnige Region, wo in dieser trüben Welt allein volle Befriedigung quillt – Glück zu geben. Arthur Stahl Vielleicht enthüllt die deutsche Sprache die nackte Wahrheit: ist Fast Food in Wirklichkeit eben nur fast Food? © KarlHeinz Karius Versuche das Leben immer interessant zu gestalten, das weckt die Neugier und bringt Hoffnung. © Thorsten Holt Auch wer immer gesiegt hat, bereite sich auf Waterloo vor. © Walter Ludin Wer Weisungen gibt, tut wohl; wer Grundsätze weckt, tut wohler, wer Kräfte schenkt, tut am wohlsten. Friedrich Rittelmeyer Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich. © Christa Schyboll

Gott will nicht leere Köpfe und engherzige Gemüter zu seinen Kindern, sondern solche,

deren Geist von sich selbst arm, aber reich an Erkenntnis Seiner ist und der in diese Erkenntnis Gottes allen Wert setzt. Georg Wilhelm Friedrich Hegel Kyffhäuser. Verwittert, zerbröckelt, zerfallen Ragt droben das alte Gestein, Die moosigen Trümmer umzittert Des Mondes gespenstiger Schein. Und ruhlos umflattern Gestalten Den Turm in der stillen Nacht, Laut krächzende Raben, sie halten Beim Throne des Kaisers die Wacht. Tief drunten mit treuen Vasallen, Da sitzet der Herrscher so bleich, Und wehklagend zieht durch die Hallen Der Schatten vom deutschen Reich. »Erheb dich, du tapferer Ritter, Ergreif dein gewaltiges Schwert, Damit es im Schlachtengewitter Wie einst alle Feinde verheert! Noch ist ja dein Ruhm nicht verklungen, Noch rollet ja feurig dein Blut Hat selbst doch den Marmor bezwungen Des Bartes gewaltige Flut!« »Es konnte mein Bart wohl bezwingen Im Laufe der Jahre den Stein, Wie soll ich mein Schwert aber schwingen, Ich deutscher Mann ganz alle...

Die Liebe geht in die männliche Seele durch die Augen ein, in die

weibliche durch die Ohren. Und dann, die weibliche Seele, trunken von der Magie des Wortes, formt mit ihrer fruchtbaren Phantasie ideale Gestalten, flattert herum in Traumwelten, und lebt mit Einbildungen. Honoré de Balzac Weihnacht überall Wie auf wundersame Weise ertönen ganz märchenhaft und leise fromme Melodien überall Helle Glocken hör ich klingen Weihnachtschöre himmlisch singen vom Frieden überall Kinderseelen seh ich mit Laternen blickend zu den Sternen warten aufs Christkind überall Und der Schein der vielen Kerzen beglänzt ringsum alle Herzen schenkt stillen Frieden überall Ach, könnt dieser Frieden doch auf Erden nur für immer Wahrheit werden für alle Menschen hier und überall © Diana Denk

Nach der Idee das Besondre zu gestalten, ist Sache der Kunst; die Idee

nach den verschiedenen Seiten hin denkend zu erfassen, die Idee des Staats, der Kunst, der Menschheit selbst auf Grundlage des Tatsächlichen und Gegebenen kraft der vorausschauenden Phantasie und der schließenden Vernunft auszubilden, ist Sache der Philosophie. Moritz Carrière Oft ist Scheidung Freispruch. © peter e. schumacher Der gelehrteste Mensch ist nicht der, der die meisten Wahrheiten kennt, sondern der, der die besten kennt. Sully Prudhomme Die Kappe brennt auf dem Kopf des Diebes. Aus Polen Daß das Leben ein Traum ist, kann nur derjenige glauben, der noch nicht aufgewacht ist. © Gregor Brand Ich liebe die Menschen, nur Leute kann ich nicht ausstehen. Graffito

Gemeoss

Sagt der Theologe zum Philosophen: Philosophie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen

Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist. Erwidert der Philosoph: Aber Theologie ist, wenn jemand in einem absolut dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und dann ruft: "Ich hab sie!" Unbekannt Abendlied Ringsum nun wird es stille, Indeß der Tag versinkt, Und froh im Gras die Grille Den Thau der Dämmrung trinkt. Aufsteigt die Nacht im Westen, Sie athmet hörbar kaum Und wiegt von Ast zu Aesten Den Wald in Schlag und Traum. Den Vögeln wie sie brüten, Drückt sie die Augen zu Und lullt im Thal die Blüten, Die Aehren all' in Ruh'. Komm, Mutter Nacht, und lege Die Hand aufs Herz mir mild, Daß sie die wilden Schläge Dem Ruhelosen stillt! Adolf Friedrich Graf von Schack

Die sogenannte Prinzipienreiterei ist eine üble Sache, und es würde uns nie einfallen,

von irgendeiner Arbeiterpartei zu verlangen, daß sie um des abstrakten Programmschemas willen auf naheliegende praktische Vorteile verzichte. Rosa Luxemburg Niemand ist so unglücklich wie ein Idol, das sich selbst überlebt hat. Joseph Addison Es gibt auch eine Macht der Gewöhnlichkeit. © Gerd W. Heyse Vom Eise befreit sind Gletscher und Pol durch des Menschen gierig beraubenden Blick. Im Tale schwindet Hoffnungsglück. © Andreas Tenzer Im Neuen sich treu, Und im Alten auch neu: Den Wahlspruch der Welt Hab' auch ich mir gestellt. © »Klassisches Vergißmeinnicht« Die Ausrede ist der Nachsatz zum guten Vorsatz. © Klaus Klages

Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines

Feindes vorbeischwimmen. Aus China Es genügt nicht zum Fluß zu kommen mit dem Wunsch, Fische zu fangen. Man muß auch das Netz mitbringen. Fernöstliche Weisheit Mütterchen, sagt immerdar, immerdar, Früh zu freien bringt Gefahr, bringt Gefahr, Ich soll warten mit dem Frein, mit dem Frein, Bis ich werde klüger, klüger sein. Doch ich fürcht' nicht die Gefahr, die Gefahr, Nehm' ein Weib noch dieses Jahr, dieses Jahr, Denn wenn ich erst klüger bin, klüger bin, Kommts mir nicht mehr, nicht mehr in den Sinn! © Ungarisches Volkslied Leuchtturm Wegweiser in Dunkelheit Einsamkeit Angst Not und Gefahr. Trotzt du Wellen und Wind im Sturm. Wie der Mensch der seine Stürme des Lebens auch meistert. Und das Licht der Hoffnung leuchtet in seinem Herz. © Karin Thießen Wer hoch hinaus will, sollte beim Blick in die Abgründe, die sich dann vor ihm auftun, schwindelfrei sein. © Dr. Achim Reichert In der Spaßgesellschaft erntet die meisten Lacher, wer ...

Manche witzigen Einfälle sind wie das überraschende Wiedersehen zweier befreundeter Gedanken nach einer

langen Trennung. Friedrich von Schlegel Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen. Lukian Wenn es für unser Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen. Theodor Storm — Ein Grund, der Gründe hat, Wird durch die Wiederholung ja nicht schlecht; Und ist er schlecht, so ist es sehr probat, Umschrieben ihn zu wiederholen. Sprecht Hartnäckig, unverschämt von früh bis spat; Am Ende gibt euch euer Gegner recht Oder ermüdet, was auf eins hinauskommt; Was liegt am Wege, wenn man nur ins Haus kommt? Lord George Gordon Noel Byron Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt? Wer hieß dich kommen, wenn es dir zur Last? Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Geh dahin, wo du die Gedanken hast. Geh nur, wohin dein Sinnen steht und Denken! Daß du zu mir kommst, will ich gern dir schenken. Geh zu dem Liebchen, das dir mehr gefällt, Wer rief dich denn?...

Gewiß kein Freund der Gärtnerei wäre zufrieden, wenn auf einmal alles reif gewachsen

da stände und er nichts zu tun hätte als zu pflücken. Jean Paul Was ich so hübsch finde: wenn eine illustrierte Zeitschrift – als Verzierung – auch etwas Text enthält. Otto Weiss (auch: Weiß) Gerechtigkeit? Die Polizei sucht nach dem Täter, der den andern umgebracht, jedoch bleibt meistens ungeschoren, wer mit Worten kalt gemacht. © Gisela Schäfer Mein lieber Setzer! Wir verhalten uns zueinander wie Leib und Seele, müssen daher, wie diese, einander unterstützen, auf daß das Werk zustande komme, daran der Herr Wohlgefallen habe. Arthur Schopenhauer Wir können heutzutage nicht mehr einer rein dynastischen Politik folgen; wir müssen nationale Politik betreiben, wenn wir bestehen wollen. Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck Mit lieben klugen Menschen leben, ist wie ein täglich Sicherneuern, es bewirkt gedankliches Jungwerden. Luise Baer Eine allzu reichliche Gabe lockt Bettler herbei, anstatt sie abzufertigen. Johann Wolfgang von Goethe Hungerlöhne mästen den...

In neun von zehn Fällen ist es die pure Zeitverschwendung, einem deutschen Apophthegma

irgendeinen Sinn entnehmen zu wollen, oder, besser gesagt, aus all diesen Sinnsprüchen der Deutschen läßt sich alles und jeder herauslesen. Edgar Allan Poe Glauben Das Denken ist der Freund von Gott. Und die Zeit hat ohne einen Glauben keinen Sinn. Und nur die Liebe erhält dem Leben seine Freiheit. Das was Gott ist! Oder die Zeit! Oder die Wahrheit! Ist Poesie! Immer das Leben zu sehen! Auch mit geschlossenen Augen! Neben der Liebe lebt die Gerechtigkeit. Nur Träume geben dem Leben einen Sinn. Und Gott schenkt uns mit jeder Sekunde einen Diamanten. Das Leben ist eine Reise zu neuen Gedanken. Die Kleidung der Welt ist die Liebe. Und die Zeit ist ein Lied, das Kriege verhindern kann. Sekunden sind nur mit Phantasie mehr als Zeit. Die Hauptrolle in diesem Leben spielt die Liebe. Und Gott ist ein Künstler, der das Leben stets neu zeigt. Jeder Mensch ist so wichtig wie die Sonne. Und für alles, was lebt, ist Gott ein Lehrer. Und ein Gedanke, der 1000 Türen öffnet,...

Wer Verantwortung übernimmt, macht sich um die Gegenwart verdient

Wer die Freiheit verteidigt, schafft Voraussetzungen für eine bessere Zukunft. Aber erst Freiheit und Verantwortung zusammen machen den eigentlichen Wert unseres Lebens aus. © Wolfgang (WoKo) KownatkaZwei WorteZu früh, zu spät – zwei Worte, welche eigendem Menschenleben, auch dem deinen, sind. Du siehst, daß dir die Stunden schnell verstreichenund daß mit ihnen deine Zeit verrinnt. Du ahnst den Irrtum nicht, an dem du leidest;du hast ja Zeit, du hast unendlich Zeit,und wenn du dich in ihr zu früh entscheidest,entscheidest du für deine EwigkeitEs war zu früh, als du die Rechnung schlossestund in das Defizit den Himmel warfst,zu früh, als du begeistert überflossestfür Zwecke, denen du nicht dienen darfst. Es war zu früh; du warst nicht reif zum Denken,als du deinZiel nur an das Grab gestellt,denn du verstandest noch nicht, dich in die Gruft zu senken,um aufzustehn schon hier in dieser Welt. Es war zu spät, als plötzlich du erkanntest,daß du vielleicht, vielleicht nicht recht...

Hirngespinste sind nicht selten fein gesponnen wie ein Spinnennetz,

aber es fehlt ihnen deren Belastbarkeit. © Siegfried Wache Die Vernunft gebietet und verbietet. Allein ihr fehlt die Macht. © Erhard Blanck Ein Müßiggänger gibt einen guten Propheten ab. Aus Bulgarien Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. David Hume Das Tier, das der Leopard nicht fressen konnte, verspeist auch die Katze nicht. Sprichwort der Thsi aus Afrika Was man glücklich nennt, war ich nie. Johann Georg Forster Wer sich selber ein Heiligtum ist, der ist dem andern ein Greuel. Deutsches Sprichwort Wahre Liebe ist auch die Liebe zur Wahrheit – dem anderen gegenüber. © Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck Manche Geräusche versetzen uns in einen Rauschzustand. Stattdessen macht Stille vielen Angst. © Erhard Blanck Rektal gemessen, wies X. den höchsten Staubzuckergehalt auf. © Gerd W. Heyse

Es gibt mehr Beispiele von maßloser Liebe als von

vollkommener Freundschaft. Jean de La Bruyère Einmal gewinnen mit Brillianz, zehnmal mit Konstanz. © Kurt Brugger Jede andere Kunst verstehst du, sobald sie dir leicht wird; die des Schreibens, wenn sie dir schwer wurde. Christian Friedrich Hebbel Bei Propheten ist oft der Ausleger ein wichtigerer Mann als der Prophet. Georg Christoph Lichtenberg Nichts ist so dringend, daß es nicht durch Abwarten noch dringender werden könnte. Unbekannt Was einem Leid tut – tut einem wenigstens nicht weh. © Erhard Horst Bellermann Der Unwissende wird böse, der Wissende versteht. Aus Indien Ich mag Menschen, die mit Problemen fertig werden! Ralph Waldo Emerson Wenn der Fuchs predigt, so nehmt die Gänse in Acht. Deutsches Sprichwort Das gute Buch: gebundene Denkzettel © Manfred Hinrich

Man darf die Menschen nicht danach beurteilen, was sie nicht wissen, sondern danach,

was sie wissen und wie sie es wissen. Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues Manche Ehemänner sind Menschen, die ihren treuesten Zechkumpan am besten gleich geehelicht hätten. © Christa Schyboll Freundschaft und Liebe blühen, wo Menschen sanft geworden sind, sanft in ihrem Urteil, sanft in ihren Worten und sanft in ihrem Umgang miteinander. © Phil Bosmans Die Tage sind ja Blätter nur im Buche deines Lebens. Füll sie mit guten Taten an und Wirken reinen Strebens. Daniel Sanders Das Meer beruhigt, weil es sich bewegt. © Jürgen K. Hultenreich Außen fix, innen nix. Außen nix, innen fix. Alter Spruch Wer die Natur nicht durch die Liebe kennen lernt, der wird sie nie kennen lernen. Friedrich von Schlegel Obwohl ich genau weiß, wer ich nicht bin, weiß ich noch nicht wer ich bin. Unbekannt Wer seine Stunden besser zu nutzen versteht, behält noch Zeit übrig. Jean de La Bruyère Manchmal fühle ich mich so einsam, daß ich mich sogar über eine Rechnung im Briefkaste...