Schlechte Manieren: Andere beneiden und das eigene Los beklagen; seine Mitmenschen verfluchen und sich für
die unwichtigsten Dinge begeistern; alles wissen wollen und es sehr übelnehmen, wenn man einem nicht die erwünschte Auskunft erteilt; bewußt in allen Einzelheiten über Dinge sprechen, von denen man nur den kleinsten Teil erfahren hat, und sich den Anschein geben, als sei man von Grund auf mit ihnen vertraut - all das ist wirklich abscheulich.
Sei Shōnagon
Spricht man mit jedermann,
Da hört man keinen;
Stets wird ein andrer Mann
Auch anders meinen;
Was wäre Rat sodann,
Sie zu verstehen?
Kennst du nicht Mann für Mann,
Es wird nicht gehen.
Johann Wolfgang von Goethe
Ja, ewiger Rausch der Liebe und Nüchternheit des Verstandes. Ihr stört einander nicht, die eine jauchzt Musik, die andre liest den Text…
Bettina von Arnim
Wer einen Menschen, den er irgendwie braucht, längere Zeit ohne Erfolg umworben hat, sollte noch als letztes Mittel versuchen, sich überhaupt nicht um ihn zu kümmern.
Jean de La Bruyère
Der einzig sinnvolle Trend:
Nicht kopieren, was ist,
sondern kapieren, was kommt.
© KarlHeinz Karius
Auch die brotlosen Künste ernähren ihren Mann.
© Martin Gerhard Reisenberg
Schreiben ist nur eine Art des Sprechens, bei der man nicht unterbrochen wird.
Jules Renard
Das österreichische Antlitz lächelte,
weil es keine Muskeln mehr im Gesicht hatte.
Robert Edler von Musil
Und hob den Kelch und trank ihn leer, ganz in sich gekehrt.
© Emil Baschnonga
Sei Shōnagon
Spricht man mit jedermann,
Da hört man keinen;
Stets wird ein andrer Mann
Auch anders meinen;
Was wäre Rat sodann,
Sie zu verstehen?
Kennst du nicht Mann für Mann,
Es wird nicht gehen.
Johann Wolfgang von Goethe
Ja, ewiger Rausch der Liebe und Nüchternheit des Verstandes. Ihr stört einander nicht, die eine jauchzt Musik, die andre liest den Text…
Bettina von Arnim
Wer einen Menschen, den er irgendwie braucht, längere Zeit ohne Erfolg umworben hat, sollte noch als letztes Mittel versuchen, sich überhaupt nicht um ihn zu kümmern.
Jean de La Bruyère
Der einzig sinnvolle Trend:
Nicht kopieren, was ist,
sondern kapieren, was kommt.
© KarlHeinz Karius
Auch die brotlosen Künste ernähren ihren Mann.
© Martin Gerhard Reisenberg
Schreiben ist nur eine Art des Sprechens, bei der man nicht unterbrochen wird.
Jules Renard
Das österreichische Antlitz lächelte,
weil es keine Muskeln mehr im Gesicht hatte.
Robert Edler von Musil
Und hob den Kelch und trank ihn leer, ganz in sich gekehrt.
© Emil Baschnonga